Verfasst von: Hao | 15. Oktober 2017

Schwuler Jesus


Sonntag, 15. Oktober 2017

Der Himmel wird wie ein Rauch vergehen und die Erde wie ein Kleid zerfallen, und die darauf wohnen, werden wie Mücken dahinsterben. Aber mein Heil bleibt ewiglich. Jesaja 51,6

Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, die Seligkeit zu besitzen durch unsern Herrn Jesus Christus. 1.Thessalonicher 5,9

In einem kleinen Dorf wohnte ein großes Glück. Ein Mann und eine Frau bekamen ein Mädchen, das der Sonnenschein aller wurde. Eines Tages wurde das Kind vor den Augen der Eltern auf der Straße überfahren. Das ganze Dorf nahm Anteil an der Trauer der Eltern. Auch nach über einem Jahr war die Mutter über den Verlust ihres Kindes untröstlich. Sie konnte keine Kinder mehr spielen sehen ohne bitteren Gedanken. Langsam wuchsen in ihr Hass und Zorn, Neid und Eifersucht auf alles Lebendige und Gesunde. In ihren Gedanken lebten alle Menschen glücklich und zufrieden. Nur sie war geschlagen und voller Leid.

In ihrer Not ging sie zum Pfarrer. Der bat sie, durch das Dorf zu gehen und sich aus jedem Haus, in dem kein Leid wohnt, eine Blume zu erbitten. Mit dem Strauß sollte sie dann nach einer Woche wieder kommen. Die Frau ging durch ihr Dorf von einem Haus zum anderen. Als sie nach einer Woche zum Pfarrer kommt, hat sie nicht eine einzige Blume, aber einen Strauß von Erfahrungen. Sie musste erleben, dass in jedem der Häuser ein Leid wohnt, eine Not ist und Trost nötig war. So konnte sie manchen Leuten aus ihrer eigenen Schmerzerfahrung raten und beistehen. Das war der Anfang einer inneren Heilung und der Abschied vom inneren Zorn.

Wieder einmal, natürlich wie jeden Sonntag Morgen, im Halbschlaf ein absoluter Kantatenvolltreffer. Am 18. Sonntag nach Trinitatis steht die Kantate „Gott soll allein mein Herze haben, BWV 169″ auf dem Programm der geistlichen Musik. Wenn man schon mindestens 60 Jahre von Bachs Musik fasziniert ist und ihn auch komplett im Musikarchiv hat, dann kennt man viele seiner Werke auswendig. So freue ich mich auch heute wieder über die verhältnismäßig lange Eingangsymphonie von sage und schreibe 8:38 Minuten. Und auch der Text, heute wird in den Kirchen über das Doppelgebot der Liebe gepredigt, hat es in sich.

Zwar merk ich an der Welt,
Die ihren Kot unschätzbar hält,
Weil sie so freundlich mit mir tut,
Sie wollte gern allein
Das Liebste meiner Seele sein.
Doch nein; Gott soll allein mein Herze haben:
Ich find in ihm das höchste Gut. Wir sehen zwar
Auf Erden hier und dar
Ein Bächlein der Zufriedenheit,
Das von des Höchsten Güte quillet;
Gott aber ist der Quell, mit Strömen angefüllet,
Da schöpf ich, was mich allezeit
Kann sattsam und wahrhaftig laben:
Gott soll allein mein Herze haben.

 

Der Kot der Welt. Manchmal wird er auch äußerst glamourös dargestellt. Als „großes Beispiel“ von schillerndem esoterischen Kot neuster frommer Machart präsentierte sich kürzlich der Modezar Harald Glööckner als Schöpfer eines Schubers für die neue Bibel. Als wenn das nicht schon reichen würde, muss er noch einen draufsetzen und meldet sich als „Prediger“ in einem evangelischen Gottesdienst zu Wort. Und das mit dem höchsten Auftrag und Segen der Evangelischen Kirche. Ich hab mich mal in die Spur gesetzt und kann Euch hier den O-Ton präsentieren.Und der ist entscheidend:

Wenn man die ganze „Predigt“ einmal im Zusammenhang hört und nicht nur einzelne herausgerissene Sätze liest, dann machen die Aussagen und die Entscheidung der Kirche, einen Bibelschuber mit dem Bild eines Esoterikers par excellence in Auftrag zu geben,  noch um ein Vielfaches betroffener. Was das wohl gekostet haben mag? Jetzt weiß ich endlich, dass Jesus schwul ist.

 

Wer sich auf dem Tempelberg des Bischhofskreuzes erledigt, der wird die Gemeinde Gottes auch noch mit anderen Luftnummern überraschen. Dazu kann ich nicht schweigen, sonst mache ich mich  mitschuldig. Bei solchen Entscheidungen ist es kurz vor 12. Wie mag wohl die richtige Medizin für solche Entgleisungen heißen?

 

 

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