Verfasst von: Hao | 14. Mai 2018

Auch heute: Dr. Pies und seine Folgen


Montag, 14. Mai 2018

Der HERR ist allen gütig und erbarmt sich aller seiner Werke. Psalm 145,9

Auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Römer 8,21

„Die Wahrheit wird euch freimachen!” steht über dem Portal mancher Universität. Ja, die wissenschaftliche Wahrheit macht uns frei von manchem Irrtum. Die Einsicht etwa, dass die Erde sich um die Sonne und um sich selber dreht, macht uns von einem falschen Weltbild frei.

Welche Wahrheit aber ist das, die nach Jesus einem ganzen Leben den Weg der Freiheit eröffnet und vollendet? Es ist die Wahrheit, dass wir aus Gott stammen, dass wir von Gott persönlich geliebt und durch seine Liebe zu seinen Kindern werden können. Wer sich als Kind Gottes weiß, kennt die innerste Wahrheit seines Lebens, und er erkennt die tiefste Weisheit und höchste Würde darin, Jesus zu lieben.

Es gibt Situationen, in denen Mann nur abwarten und hoffen kann, dass sie möglichst bald wieder verschwinden. Immer dort, wo Dr. Pies auftritt, ist eine solche geschaffen. Der schräge Weißkittel legt ohne Rücksicht auf Verluste in allen Situationen, in denen er auftritt, jegliche Lebensust und Lebensfreude lahm und sorgt dafür, dass nichts, aber auch gar nichts mehr geht: Sackgasse. Dort spielte ich schon als Kind, aber ohne Pies. Und immer im Blick auf die mitten in Lennep stehende Stadtkirche.

Ich habe meine aktuellen Wehwehchen gesammelt, um damit meinen Hausarzt aufzusuchen. Viel Neues erfahre ich leider nicht, hatte aber auch im Vorfeld nichts Besonders erwartet. Das Ergebnis sind „nur“ kräftigere Schmerzmittel als die bereits vorhandenen, die nichts mehr taugen. Wenigstens etwas. So ist es denn auch kein Wunder, wenn ich das Bett nur verlasse, um etwas zu essen und meinen Blog zu schreiben. Bei der letzterer Tätigkeit ist mein treuster Begleiter meine Wärmflasche. An solcher Wärme fehlt es mir wirklich nicht, aber ob sie wirklich etwas nutzt? Vielleicht bilde ich mir dieses nur ein.

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Verfasst von: Hao | 13. Mai 2018

Mit Dr. Pies unterwegs


Sonntag, den 13. Mai 2018

Die Erde ist voll der Güte des HERRN. Psalm 33,5

Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen, auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Matthäus 5,44-45

Wie die Sonne nicht auf unser Bitten und Flehen wartet, um aufzugehen, sondern einfach leuchtet und von Milliarden Menschen freundlich begrüßt wird, so sollen auch wir nicht auf Betteln und Schmeicheln warten, um für andere Wärme und Licht zu verströmen.

Andererseits lässt sich die Sonne durch keine Verachtung oder Bosheit hindern zu scheinen und ihre ganze Lebensenergie zu verschenken. So sollten auch wir uns von Missachtung und Schlechtigkeit nicht an unserer Güte hindern lassen. Ohne Erwartung und Berechnung das Gute tun ist immer das Beste. Wenn wir Gott die Ehre geben ohne Berechnung, wenn wir dem Nächsten unsere Güte schenken ohne Erwartung, tun wir für uns das Allerbeste.

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Verfasst von: Hao | 12. Mai 2018

Held des Tages


Samstag, 12. Mai 2018

Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. 4.Mose 6,25

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! 2.Korinther 13,13

Ein Glasmaler zeigte seiner kleinen Tochter seine Werkstatt. Sie hatte sehr große Fenster, und die Decke bestand aus lauter Glas, um möglichst viel Licht einzufangen. Auf einem großen Tisch lag ein ganzer Berg bunter Glasscherben – schief und krumm -, aus denen ein Kirchenfenster für einen Heiligen gefasst werden sollte. Es war schwer; sich vorzustellen, dass sie ein großes Ganzes werden könnten. „Du kannst mir helfen“, meinte der Vater; „reich mir nur vorsichtig ein Glas nach dem anderen an.“ Dann setzte er die bunten Scheibchen auf einen mächtigen Karton, der die Umrisse einer Zeichnung erkennen ließ. Sie passten haargenau ineinander. Aber alles war noch dunkel und trübe. Der Vater lächelte: „Der liebe Gott muss mir noch etwas helfen. Du wirst sehen!“

