Verfasst von: Hao | 14. Oktober 2017

Farbspiele


Samstag, 14. Oktober 2017

Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den HERRN, und mein Gebet kam zu dir. Jona 2,8

Betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Lukas 22,40

Wohin ich auch sehen kann: Frauen, Frauen, Frauen. Hier muss wohl ein Nest sein. Ob im Bus oder im Zug, überall laufen sie rum, ich glaube ich bin im falschen Film. Doch genauer gesehen ist das auch kein Wunder, denn ich befinde mich derzeit auf der Infa 2017. Die Veranstaltung ist Deutschlands größte Erlebnis- und Einkaufsmesse. Rund 1.300 Firmen aus 40 Nationen präsentieren auf der Infa ihre Produkte und Dienstleistungen aus den Themenbereichen Lebensart, Lifestyle und Mode, Bauen, Wohnen und Ambiente, Kunsthandwerk, Schmuck für Weihnachten und Geschenkideen sowie Küche, Kochen und Genuss.

In fünf Hallen ist alles das zusammengefasst, was ein Hausfrauenherz höher schlagen lässt. Männer kommen dabei nicht so gut weg, die wenigen Angebote an Handwerkszeug, die ein Männerherz begeistern können, verschwinden in dem Angebot von tausend schönen Dingen, die man aber nicht unbedingt zum Leben braucht. Mit anderen Worten: Es ist eben keine

Erschreckend ist für mich die Anhäufung von esoterischen Angeboten, wobei fast alle Sparten vertreten sind. So wusste ich bisher noch nicht, dass auf Helgoland die Schaltzentrale des untergegangenen Atlantis untergebracht ist.

An einem Stand will man mir etwas über den Kristallmenschen verklickern. Da ich aber, wer sagt schon wieder, dass ich hier doch nur für die Esoterik Werbung machen würde, total anderer Meinung bin, werde ich des Standes verwiesen. Das macht mir aber wenig aus, weil ich stur bin und natürlich den nicht räume. Ich werde beschimpft. Es trifft mich nicht. Da taucht eine junge Frau auf und erzählt mit etwas von einem „Christusbewusstsein“. Trotz mehrfacher Bitten, mir den Begriff zu erklären, kommt keine logisch nachvollziehbare Antwort. Dennoch war die Lebensgeschichte meiner Gesprächspartnerin hochinteressant, kam sie doch aus einer Freikirche, war von Depressionen geschüttelt, und von daher schon mehrfach über längere Zeiten in einem psychiatrischen Krankenhaus weggeschlossen.

Wesentlich entspannter ging es auf dem Bibelstand zu, irgendwie erkannte man mich dort, wir waren sofort ein Herz und eine Seele.
Jetzt muss ich erst einmal das zahlreiche Material sichten, welches dann in meinem esoterischen Gruselkabinett aufbewahrt wird.

Und hier nochmal eine bildliche Zusammenfassung des Gesehenen:

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Responses

  1. vielen Dank für deinen bunten Film, der dir wiederum sehr gelungen ist..

    einen gesegneten Sonntag wünsche ich dir……

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    • Ich sag es ja immer: Mann tut, was man kann…..

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  2. Da kann man nur staunen, wo die .Esoterik sich überall ausbreitet! Auch, unter Christen gibt es oft keinen Halt.

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    • In der Tat. Warte mal ab. Heute kommt in meinem Blog Glööckner im O-Ton.

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  3. Werde ich schauen! Habe ich mich bei Glööckner total verdaddelt?Peinlich!

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  4. Ich hatte versehenlich deine Mailadrese angegben.

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