Verfasst von: Hao | 11. Mai 2018

Wenn der Pies einen behandelt


Freitag, 11. Mai 2018

Ich will die Müden erquicken und die Verschmachtenden sättigen. Jeremia 31,25

Es begab sich, dass Jesus zu Tisch saß in Levis Hause, da setzten sich viele Zöllner und Sünder zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern. Markus 2,15

Genau das brauche ich heute und in diesen Tagen: Erquickt und satt zu werden. Nein, ich muss keinen Hunger leiden: Ich verlasse auch heute das Stellwerk satt, aber nicht unbedingt zufrieden. Ich bin auch nicht verschmachtet, aber wenn alles auf einmal kommt, dann geht einem schon mal die Puste aus.

Der kirschkerngroße Lymphknoten in der rechten Achselhöhle beschäftigt mich derzeit nicht mehr, denn ich habe eine gute Lösung gefunden, wie ich einen ganzen Monat Wartezeit in der MHH umschiffen kann. Für Dienstag bekomme ich einen Termin für ein Ultraschall im hiesigen Krankenhaus. Sobald ich das Ergebnis habe, fahre ich mit diesem in die MHH nach Hannover, um das weitere Vorgehen, wenn es eins geben sollte, zu besprechen. Nein, das macht mir keine Probleme, denn alles ist ja schmerzfrei.

Anders dagegen mein Lumbago, der mich, so habe ich den Eindruck, täglich immer ein bisschen mehr piesackt. Unter diesem Wort finde ich im Internet folgende Einträge: „Piesacken bedeutet wörtlich vom Pies behandelt werden. Sinnverwandte Wörter: ärgern, bedrücken, frotzeln, mobben, malträtieren, plagen, quälen, schikanieren, schinden, sticheln, tyrannisieren.

Das meiste trifft leider auf mich zu. Ich kann schon Tage nicht mehr schmerzfrei durchschlafen. Der Pies macht mir das Leben schwer und präsentiert mir schlaflose Nächte und nimmt mir die Lust am Leben. Was ist dagegen schon der Kröch, der durch bestimmte Medikamente erst so richtig zu seinem Recht kommt, auch wenn ich den Eindruck habe, dass mein Sputum sich schon deutlich verändert hat?

 

Weil alles nicht so klappt, wie ich gern möchte, erscheint auch mein Blog derzeit nur auf „Sparflamme“. Was ich auch mache, alles kostet Kraft. Mit ihr muss ich in den nächsten Tagen vorsichtig umgehen. Deshalb gilt auch für mich erst recht: „Ich will die Müden erquicken und die Verschmachtenden sättigen“.


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