Viele Wochen später ging er mit seiner Tochter in die Seitenkapelle einer Kirche. Er lenkte ihren Blick auf ein Fenster, das die Sonne gerade in den roten, blauen, gelben Gläsern wunderbar ausleuchtete. Der Vater nickte: „Das Fenster, an dem du mitgeholfen hast.“ Unten an dem Fensterbild, wo die Sonne nicht so stark hindurchscheinen konnte, war alles noch ziemlich dunkel. Aber je höher es ging, um so mehr begann es zu leuchten und zu strahlen. Bei einigen Gläsern musste man fast die Hände vors Gesicht halten, um den Glanz der blendenden Sonne auszuhalten. Das Töchterchen staunte.

„Siehst du“, begann der Vater wieder, „dieses Fenster haben wir gemeinsam geschaffen, weil du mir die Gläser angereicht hast. Ähnlich will Gott mit dir, mit mir und allen Menschen solch wunderbare Fenster malen.“ Verwundert und ungläubig blickte die kleine Tochter zu ihrem Vater auf. „Ich mache keinen Spaß!“ fuhr er fort, „jeder Tag, den Gott uns gibt, ist so ein kleines, buntes Scheibchen. Wir geben ihm seine ganz besondere Farbe und schenken es am Abend Gott wieder zurück. Er setzt dann all die Gläser nach seinem Plan zusammen und macht nach und nach ein herrliches Fenster daraus. Dabei kommt es auch darauf an, dass wir das Licht der Sonne Gottes aufnehmen und es durchlassen. Dann fallen schöne Strahlen in die Welt hinein. So wie dieser Heilige, den das Fenster zeigt, nie mehr von den Menschen vergessen wurde, weil er die Welt leuchtender, ja strahlender gemacht hat.“ Und das Mädchen stand noch eine Weile still und nachdenklich da.

Ich frage mich heute, wo es bei mir strahlt? Wenn ich ehrlich bin, ist da derzeit nicht viel zu holen. Ich habe wieder mal nicht geschlafen. Dr. Pies ist der Übeltäter und liefert den Grund, dass ich schon um 4 Uhr in der Nacht diesen Blog von gestern schreibe.

Mein Lumbago nimmt mir jede Lebensfreude. Wie ich mich auch in meinem Bett wälze, wo ich die Wärmflasche auch platziere: Der Weißkittel lässt mich nicht zur Ruhe kommen. Für mich bleibt derzeit nur eine „spezielle Ruhe“, ohne die ich wirklich aufgeschmissen wäre.

 

Ich gebe zu, dass ich heute aus lauter Verzweiflung in den Garten gehe. Natürlich habe ich mein übliches Pensum an keiner Stelle erfüllt, aber mir fiel wirklich nichts Besseres ein. Ob ich mich da wohl etwas übernommen habe?

Zumindest denke ich beim Mähen nicht an Dr. Pies, auch wenn ich mich immer wieder ausruhen muss. Wie sollte ich dies auch, denn habe ich doch heute von Brigitte, der Tochter des verstorbenen Lebensgefährten meiner Nachbarin, eine bedeutende Schokolade bekommen.

Na, ich weiß nicht so recht… Muss ich jetzt darüber lachen oder weinen? Ich hab an diesem Tag reichlich Zeit darüber nachzudenken.

Verfasst von: Hao | 11. Mai 2018

Wenn der Pies einen behandelt


Freitag, 11. Mai 2018

Ich will die Müden erquicken und die Verschmachtenden sättigen. Jeremia 31,25

Es begab sich, dass Jesus zu Tisch saß in Levis Hause, da setzten sich viele Zöllner und Sünder zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern. Markus 2,15

Genau das brauche ich heute und in diesen Tagen: Erquickt und satt zu werden. Nein, ich muss keinen Hunger leiden: Ich verlasse auch heute das Stellwerk satt, aber nicht unbedingt zufrieden. Ich bin auch nicht verschmachtet, aber wenn alles auf einmal kommt, dann geht einem schon mal die Puste aus.

