Verfasst von: Hao | 15. Mai 2018

Jetzt geht es ans Eingemachte


Dienstag, 15. Mai 2018

Aua, jetzt bin ich tatsächlich mit meinen Losungen durcheinander gekommen und muss einen Tag aussetzen. Na ja, bei meinem „derzeitigen Lebenswandel“ nicht unbedingt ein Wunder. Vielleicht träume ich etwas zu viel. Muss ich mich eigentlich an dieser Stelle beschränken? 

Dr. Pries hat mich derzeit nicht nur voll unter Kontrolle, sondern, was eigentlich logisch ist, auch noch mein ganzes Leben durcheinander gebracht. So schlafe ich derzeit am Nachmittag, weil ich sonst nicht mehr über die Runden komme. Dafür geht in der Nacht ab ca. 4 Uhr nichts mehr, sondern nur noch mein Computer, mit dem ich meinen Blog schreibe. Ab 6 Uhr ist wieder bis 8 Uhr die nötige Bettschwere vorhanden. Und das bei einem Dauerschläfer in allen Lebenslagen.

Ja, ich weiß, dass diese Einstellung nicht unbedingt in Ordnung ist und auf Dauer mächtig auf den Senkel geht, aber ich kann an dieser absolut schrägen Ordnung derzeit nichts ändern. So muss ich mit dieser wahrlich beschränkten Lebenseinstellung erst einmal zurecht kommen, denn von Leben kann im ursprünglichen Sinne nicht unbedingt die Rede sein. Es bleibt mir ja derzeit keine andere Lebensweise übrig. Es wird aber sicherlich wieder anders kommen.


Zurecht muss ich mit dem Befund, den die Ultraschall-Untersuchung ans Licht der Wirklichkeit gefördert hat, nach Hannover. Jetzt warte ich auf einen Termin in der MHH, wo ich erfahre, wie es weitergehen wird.

Bei all meinen „Lebensproblemchen“ hilft mir, und das muss schließlich auch mal gesagt werden, ein Andachtsbuch, welches mir kürzlich bei Aufräumarbeiten in die Hände gefallen ist.

Bei Amazon ist darüber folgendes zu lesen: „Wer es gewohnt ist, täglich Einkehr zu halten und in die Stille zu gehen, wird auch festgestellt haben, dass man dazu ein Bibelwort lesen muss. Eine besondere Hilfe ist es dann, wenn man außerdem eine erklärende und einführende Unterweisung bekommt. Und darauf versteht sich Ernst Modersohn mit seiner bilderreichen und leicht verständlichen Sprache besonders gut. Ob es nun Bilder aus alttestamentlichen Geschichten sind oder aus dem Neuen Testament, mit Sicherheit führt er den Leser jeder täglichen Andacht zum Heiland der Welt, so dass jeder, der willig dieser Spur folgt, dankbar zur Stille kommt und auf rechter Straße geführt wird.“

Und das Schönste. Es ist das Andachtsbuch meiner Mutter ( 1.von links), welches sogar noch mit einem Lesezeichen, einem Bild von ihr, versehen ist. Die Welt ist bekanntlich klein, die geistliche an dieser Stelle auch. Und so schließt sich wieder der Kreis. Ich bin zufrieden, obwohl der Sausack von Pries mein Wohlbefinden zerstören will. Es kommen auch wieder bessere Tage.

Und um diese zu erreichen, bringt mir Ernst Modersohn den richtigen Drive. Dass ich seine Sekretärin, Gerda Zottmeier, sogar in den 80er Jahren persönlich kennen lernte, ist mir erst jetzt wieder eingefallen, als ich heute zwischen Tag und Traum im Archiv der Hannoverischen Landeskirche recherchiere. Was Dr. Pries alles so mit sich bringt….. Was wird da wohl sonst noch kommen????

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Responses

  1. Guten morgen,
    hier sind die Losungen:
    Losung und Lehrtext für Dienstag, 15.05.2018

    Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder.
    Psalm 98,1

    Singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen.
    Epheser 5,19

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    • Das ist zwar richtig, aber ich nehme immer die Losung für den nächsten Tag. Und da hatte ich mich vertan.

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      • Mittwoch, 16. Mai 2018:

        Der HERR ist allen gütig und erbarmt sich aller seiner Werke.

        Psalm 145,9

        Auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

        Römer 8,21

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  2. Worte von Bonhoeffer geben mir oft Trost in schwieriger Zeit:

    Ich glaube,
    daß Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes
    entstehen lassen kann und will.
    Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten
    dienen lassen.
    Ich glaube,
    daß Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandkraft geben
    will, wie wir brauchen.
    Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns
    selbst, sondern allein auf ihn verlassen.
    In solchem Glauben müßte alle Angst vor der Zukunft
    überwunden sein.
    Ich glaube,
    daß auch unsere Fehler und Irrtümer nicht vergeblich sind,
    und daß es Gott nicht schwerer ist mit ihnen fertig zu werden,
    als mit unseren vermeintlichen Guttaten.
    Ich glaube,
    daß Gott kein zeitloses Fatum ist, sondern daß er auf aufrichtige
    Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.

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