Verfasst von: Hao | 8. September 2017

Kontrollritual


Freitag, 8. September 2017

So schau nun vom Himmel und sieh herab von deiner heiligen, herrlichen Wohnung! Wo ist nun dein Eifer und deine Macht? Jesaja 63,15

Jesus spricht: Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! Aber ich muss mich taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollendet ist! Lukas 12,49-50

Es gibt viele Feuer. Wir kennen die Glut der Leidenschaft, lodernden Zorn, glühenden Hass, brennenden Eifer, feuriges Temperament. Alle Feuer haben eines gemeinsam: sie lassen schmutzige, graue Asche zurück. Menschen brennen vor Begeisterung, werden vom Feuer der Leidenschaft entfacht, erglühen im Zorn und Eifer, lodern auf im Idealismus oder vor Wut und Hass. Aber alle diese Feuer verbrannten schließlich die Menschen und ließen Asche zurück.

Es gibt ein Feuer, das Menschen in Brand steckt, ohne sie zu verbrennen. Das Feuer der Liebe Gottes entfacht, aber verzehrt den Menschen nicht. Gottes Liebe lässt den Menschen zu einer hellen Flamme des Lebens aufleuchten, aber es bleibt keine Asche zurück. Das hat Mose schon damals in der Wüste erlebt. Vierzig Jahre hütete er die Schafe seines Schwiegervaters. Wie oft hatte er einen Dornbusch von der Sonnenglut entzündet brennend zu Asche werden sehen. Aber eines Tages war es anders. Der Busch brannte und verbrannte nicht. Das war die Wirklichkeit Gottes, die anders ist als alle Feuer dieser Welt. Mose bog von seinem Weg ab und begegnete Gott und der Berufung seines Lebens. Wenn uns Gott mit seiner Liebe anzündet, mit dem Feuer seines Geistes brennend macht, dann verbrennen wir nicht, sondern werden zu einer lodernden Fackel der Hoffnung und Freude.

Ich traue meinen Augen nicht. Was hat man denn mit meinem Kuchenmann gemacht? War er etwa auf einem Maskenball? Ne, kann nicht sein, denn die fünfte Jahreszeit ist nicht gekommen. Erhard sieht ja so aus, als wenn er zur Hochzeit gehen würde. Recht habe ich, aber es ist, so wie ihr Euch sicherlich denken könnt, nicht die eigene, sondern die seines Freundes. Ich habe dennoch meinem Kuchenmann heute tief ins Gewissen geredet. „Du darfst überall mitreden, aber Du darfst niemals „Ja“ oder „Nein“ sagen. Er hat es mir versprochen.


Und schon wieder hat die Spinnermaschine den Preis um 50 Prozent gesenkt, Wusste ich doch schon vorher. Dabei wird Chris immer dreister, meint er doch, jetzt Druck auszuüben. Nun soll ich mir „unverzüglich“ den Film ansehen. Das habe ich schon längst getan. Einmal reicht doch, oder? Jetzt sinniert er über meine Gründe, mir das Zeugs nicht reinzupfeifen. Deshalb auch seine Preissenkung. Und ich bin stolz, der Erste zu sein, der das umfassende Glück, das mir auf dem Silbertablett präsentiert wird, ablehnt! Ein Würstchen auf einem Silbertablett? Nein, es ist nicht das Geld, was meinem Glück im Wege steht, sondern die Dummheit des durchgeführten „Kontrollrituals“. Ich brauche meinen Karmazwilling nicht, sondern komme schon mit einem der Typen aus. Und da halte ich es immer mit dem Original.

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„Mein lieber Paul,
für mich sind heute zwei Dinge wirklich „umwerfend“:
• Das erste sind alle diese außergewöhnlichen Geheimnisse, die ich Ihnen in meinem kleinen Video verraten habe.
• Das zweite ist Ihre Skepsis angesichts meines fantastischen Vorschlags, Ihnen die Begegnung mit Ihrem astralen Doppel zu ermöglichen.
Mir ist noch niemals jemand begegnet, der tatsächlich das umfassende Glück, das ihm auf dem Silbertablett präsentiert wird, ablehnt! Allerdings glaube ich, ich habe etwas verstanden. Sie werden mir sagen, ob ich Recht habe, mein Freund.
Als ich gestern Abend sah, dass immer noch keine Einverständniserklärung von Ihnen da ist, habe ich ein kleines „Kontrollritual“ durchgeführt: ich habe mich mit Ihrem Astralkörper in Verbindung gesetzt, so dass ich den Grund sehen konnte, aus dem Sie meinen Vorschlag nicht weiterverfolgt haben.
Dies sind meine Schlussfolgerungen:
• Es handelt sich von Ihrer Seite nicht um einen Mangel an Vertrauen mir gegenüber, Sie glauben glücklicherweise an mich und meine Kräfte.
• Es handelt sich auch nicht um einen Mangel an Interesse für meine Mitteilungen. Sie wissen, dass sie Ihnen helfen werden, Ihr Leben von Grund auf zu ändern.
• Aus meiner Sicht haben Sie meinen Vorschlag nicht weiterverfolgt, weil Sie die kleine Spende nicht aufbringen können, um die ich Sie im Gegenzug zu meiner Hilfe bat.
Nun wissen Sie, dass es in der spirituellen Welt keine Gabe ohne Gegengabe geben kann. Dennoch sollte eine einfache Frage der Mittel nicht Ihrem Glück im Wege stehen.
Ich beschließe daher, Ihnen diese Möglichkeit gegen eine auf ihr striktes Minimum reduzierte Gabe einzuräumen. So können Sie Ihrerseits beschließen, mit mir in dieses „zweite Leben“ einzutreten, das ich Ihnen versprochen habe. Ich lade Sie jetzt ein, unverzüglich über diesen Link zu mir zu kommen…
Ihr verständnisvoller Freund Chris“

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Responses

  1. Ist Jesu nicht durch den heiligen Geist (himml. Feuer) zu uns gekommen?

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  2. Wie ich sehe, hast du schon bezug auf das göttl. Feuer genommen. Es kann Menschen in Bewegung setzen.

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