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Verfasst von: Hao | 10. Mai 2018

Geh danken oder Geh tanken?


Christi Himmelfahrt, 10. Mai 2018

Wir danken dir, Gott, wir danken dir und verkündigen deine Wunder, dass dein Name so nahe ist. Psalm 75,2

Ihr sollt verkündigen die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht. 1.Petrus 2,9

Gedanken zum Himmelfahrtstag

Verfasst von: Hao | 9. Mai 2018

Vorfreude


Mittwoch, den 9. Mai 2018

Da habe ich doch tatsächlich feststellen müssen, dass ich einen kompletten Tag vergessen habe. Das muss ich natürlich heute sofort verbessern. Deshalb eine Portion Vorfreude für die kommenden Monate.

Verfasst von: Hao | 8. Mai 2018

Erkenntnisse eines Clowns


 

Dienstag, 8. Mai 2018

Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen. Jesaja 30,15

Jesus sprach zu Marta: Du hast viel Sorge und Mühe. Eins aber ist Not. Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden. Lukas 10,41-42

Da war ein junger Mann. Aus Verzweiflung und Angst, mit seinem Leben nicht fertig zu werden, ging er zu einem Psychiater und klagte ihm seine Not. Der Psychiater gab ihm unter anderem den Rat: „Gehen Sie in den Zirkus, der zur Zeit in unserer Stadt gastiert. Dort tritt ein großartiger Clown auf, der Sie zum Lachen bringen und aufheitern wird.“ Da erschrak der Patient. Er packte den Arm des Arztes und sagte: „Herr Doktor, dieser Clown bin ich!“


Nein, ich will nicht meckern, ich will auch nicht unzufrieden sein, auch wenn ich den Eindruck habe, dass es mich derzeit überall zwickt und zwackt. Mit anderen Worten: Der Kröch ist wieder da, die grüne Farbe auch. Mein Lumbago lässt mich in der Nacht nur wenig schlafen und gut aufgelegt bin ich auch nicht. Hängt wohl mit meinem Nullen auf dem Brocken zusammen. Außerdem habe ich gestern unter der rechten Achsel einen kirschkerngroßen Lymphknoten gefunden. Jetzt warte ich erst noch auf einen Rückruf aus der MHH, denn so einfach darf und kann ich die Sache nicht abhaken.

Mit anderen Worten: Ich habe den Eindruck, dass ich schon einmal besser drauf war. Dennoch will ich nicht meckern, sondern versuche zu (über)leben. Vielleicht bin ich undankbar Gott gegenüber? Ich will es nicht hoffen.

Um mir wieder einige Höhepunkte zu setzen, habe ich mir für nächste Woche einiges vorgenommen. Ich will noch einmal auf den Brocken, vielleicht finde ich dann die verlorene Brille meines Freundes. Auch habe ich ein Date mit Mari, worauf ich mich schon sehr freue. Und spätestens bei dem Kirchentag der SELK müsste meine Welt wieder in Ordnung sein. Kann ja nicht immer einen Schlappgang veranstalten.


Eine für mich überaus schlimme Geschichte habe ich vom ERF in der Presse gelesen. Ich bin äußerst erschüttert darüber, was sich hinter den Kulissen derzeit in Wetzlar abspielt. Seit vielen Jahren bin ich eng mit dem ersten deutschen Privatsender verbunden. Vielleicht beschäftigt mich deshalb diese Mitteilung ungemein. Sie passt nicht in mein Bild, weil ich mir das ganz und gar nicht vorstellen kann, was da abgegangen ist. Ich habe immer gedacht, dass ich mich dort auf einer Insel des Seligen befinden würde. Jetzt bin ich wohl eines Besseren belehrt worden.

