Verfasst von: Hao | 5. Oktober 2017

Aber Christus hält Dich fest!


 

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Lass mich am Morgen hören deine Gnade; denn ich hoffe auf dich. Psalm 143,8

Die Jünger stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer. Johannes 21,3-4

„Irgendeinen Halt braucht der Mensch”, sagen wir. – Zwei Jungen unternahmen eine Paddelbootfahrt auf dem Rhein. Sie gerieten in einen gefährlichen Strudel. Ihr Boot wurde mit unheimlicher Gewalt herumgewirbelt und von starken Kräften in die Tiefe gezogen. Die Jungen kämpften um ihr Leben und schrien um Hilfe. Vom Ufer aus wurde der Unfall beobachtet. Männer eilten herbei und warfen ein Rettungsseil in den Fluss. Jeder der beiden Jungen suchte in seiner Todesangst nach einem Halt. Der eine Junge klammerte sich an das Boot, wurde mit ihm in die Tiefe gezogen und ertrank. Der andere griff nach dem Seil und wurde an das rettende Ufer gezogen.


Nicht irgendeinen Halt braucht der Mensch. Wenn der Strudel der Not und die Wirbel von Leid, wenn Grenzen und Krisen des Lebens, die Sogwirkungen des Bösen kommen und uns bedrohen, brauchen wir den richtigen Halt. Am eigenen Lebensschiff kann man sich nicht festhalten. Die eigene Tüchtigkeit reicht dann nicht mehr aus. Wir brauchen einen Halt, der uns vom rettenden Ufer aus zugeworfen wird. Wir brauchen Kräfte und Möglichkeiten über uns hinaus. Gott streckt uns in Christus seine Hand entgegen. Jesus kam in den Strom der Zeit, in unsere Strudel von Angst und Sorge, Einsamkeit und Not, Schuld und Leid. Christus ist die ausgestreckte Hand Gottes, das Rettungsseil der Liebe vom rettenden Ufer aus. Damit möchte Gott unser Leben retten und bergen, es ans Ufer ziehen. Wir müssen nur zugreifen und uns an Christus halten. Alles andere hält nicht. Aber Christus hält Dich fest!


Heute muss man sich in Norddeutschland auch festhalten. Schuld daran in das Tief Xavier, welches heute hier tobt. Es schlägt so heftig zu, dass der komplette Bahnverkehr nicht nur eingeschränkt, sondern auch eingestellt wurde. Da bleibt man doch besser auf der sicheren Seite und setzt besser keinen Fuß vor die Türe, auch dann nicht, wenn sich hoher Besuch in Gifhorn angesagt hat. Stephan Weil besucht heute die Kreisstadt. Selbst der Ministerpräsident bringt mich nicht nach draußen. Außerdem macht er doch nur wieder Reklame für seine Partei. Ne, nix für den Hao, jedenfalls heute nicht.

Das hätte Anna besser auch gemacht. Aber nein, sie musste ja in die Stadt gehen. Doch so ein „leichtes Mädchen“ hat auch einen leichten Stand bei Xavier. Er bläst zu und schleudert sie gegen ein Schild. Die Folge: Dach- und Handschaden. Das Bild ist übrigens keine (!!!) Fotomontage.

 

Anders dagegen ist es, wenn Anna mich ruft: „Herr Hebbinghaus, duschen wir heute zusammen?“ Na ja, das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Einmal musste es ja kommen. Und so steigen wir gemeinsam in die Kabine, wo ich dann, natürlich angezogen, eine Seitenscheibe repariere. Und so ein „intimes Ereignis“ muss ich eben fotografisch festhalten, denn so etwas erlebe ich schließlich auch nicht alle Tage.

Die Folge des absolut trockenen „Dusch-Tête-à-têtes“ ist eine weitere Einladung. Diesmal nicht ins Badezimmer, sondern, wie könnte es auch anders sein, in die Küche, wo ein leckeres Nudelgericht auf mich wartet. So ist das eben bei älteren Menschen. Eine Hand wäscht die andere.


Am Nachmittag bastele ich dann in eigener Sache. Meine Schaltzentrale im Büro arbeitet nicht mehr zu meiner Zufriedenheit. Hier kann nur ein Schalterwechsel helfen.

