Verfasst von: Hao | 6. April 2018

Das geht runter wie Butter


 

Freitag, 6. April 2018

Silber und Gold kann nicht erretten am Tage des Zorns des HERRN.
Hesekiel 7,19

Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Matthäus 25,45

Offensichtlich vergessen die Menschen, dass sie zur Unsterblichkeit bestimmt sind, und dass Gott ihnen die Ewigkeit ins Herz geschrieben hat. Wie ganz machtlos sind doch die Dinge der Erde: Gold und Silber, der ganze irdische Reichtum, wenn es gilt, das Gewissen zu befriedigen und den unerbittlichen Hunger der Seele nach Frieden und Freiheit zu füllen! Der ist der Glücklichste, der am unabhängigsten ist von irdischen Gütern, weil er weiss, dass wir nur bei Gott eine bleibende Stätte haben, deren Schätze himmlisch und unverwelklich sind. Es ist ein großes Unglück, dass sogar Christen vielfach diesen Standpunkt vergessen haben, in vielleicht gar nicht mehr kennen.

Ja, auch ich bewege mich ab und zu mal und gehe, wie man so sagt, spazieren. Heute ist es ja auch kein Wunder, wenn ich nach oben sehe. Wärmer kann es sicherlich wohl noch werden, aber auf keinen Fall blauer. Mehr ist an dieser Stelle nicht zu holen. Dafür sorgt mein lieber Oskar, der derzeit ganz Deutschland mit einer blauen Farbe überzieht. Soll er machen. Und weil er dann auch noch warme Luft mit im Gepäck hat, ist dem Frühling Tür und Tor geöffnet.

Da sich bekanntlich nur ältere Herrschaften den Luxus eines Rentnerspaziergangs erlauben können, treffe ich heue wieder mal den kleinen und unscheinbaren Mann, der es aber drauf hat und dem ich nicht das Wasser reichen kann. Eine weit über die Grenzen Deutschlands bekannter Handchirurg steht mir gegenüber und hält wie auch beim ersten Treffen vor einigen Monaten mit mir einen langen und hochinteressanten Tutel.

Während ich immer nur meinen Blog und meine Homepage mit mehr oder weniger wichtigen News bediene, schreibt der pensionierte Weißkittel ein Buch nach dem anderen. Die Gaben sind eben verschieden. Obwohl ich mit meinen Händen keinerlei Probleme habe, kann ich es nicht lassen und zeige sie ihm. Er schaut sie sich prüfend  genau an, dreht sie und meint: „Die sind aber schön.“ Das geht runter wie Butter. Ich lächle fast etwas verlegen, aber ich kann doch keinem Handchirurgen etwas vormachen…. Zufrieden gehe ich meines Weges. Schön, wenn man ab und zu mal etwas Positives hört, auch wenn es nur über seine Hände ist.

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