Verfasst von: Hao | 14. Juni 2017

Fragwürdiges Geschmäckle


Mittwoch, 14. Juni 2017

Wir wollen nicht mehr sagen zu dem Werk unserer Hände: »Du bist unser Gott.« Hosea 14,4

Alles ist euer, ihr aber gehört Christus, Christus aber Gott. 1.Korinther 3,22-23

Ein Mann sagte einst spöttisch zu einem Rabbi: „Euer Gott ist doch ein Dieb, denn es heißt in Euren Schriften, dass Gott dem Adam eine seiner Rippen wegnahm!” Der Rabbi lachte und antwortete: „Diebe kamen gestern Nacht zu uns ins Haus. Sie haben uns einen silbernen Krug geraubt und uns statt dessen einen goldenen Krug gebracht!” – „Ach”, sagte der Mann, „solche Diebe könnten doch jede Nacht kommen.” – „Genau”, sagte der Rabbi, „war es nicht Adams Gewinn, dass Gott ihm eine Rippe nahm und ihm eine Frau gab?” Wenn Gott uns etwas wegnimmt, dann nur, um uns noch viel mehr zu schenken.

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Verfasst von: Hao | 13. Juni 2017

Ente gut, alles gut


Dienstag, 13. Juni 2017

Der HERR spricht: Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören. Psalm 91,15

Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich’s gebührt; sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen. Römer 8,26

Eine orientalische Geschichte erzählt von einem Gläubigen, der sich zum Heiligtum aufmacht, um dort zu beten und zur Ruhe zu kommen. Nach einem weiten Weg kommt er schließlich im Gotteshaus an, betritt es voller Hoffnung und Erwartung. Aber auch nach Stunden gelingt es ihm nicht, sich zu sammeln. Seine Gedanken gehen spazieren, und er hört sich die Gebete wie leere Formeln heruntersagen. Ganz verzweifelt fragt er einen Priester um Rat. „Seit wann sind Sie denn hier?”, fragt der Priester. „Ich bin vor einigen Stunden angekommen.” – „Dann haben Sie Geduld. Ihre Seele kommt nach, sie braucht noch etwas Zeit, um hier zu sein!”

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Verfasst von: Hao | 12. Juni 2017

Sehstörungen


Montag, 12. Juni 2017

Elifas sprach: Ich würde mich zu Gott wenden und meine Sache vor ihn bringen, der große Dinge tut, die nicht zu erforschen sind, und Wunder, die nicht zu zählen sind. Hiob 5,8-9

Der Kranke antwortete Jesus: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin! Johannes 5,7-8

Ein kleiner Junge darf zum ersten Mal mit seinem Vater in der Eisenbahn mitfahren. Voller Neugier und froher Erwartung stehen sie auf dem Bahnsteig. Endlich fährt der Zug ein. Vater und Sohn suchen sich einen Platz. Das Abteil ist nun mit ihnen vollbesetzt. Der Junge schaut aus dem Fenster und plaudert mit den Mitreisenden über alles, was er draußen sieht. Ganz vergnügt genießt er die Reise und plappert munter drauflos.

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Verfasst von: Hao | 11. Juni 2017

Sich trösten lassen


Sonntag, 11. Juni 2017

Ich, ich bin euer Tröster! Wer bist du denn, dass du dich vor Menschen fürchtest, die doch sterben? Jesaja 51,12

Lasst euch nicht irremachen! Den Herrn aber, Christus, haltet heilig in euren Herzen. 1.Petrus 3,14-15

Wenn wir einen unglücklichen, gescheiterten, hilflosen Menschen bezeichnen, sagen wir: „Der ist auch nicht ganz bei Trost!” Hinter dieser leicht hingeworfenen Bemerkung steckt eine wesentliche Aussage über den Menschen. Er ist nicht ganz bei Trost. Wir alle haben und kennen kleine Tröstungen, aber letztlich ist kein Mensch ganz bei Trost.

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Verfasst von: Hao | 10. Juni 2017

Ein Kreuz mit dem Kreuz


Samstag, 10. Juni 2017

Er sendet seine Rede auf die Erde, sein Wort läuft schnell. Psalm 147,15

Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. Apostelgeschichte 1,8

„Herr, du weißt, wir haben zerstreute Herzen, o sammle uns.
Du weißt, wir haben harte und tote Herzen, o rühre und erwecke uns.
Du weißt, wir widerstreben deinem Wort, darum beweise deine Macht und sende deinen Geist aus der Höhe, dass er unter uns wirke, dir unsere Herzen untertan und uns tüchtig mache, ganz mit dir, unserem Heil, zu leben und deiner Gnade uns gänzlich zu überlassen.

Komm, Heiliger Geist, und entzünde unsere Herzen in Liebe zu dir.
Komm, du Geist der Kraft, und bewege unsere Seelen, dass sie hungern und dürsten nach dir. Erfülle mit deiner Gegenwart die Gemeinde, dass dein Friede nicht von ihr weiche. Segne in ihr die Verkündigung deines Wortes, jeden Dienst der Liebe, jedes Amt der Leitung.