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Verfasst von: Hao | 4. Oktober 2017

„Freund“ verloren


Mittwoch, 4. Oktober 2017

Siehe, Gott der HERR hilft mir; wer will mich verdammen? Jesaja 50,9

Wir rühmen uns Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben. Römer 5,11

In der Fernsehsendung „Wetten, dass …“ werden bei der sogenannten „Saalwette“ in der Regel die tollsten Vorschläge eingelöst. Große Überraschung aber am 15.9.1990: Es sollten zehn in Prozesse verwickelte Nachbarn erscheinen und vor den Fernsehnationen ihren Streit beenden. Es erschien kein Paar. Er kommentierte zwar den Vorfall mit: „Vielleicht gibt es in dieser Stadt keine verfeindeten Nachbarn!, aber bei der heute im Zunehmen begriffenen Prozeßwelle wirft dieses Ergebnis ein deutliches Schlaglicht auf das Thema „Versöhnung“ – wenn es die eigene Haut betrifft.“

Offensichtlich hat er es jetzt geschnallt. Der „unbekannte Chris“ schaut diesmal in die Zukunft und kommt zu dem glorreichen Entschluss: „Der Hao ist so ein sturer Bock, dass es sich einfach nicht mehr lohnt, ihn mit meinen betrügerischen Lügenangeboten zu belästigen.“ Und so hat er doch tatsächlich vor einigen Tagen unaufgefordert den Kontakt zu mir gekappt. Und das ohne „wenn und aber“.

Dumm gelaufen für mich, nun gehe ich leer aus. Chris, Dein Geschwafel wird mir (nicht) fehlen. Ende.

Ein Leser muss sich natürlich wieder einmal zu weit aus dem Fenster lehnen, wenn er mir vorwirft, dass ich doch nur „Werbung für Esoterik machen würde“. Klar, dass ich keinerlei Interesse habe auf diesen schlichten und dummen Vorwurf einzugehen und den Kommentar  veröffentliche. Aufklärung scheint für manche Menschen leider nur ein Fremdwort zu sein, denn mir bei meiner Vita Werbung für die Esoterik zu unterstellen, grenzt schon fast an Bösartigkeit. Das musste auch mal gesagt werden.


Hier noch eine „kleine Nachlese“ für den gestrigen Tag der Deutschen Einheit. Anbei ein kleines DDR-Quiz, das ich Euch ans Herz lege. Aber nicht schummeln und im Netz spicken. Viel Vergnügen.

Vergnügen habe ich auch beim Schleppen von neuen Kartoffeln, die ich im Auftrage meiner Nachbarin kaufe. Da winkt schon wieder ein absolut „unesoterischer“ Wertausgleich in Form eines Mittagessens.

Verfasst von: Hao | 3. Oktober 2017

Ein leiser Tag


Dienstag, 3. Oktober 2017

Gott, wir haben mit unsern Ohren gehört, unsre Väter haben’s uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten, vor alters. Psalm 44,2

Was soll ich noch mehr sagen? Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak und Simson und Jeftah und David und Samuel und den Propheten. Diese haben durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft, des Feuers Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen. Hebräer 11,32-34

Ein Sattel erzählte einmal im Kreise anderer: „Ich trage den Reiter!“ Und weil er wusste, dass es so ist, sagte er es mit Sicherheit und Selbstbewusstsein.

Bis auf einen widersprach ihm keiner. „Bedenk’s genau“, riet dieser ihm. Der Sattel tat’s. In stillen Stunden dachte er über sich und sein Dasein nach. Schließlich ging ihm auf: „Es stimmt: Ich trage den Reiter; aber das Pferd trägt mich.“ Zudem leuchtete ihm ein, dass das Pferd nicht nur ihn, sondern darüber hinaus auch den Reiter trägt; denn deutlich erkannte er, dass er den Reiter nur zu tragen vermag, weil er selbst ein Getragener ist. Plötzlich wurde es ihm wohler. Er atmete tiefer und fühlte sich auf einmal wie befreit. Eine ganz neue Kraft stieg in ihm auf. Und das Tragen wurde ihm zur Freude.

