Verfasst von: Hao | 15. Januar 2018

Tierischer Trauerbesuch


Montag, 15. Januar 2018

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus noch alles, was sein ist. 5.Mose 5,21

Jesus spricht: Seht zu und hütet euch vor aller Habgier; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat. Lukas 12,15

Ein Bettler sagte einst zu einem König, der ihm ein Almosen geben wollte: „Gebt mir, was Ihr wollt, doch ich möchte eine Bedingung stellen.” Der König horchte auf. Noch nie war ihm ein solcher Bettler begegnet: „Und wie lautet deine Bedingung?” – „Ihr müsst meine Schale ganz füllen!”. – „Nichts leichter als das”, meinte der König lachend, „auch mit Diamanten kann ich deine Schale füllen!” So ließ er Diamanten in die Schale des Bettlers schütten.

 

Doch sobald sie hineinfielen, waren sie verschwunden. Der König rief zornig: „Vor diesem Bettler will ich nicht zuschanden werden, und gälte es mein Königreich!” Aber alle Edelsteine, die er in die Schale füllen ließ, verschwanden. Endlich überwand der König seinen Stolz und bat den Bettler, ihm doch das Geheimnis der Schale zu verraten. „Die Schale”, erklärte der Bettler, „ist die Schale der menschlichen Habgier. Sie begehrt alles, bleibt jedoch immer leer und ist niemals gefüllt.

 

Alle Reichtümer auf Erden erwecken nur Verlangen nach mehr, ohne es je stillen zu können. Selbst die Edelsteine von Ruhm und Ansehen und auch die Diamanten der geistigen Erkenntnisse und technischen Fortschritte werden von der Bettlerschale des Lebens verschlungen, denn sie wird niemals voll!

Flexibilität ist angesagt, besonders für Rentner. Und so fahre ich spontan mal eben nach Hannover, um mich mit Gerhard zu treffen. Der Ehemann meines PKS bringt mir ihren Laptop, den ich wieder zum Laufen bringen werde. So hat sie sie viel Geld erspart und ich mal wieder sehr viel über Win 8.1 gelernt.

Ein freundlicher Bekannter hat seinem Leben ein jähes Ende gesetzt. Von drei Ärzten hat er die gleiche Diagnose erhalten. Lungenkrebs. In einem Strick sah er seinen letzten Ausweg. Auch für ihn gilt, was Mein Lieblingsschriftsteller Matthias Claudius solchen Menschen in die Seele geschrieben hat:

Bleiben wir dem Thema. Na ja, nicht ganz, aber immerhin: Hier eine Zeitungsnotiz aus der Aller Zeitung, die man so schnell nicht vergisst:

„Wildunfall auf der B4 Polizei nimmt trauernden Schwan fest

Tierdrama auf der B4: Ein Schwan wollte sich von seinem beim einem Unfall getöteten Artgenossen nicht trennen und wurde schließlich von der Polizei in Gewahrsam genommen.
Traurige Szenen spielten sich am Freitagabend beim einem Wildunfall auf der B4 bei Sprakensehl ab. Ein Schwan wurde von einem Auto erfasst und starb. Ein zweiter Artgenosse wollte sich offenbar nicht von seinem toten Begleiter trennen, sodass er letztlich von der Polizei in Gewahrsam genommen und mit dem eigens dafür angeforderten Gefangenentransporter ins Nabu-Artenschutzzentrum nach Leifere gebracht wurde..
„Der zweite Schwan hielt sich in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle auf watschelte immer wieder und sehr beharrlich auf die Fahrbahn. Den eingesetzten Polizeibeamten gelang es nicht, das Tier zum weiterziehen zu animieren“, so Polizeihauptkommissar Jan-Klaus Jahnke
Ob der Schwan flugunfähig war oder einfach nicht ohne seinen Partner weiterziehen wollte, ist unklar. Um das Tier vor dem Schicksal seines Artgenossen zu bewahren, wurde es laut Polizei schließlich „festgenommen“ und mit dem extra aus Gifhorn angeforderten Gefangenentransporter ins Artenschutzzentrum gebracht.“

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Responses

  1. Das ist eine passende Erklärung mit der menschl. Habgier!

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