Verfasst von: Hao | 12. Dezember 2017

Waffelwürstchen


Dienstag, 12. Dezember 2017

Ich gab ihnen meine Sabbate zum Zeichen zwischen mir und ihnen. Hesekiel 20,12

Bewahre das kostbare, dir anvertraute Gut in der Kraft des heiligen Geistes, der in uns wohnt. 2.Timotheus 1,14

Jede Pflanze hat ihre Eigenart und Identität. Sie ist unverwechselbar und einzigartig, ein Getreidehalm, eine Sommerblume, ein Obstbaum, ein Weinstock. Aber um leben, sich entfalten und wachsen zu können, brauchen alle Pflanzen den Lebenszusammenhang der vier Elemente. Sie brauchen Erde, um Wurzeln und Halt finden zu können. Sie brauchen Wasser, um aus der Erde die Nährstoffe aufnehmen zu können. Sie brauchen die Luft und die Lebensstoffe, die sie enthält, und schließlich auch Sonnenlicht und Wärme als Lebensenergie.

So sind auch wir Menschen einmalig und kostbar, einzigartig und wertvoll. Aber leben und entfalten, wachsen und bleiben können wir nur in Lebenszusammenhängen. Wir brauchen eine lebendige Gemeinde, in der wir verwurzelt sind. Wir brauchen Gottes lebendiges Wort, das uns die Nährstoffe zum Wachsen gibt. Wir brauchen Gottes lebendigen Geist, der uns befruchtet und bewegt, und wir brauchen seine Liebe, die uns Licht und Wärme schenkt wie eine Sonne. Sind wir nur eine schöne Pflanze oder sind wir in Gottes Lebenszusammenhang eingepflanzt?

Ich schwärme zwar nie für Menschen, aber ich gebe schon zu, dass ich fast zu jeder Zeit und Unzeit Reinhard Mey höre. Und wenn es über diesen Sänger auch noch eine Ausstellung gibt, muss ich sie sehen, auch wenn sie in Berlin ist. Kein Problem, ein Fahrplan ist schnell ausgedruckt. Dann kann es ja morgen losgehen.

Doch bei weiteren Überlegungen werde ich stutzig, denn ich finde nur einen einzigen Eintrag im Internet. Getreu meinem Wahlspruch „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“,

 rufe ich in Berlin an, um mich darüber schlau zu machen, was mich erwartet. Und das ist, was mich außerordentlich erstaunt, nicht besonders viel: „Das lohnt sich nicht, dass sie extra wegen einigen wenigen Plakaten von Braunschweig nach Berlin kommen.“ Das ist eine gute und ehrliche Ansage, die bei mir logischerweise sofort eine Absage meiner Fahrt nach Berlin auslöst. Schade.

Früher, als ich noch beruflich tätig war, musste ich bis zu 15 Weihnachtsfeiern mehr oder weniger als Aktiver über mich ergehen lassen. Inzwischen sind es deutlich weniger. In Worten: 2017 sind es nur zwei. Die Zweite erlebe ich heute im Stellwerk. Das war`s denn auch schon. Da muss ich zwar am Heiligenabend noch einen Gottesdienst halten, aber das zähle ich nicht als „typische Weihnachtsfeier.“ Typisch sind aber meine weihnachtlichen Waffelwürstchen. Verstehe gar nicht, warum die Anwesenden das nicht verstanden.

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