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Verfasst von: Hao | 2. Oktober 2017

Feierabend


Montag, 2. Oktober 2017

Die er aus den Ländern zusammengebracht hat von Osten und Westen, von Norden und Süden: Die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut. Psalm 107,3.8

Es hat Gott gefallen, alle Fülle in Christus wohnen zu lassen und durch ihn alles zu versöhnen zu ihm hin, es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch das Blut am Kreuz. Kolosser 1,19-20

Die Legende erzählt, dass der König einst den alten und gelehrten Mönch Paulinus in seiner Zelle besuchte, um sich bei ihm Rat zu holen. Staunend stand der König vor der Fülle dicker Bücher und Folianten. „Ich beneide dich, Paulinus“, sagte er, „dass es dir vergönnt ist, die göttliche Weisheit in all diesen gelehrten Werken einzufangen.“
„Du irrst“, entgegnete der Mönch, und er führte den König in den Stall, wo der Bruder Stallmeister seine Arbeit für ein kurzes Gebet unterbrochen hatte. „Aus diesen gefalteten Händen“, sagte Paulinus, „strömt Gottes Kraft in unsere Welt – nicht aus meinen Büchern.“

Jetzt ist aber Feierabend. Ich bin doch nicht bekloppt und putze mein halbes Leben in meinem Kobel rum. Außerdem bin ich in einem Alter, in dem ich nicht mehr so kann, wie ich gern möchte. Deshalb lasse ich ab heute putzen. Ist doch ganz einfach. So bekomme ich eine diesbezügliche Einladung zu einem Webinar, in welchem mir ein wahnsinniges Angebot gemacht wird. Dort heißt es:

“Die Zwerge haben sich bereit erklärt, mit allen Putzutensilien zu kommen und unsere Häuser und Wohnungen zu reinigen.

Oft haben sich unzählige Themen in unseren Wohnungen angesammelt. Unsere Themen, die unserer Familien, aber auch all der Menschen, die vorher dort gewohnt haben und um uns herum wohnen, erschaffen unser Wohnfeld. Dann gibt es noch die Strahlenthemen und vieles mehr. Die Zwerge sind sehr fröhliche und lustige Mitgeschöpfe und werden voraussichtlich für einige Überraschungen sorgen. Das Putzen könnte auch noch unseren Körper, Inkarnationsthemen und vieles mehr beinhalten.


In der zu erwerbenden Videoaufzeichnung wurde sehr vielschichtig auf verschiedene Aspekte des Hausputzes eingegangen. U.a. haben wir auch mit dem Smaragdlicht aus dem Mineralreich gearbeitet. Die Aufnahme zum Jahresende am 31.12.16 ist auch ein Jahres- und Lebensputz geworden. Und natürlich gab es auch schon Impulse für das nächste Jahr. Das Videowebinar ist allen zu empfehlen, die Leichtigkeit und Glück in ihr Leben bringen möchten.“

Dabei gibt es tatsächlich immer noch Menschen, die den Mist, die diese Seelenverkäufer anbieten, ernst nehmen.

Verfasst von: Hao | 1. Oktober 2017

Erntedank


Sonntag, 1. Oktober 2017

Ich, der HERR, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand. Jesaja 42,6

Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12

Segne die Sonne, o Gott,
das strahlende Licht des Tages.
Segne den Mond, o Gott,
den treuen Begleiter der Nacht.
Segne die Sterne, o Gott,
die ewigen Wegweiser am Himmel.
Segne die Lampe, o Gott,
die Menschen im Haus zusammenführt.
Segne auch die Kerze im Fenster,
die in der Nacht dem Verirrten ein Zeichen ist.
Segne endlich auch mich, o Gott,
der von den Zeichen deines Lichts
geleitet und heimgeführt wird

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Verfasst von: Hao | 30. September 2017

Körperlicher Einsatz pur


 

Samstag, 30. September 2017

Hanna betete: HERR Zebaoth, wirst du das Elend deiner Magd ansehen und an mich gedenken und deiner Magd nicht vergessen? 1.Samuel 1,11