Verfasst von: Hao | 7. Mai 2018

Da bin ich wieder


 

Montag, 7. Mai 201

Herr, deine Ratschlüsse von alters her sind treu und wahrhaftig.
Jesaja 25,1

Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheißen hat. Hebräer 10,23

„Wir Menschen sind aus Zufall geboren, leben weiter aus Schwäche und sind zu feige, uns umzubringen”, sagt Jean-Paul Sartre. Am Anfang des Lebens soll der Zufall stehen, am Ende das Nichts, der Zerfall. Dazwischen liegt ein kurzes, von Angst verkrampftes, von Gier verzehrtes Leben. Zwischen Zufall und Zerfall bleibt nur die letzte Sinnlosigkeit und Leere. Das Leben bleibt von Überheblichkeit und Vermessenheit einerseits und Feigheit und Schwäche andererseits gekennzeichnet. Aus dem Nichts und in das Nichts kann das Leben selbst auch nur ein Nichts sein.

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Verfasst von: Hao | 6. Mai 2018

Alles weg


Sonntag, 6. Mai 2018

Verachte nicht die Unterweisung durch den HERRN und sei nicht unwillig, wenn er dich ermahnt. Sprüche 3,11

Lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein. 2.Korinther 13,11

Zwei Rheumakranke teilen sich in einer Spezialklinik das Zimmer und die starken Schmerzen. Zusammen kommen sie in die Behandlungsräume und werden dort fachgerecht versorgt. Jeder liegt in seiner Kabine auf dem Tisch. Durch Vorhänge nur sind sie voneinander getrennt. Der Therapeut beginnt bei dem ersten Patienten. Der schreit auf und windet sich vor Schmerzen, stöhnt und schwitzt. Er kann es kaum ertragen und ist froh, als die Behandlung vorbei ist. Nun geht der Therapeut zu dem anderen Mann. Der liegt ganz ruhig, bleibt reglos und wie unbeteiligt. Als die Behandlung fertig ist, fragt der erste seinen Bettnachbarn: „Sag mal, tut das bei dir nicht weh? Ich könnte die Wände hochgehen vor Schmerzen!” „Nein”, sagt der andere lächelnd, „ich halte dem doch nicht mein krankes Bein hin!”

Das ist auf den ersten Blick schlau. Aber am Ende doch ganz dumm und gefährlich. Aber wie oft halten wir Gott die gesunden und starken Seiten unseres Lebens hin, und die wunden Stellen verbergen wir. Wir haben Angst, es könnte weh tun. Bringen wir Gott die Verwundungen unseres Lebens, auch wenn es weh tut. Er will uns heilen und zurechtbringen, verbinden und gesundmachen. Wir dürfen mit unseren Sünden und Sorgen, dem Zerbrochenen und Verwundeten kommen.

Ich verstehe die Welt nicht mehr. Eben noch einen Kröch bis zum geht nicht mehr gehabt und jetzt? Alles ist wie weggeblasen, ich merke nichts mehr von den schlimmen Tagen, wie mein Körper sich zu den ungünstigsten Zeitpunkten förmlich aufgebäumt hat. Da war ich ein Häufchen Elend. So war meine letzte Andacht beim ERF nur ein gekonntes Zusammensetzen von kröchfreien Sprachfetzen. Und keiner hat etwas gemerkt. In manchen Bereichen verstehe ich eben mein Handwerk. Natürlich dauert das Prozedere deutlich länger, aber eine gehustete Andacht kann nun mal nicht gesendet werden. So gehe ich heute wieder hustenfrei durch den Tag und freue mich über das erlebte Wunder.

Ich spüre so gut wie gar nichts mehr. Kein Kratzen, kein Husten: Als wenn nichts gewesen wäre. Nur noch mein Lumbago zickt etwas rum. Dabei habe ich noch nicht bis auf die Schmerzmittel mit den Medikamenten angefangen. Und dass durch eine solch gravierende Änderung auch meine Psyche einen deutlichen Schuss nach vorn bekommt, brauche ich wohl nicht erst groß zu beschreiben.

Verfasst von: Hao | 5. Mai 2018

Es klappt noch nicht so ganz


 

Samstag, 5. Mai 2018

Herr, du lässt mich genesen und am Leben bleiben. Jesaja 38,16

Einer unter den geheilten Aussätzigen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme. Lukas 17,15

Ist zwar schon etwas älter, aber immer noch hochaktuell.

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