Verfasst von: Hao | 11. November 2017

11.11. 11Uhr11


Samstag, 11. November 2017

Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld auf dich lädst. 3.Mose 19,17

Weist die Nachlässigen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, tragt die Schwachen, seid geduldig mit jedermann. 1.Thessalonicher 5,14

Es waren einmal zwei Eisblöcke. Das Verhältnis zwischen ihnen war sehr kühl, was nicht verwunderlich ist. Der eine dachte: Warum kommt der andere nicht näher zu mir? Aber der Eisblock konnte nicht gehen und kommen. Da dachte der eine: Wenn der andere auftaut, dann taue ich auch auf. – Aber weil der Eisblock nicht von selbst auftaute, taute keiner von beiden auf.

So geschah es, dass jeder noch mehr in sich selbst vereiste. Nach Monaten – oder war es nach Jahren? – entdeckte der eine Eisblock eines Mittags, als die Sonne strahlte, dass er schmelzen konnte, und er sah, dass er sich zu Wasser verflüssigte, und dass er doch noch er selbst war. Auch der andere machte diese wunderbare Entdeckung. Über die ganz alltäglichen Wassergräben flossen sie aufeinander zu. Sie begegneten sich. Zwar spürten sie ihre Kälte noch, aber auch ihre Schwachheit und ihren guten Willen, ihre eigene Not und die von anderen. Sie fanden, dass sie einander nötig hatten und zusammenbleiben müssten.

Da kam ein Kind und dann noch eins und noch andere Kinder. Und die ließen kleine Schiffe auf dem großen, starken Wasser fahren. Sie hörten, dass die Kinder glücklich waren. Und diese Freude spiegelte sich wie eine Sonne im Wasser.

Ich habe einen guten Freund, den ich sehr schätze: Theomix. Obwohl wir aus der gleichen Heimat kommen, nämlich dem Bergischen Land, haben wir uns nur dreimal im Leben getroffen, und zwar auf dem Kirchentag in Bremen, Mannheim und einmal in Köln. Kurze Treffen mit dem sympatischen und freundlichen Pfarrer, der jetzt in Oberösterreich eine Bleibe gefunden hat. Der Begründer oder Erfinder des Welttages des Purzelbaums ist natürlich auch wie ich ein begeisterter Blogger. Sein Beitrag für den heutigen Tag, den ich, gegen eine Kopie wird er sicherlich nichts haben, hier veröffentliche, schreibt er heute zu Beginn der fünften Jahreszeit diesen markanten Beitrag:

„Er fehlt mir nicht, der rheinische Karneval. Einerseits habe ich es mit ihm versucht. Im rheinischen Westerwald. Den Kindern zuliebe am Straßenkarneval teilgenommen. Das war sogar ganz schön. Und wegen der kirchlichen Präsenz an (Senioren-)Sitzungen. Das war stets sehr anstrengend. Doch Karneval ist mir eine Fremdsprache geblieben und ich war nicht geeignet und willens sie zu lernen. Man muss den Karneval mit der Muttermilch aufgesogen haben, ist mein Resümee.
Andererseits habe ich gelernt, wie sehr Menschen hier mit Herzblut mitwirken und dass etwa die Gestaltung eines Wagens auch gemeinschaftsbildend sein kann. Nun, er fehlt mir nicht, der rheinische Karneval. Doch wünsche ich allen, die ihn mögen, viel Freude.“

Nein, mir fehlt der Karneval auch nicht, ich war in meiner Dienstzeit zum Glück niemals zu solchen Terminen „dienstverpflichtet“ worden. In Wuppertal-Barmen habe ich mir 1976 mal einen Karnevalszug angesehen. Und da war ein Ehepaar, welches unbedingt in der ersten Seite stehen wollte. Und weil es nicht klappte, kletterten die Beiden auf einen Stromkasten. Und so ist dieses Bild entstanden. Wie die beiden Alten mit ihrem Hund da hochgekommen sind, weiß ich bis heute nicht.

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