Er ruft das, was nicht ist, dass es sei. Römer 4,17

So etwas kann sich wirklich nur Gott leisten: Schaffen aus dem Nichts. Während die Götter aus dem babylonischen Schöpfungsbericht immer noch eine Art „Rohmasse“ wie die übergebliebenen Augen eines Götterzweikampfes, nutzten, um daraus die Sterne zu schaffen, schafft Gott aus dem Nichts. Deshalb wird auch an dieser Stelle im biblischen Schöpfungsbericht das hebräische Wort „Bara“ benutzt. Es bezeichnet ein Creatio ex nihilo die Tatsache, dass die Schöpfung der Welt als Werk des Schöpfergottes absolut voraussetzungslos ist.

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Verfasst von: Hao | 29. September 2017

Tränen


 

Freitag, 29. September 2017

Geschieht etwa ein Unglück in der Stadt, und der HERR hat es nicht getan? Amos 3,6

Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: Wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. Römer 14,8

Eine Familie machte einen Sonntagsspaziergang. Drei muntere Kinder liefen ihren Eltern auf einem Schotterweg voraus. Das älteste der Kinder sprang vorneweg und schaute sich immer wieder um nach den beiden Geschwistern. Die Kinder liefen auf einen unbeschrankten Bahnübergang zu.

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Verfasst von: Hao | 28. September 2017

Unerwartetes Geschenk


Donnerstag, 28. September 2017

Gedenke des ganzen Weges, den dich der HERR, dein Gott, geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit kundwürde, was in deinem Herzen wäre. 5.Mose 8,2

So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, und kauft die Zeit aus. Epheser 5,15-16

Man stelle sich vor, man müsste sich in einer völlig unbekannten Gegend zurechtfinden. Vielleicht wäre es sogar im Ausland, in einer großen Metropole, man würde kein Wort der Landessprache sprechen und müsste den Weg ins Hotel finden. Keine leichte Sache, wenn man keinen Reiseführer hat oder jemanden, der sich auskennt.

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Verfasst von: Hao | 27. September 2017

Herzenslust



Mittwoch, 27. September 2017

Wen der HERR liebt, den weist er zurecht, und hat doch Wohlgefallen an ihm wie ein Vater am Sohn. Sprüche 3,12

Wir haben nicht Ehre gesucht von den Leuten, weder von euch noch von andern – obwohl wir unser Gewicht als Christi Apostel hätten einsetzen können. Wie eine Amme ihre Kinder pflegt, so haben wir Herzenslust an euch. 1.Thessalonicher 2,6-8

Franz von Assisi wurde einmal am Ende seines gesegneten Lebens gefragt, warum er soviel für Gott tun konnte. Er antwortete „Folgendes muss der Grund gewesen sein. Gott sah vom Himmel herab und sprach: Wo kann ich den schwächsten, den geringsten, den armseligsten Mann auf dieser Erde finden? Dann sah er mich und dachte: Ich habe ihn gefunden. Ich will durch ihn wirken, denn er wird sich nichts darauf einbilden und meine Ehre für sich selbst in Anspruch nehmen. Er wird wissen, dass ich ihn immer gerade seiner Niedrigkeit und seiner Unbedeutsamkeit wegen benutze!”

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Verfasst von: Hao | 26. September 2017

Verpasst



Dienstag, 26. September 2017

Alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts dazutun noch wegtun. Prediger 3,14

Der Wahrhaftige hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schließt zu, und der zuschließt, und niemand tut auf. Offenbarung 3, 7

Das ist wirklich tröstlich zu wissen, dass auch die angeblichen unzähligen Schlüsseldienste aus der geistigen Welt, sprich Esoterik oder die Möchtegern Türöffner, ob sie nun in Berlin, Moskau oder Washington sitzen, zum absoluten Scheitern verurteilt sind, wenn sie sich auch noch so anstrengen sollten, auch wenn sie noch so schreien mögen. Nur Jesus hat den richtigen Schlüssel, nicht nur für mein, sondern auch für dein Leben. Das garantiert dir einer, der sich da nur ein wenig mit auskennt. Und das gilt auch, wenn es Zeiten geben sollte, wenn mal etwas nicht so läuft, wie beabsichtigt.

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