Schenke für die Neugestaltung unserer Gemeinde Weisheit, Zucht und Frieden. O du Tröster in aller Not, erbarme dich über uns. Lass unserer Gebrechlichkeit wegen deinen Segen von uns nicht abgewendet werden; tue mehr, als wir zu bitten vermögen! Amen.”

                                                                                                      (Gerhard Tersteegen)

Eigentlich will ich heute in den Garten gehen, er hat es mal wieder dringend nötig. Uneigentlich bin ich im Keller gelandet. Er hat es noch nötiger. Und weil ich meine Aktivitäten immer auch mit eigenen akustischen Lauten unterstütze, ist das meistgebrauchte Wort an diesem Tag „Weg damit“. Das sind alles Vorarbeiten für die nächste Sperrmüllabfuhr.

Es gibt bekanntlich Meldungen, bei denen man nicht weiß, ob man weinen oder lachen soll. Eine solche habe ich heute im Internet gefunden und kommt aus Koblenz:

„Ein gläubiger Christ hat mit in der Form eines Kruzifixes gesetztes Kreuzchen mehr als 50 Millionen Euro im Lotto gewonnen. Nach dem Gewinn habe er erst einmal ein Vaterunser gesprochen, berichtete der Gewinner aus der Vorderpfalz nach Angaben von Lotto Rheinland-Pfalz.

Mit Kreuzchen in Kreuzform hat der gläubige Rentner aus der Pfalz 50,3 Millionen Euro gewonnen. Die Gewinnzahlen: 3, 11, 13, 15, 23, dazu die Eurozahlen 1 und 9.
Aus Dankbarkeit will der Mann nun eine große Geldsumme für Kinder in Not spenden, erklärte er der Lottogesellschaft. Clemens Buch, Sprecher von Lotto Rheinland-Pfalz, sagte unserer Redaktion: „Der Mann ist überzeugt, dass ihm Gott bei einer schweren Krankheit schon einmal beigestanden hat.“ Und nun der Lottogewinn, 50,3 Millionen im Eurojackpot. Seine Kreuze hatte der so gemacht, dass sie auf dem Spielschein zusammen ein großes Kreuz ergaben.

Es dürfte dem Mann aber auch aus anderen Gründen nicht schwer fallen, einen großen Teil des Gewinnes abzugeben: Der Gewinner erklärte seinem Ansprechpartner bei Lotto, er habe eigentlich keine großen Wünsche. Lotto machte allerdings keine Angaben, ob der Mann Familie und Kinder hat.

Auch sein Glauben hatte den Mann aber nicht vor einigen schlaflosen Nächten bewahrt. Der Gewinner hatte erklärt, die Nachricht sei „ein enormer positiver Schock, den ich erst verarbeiten musste“. Deshalb habe er auch erst elf Tage nach dem Gewinn den Kontakt gesucht. Genau richtig, so die Lottogesellschaft. Geschäftsführer Jürgen Häfner: „Wir gratulieren dem Glückspilz nicht nur zu diesem sensationellen Gewinn, sondern auch zu seiner besonnenen Vorgehensweise.“

Der Rentner spielt nach eigenen Angaben seit 40 Jahren Lotto und ist auch von Anfang beim Eurojackpot mit dabei. Er hatte 20 Euro für seinen Spielschein bezahlt – und einen Copy-Tipp abgegeben: Er hatte die gleichen Zahlen wie in der Woche zuvor erneut gespielt.

In den sechs Wochen vor dem Gewinn war der Jackpot immer wieder angewachsen. Neben Deutschland nehmen 16 weitere Länder am Eurojackpot teil. Die Gewinnwahrscheinlichkeit beim Eurojackpot liegt bei 1 : 59,3 Millionen.“

Was ist das für ein Kreuz mit dem Kreuz? Wofür ein Kreuz nicht alles gut sein kann….

Verfasst von: Hao | 9. Juni 2017

Da kann man nur staunen


Freitag, 9. Juni 2017

Du bist ja der Herr! Ich weiß von keinem Gut außer dir. Psalm 16,2

Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus. Philipper 3,13-14

An einem noch recht kalten Tag im späten Frühling begann eine Schnecke den Stamm eines Kirschbaums hinaufzuklettern. Ganz langsam, Zentimeter um Zentimeter kroch sie nach oben. Die Spatzen auf dem Nachbarbaum lachten über die langsame Schnecke. Ein Spatz flog nahe an die Schnecke heran und piepste ihr zu: „He, du Dummkopf, siehst du nicht, dass an dem Kirschbaum gar keine Früchte sind?” Die Schnecke ließ sich überhaupt nicht beeindrucken und antwortete gelassen: „Macht nichts, bis ich oben bin, sind welche dran!” Auch im Leben geht selbst der Langsamste, der ein Ziel vor Augen hat, noch schneller, als der, der ohne ein Ziel herumsaust und hastig irgendwelchen Nichtigkeiten nachrennt.

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Verfasst von: Hao | 8. Juni 2017

Manipuliertes System bei Vodafone


Donnerstag, 8. Juni 2017

Vor dir freut man sich, wie man sich freut in der Ernte. Jesaja 9,2

Die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele; auch nicht einer sagte von seinen Gütern, dass sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemeinsam. Apostelgeschichte 4,32

„Ein Herz und eine Seele“. Wer kennt nicht die TV-Serie mit Ekel Alfred, der in den 90er Jahren über die Bildschirme flimmerte. Von dem mit der Seele harmonisierenden Herz kann man da sicherlich nicht reden.

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Verfasst von: Hao | 7. Juni 2017

Keine Glaubensakrobatik


Mittwoch, 7. Juni 2017

Lobe den HERRN, der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen. Psalm 103,2.3

Der Gelähmte sprang auf, konnte stehen und gehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. Apostelgeschichte 3,8

„Christus verlangt von uns keine Glaubensakrobatik, sodass wir Dinge für wahr halten müssten, die unsere Vernunft nie würde annehmen können. Aber er tritt in unser Leben und erweist uns seine Macht.
An kleinen Dingen zuerst. Wir staunen, wenn sich Bindungen in unserem Leben lösen, wenn wir den Hass gegen unseren Feind verlieren, wenn in unser unruhiges Herz der Friede einzieht. Unsere Vernunft wird demütig und erkennt, dass es neue Möglichkeiten gibt, die sie überragen.

Christus verlangt von uns keine Tugendathletik, sodass wir edel, hilfreich und gut sein sollten. Aber er tritt in unser Leben und erweist uns seine Liebe. Da schmilzt unser Groll zusammen, und wir können vergeben, da schwindet unser Stolz, und wir können um Vergebung bitten; da erwärmt sich unser kaltes Herz, und wir können lieben.
Jetzt geht es gar nicht mehr um Tugend und Edelmut, die wir meinen zu haben oder nicht zu haben; sondern es geht darum, leer zu werden, in uns Platz zu machen, damit Christus eintreten kann. Damit seine Liebe uns ganz in ihrer Gewalt hat. Sollte das so schwierig sein?”

Da habe ich doch die Rechnung ohne den bekannten Wirt gemacht, der mir dieses Schild präsentiert. Mein Kuchenmann hatte mich zwar angerufen, um mich zu „warnen“, doch leider zu spät, denn sein Signal erreichte mich genau in dem Augenblick als ich auf den Hof fuhr. Ja, jetzt muss ich mal sehen, wie ich was in den Bauch bekomme, denn auf solch eine Pleite bin ich nicht vorbereitet.

Doch aus der Not kann man bekanntlich auch eine Tugend machen. Und wie diese aussieht, wird mir schnell bei einem Blick in meinen Kalender klar. Am Freitag muss ich im Altenheim wieder predigen. Kein Problem, die Zeit brauche ich mir nicht einmal zu nehmen, die habe ich eben geschenkt bekommen. Passt mir richtig gut.

Gibt es auch mal eine positive Nachricht aus dem Hause Vodafone? Scheint so: Inzwischen kann ich mich nicht mehr ins Kabel-Portal einloggen. Ein untrügerisches Zeichen, dass mein Widerspruch anstandslos gefressen wurde. Bis jetzt habe ich noch keinen Rückgewinnungsanruf bekommen. Aber dafür folgenden Brief, der mich heute erreicht:


Dabei haben die für solche Fälle sogar eine spezielle Abteilung. Offensichtlich ist doch das schlechte Gewissen stärker als das Interesse, einen neuen Kunden zu bekommen. Ja, und mein lieber Rudi hätte natürlich auch die Wette verloren… Na ja, klappern gehört eben zum Handwerk.

Verfasst von: Hao | 6. Juni 2017

Lappen auflegen…


Dienstag, 6. Juni 2017

Die Gerechten freuen sich und sind fröhlich vor Gott und freuen sich von Herzen. Psalm 68,4

Das Reich Gottes ist Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist. Römer 14,17

Nach der Befreiung des KZ in Dachau im Jahr 1945 werden die Überlebenden geborgen und die Verantwortlichen verhaftet. Die Aufseherinnen und Wachleute bekommen eine Tafel um den Hals gehängt und die noch lebenden Häftlinge werden an ihnen vorbei geführt. Weiterlesen…

Verfasst von: Hao | 5. Juni 2017

Kommen Sie sofort rüber!


Montag, 5. Juni 2017

HERR, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich! Psalm 109,21

Als der Sohn noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn; er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Lukas 15,20

Ein Vater hatte zwei Söhne, und er hatte beide gern.
Der Eine blieb bei dem Vater, der Andere wollte in die Fern`.
Dieser sprach frech zu dem Vater: “ Gib mir mein Erbteil sofort!
Ich kann nicht mehr länger hier bleiben, ich muss unverzüglich hier fort.“

Der Vater gab ihm sein Erbe, der Junge verließ dann das Heim.
Er zog dann hinaus und die Ferne, der Vater blieb mit dem Älteren allein.
Wie ist`s wohl dem Jungen ergangen, weit draußen im Trubel der Welt?
Er genoss die vermeintliche Freiheit, und verprasste das väterliche Geld.

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