Verfasst von: Hao | 13. August 2017

Der beste Weg (Erinnerung an Werner Heukelbach)


Sonntag, 13. August 2017

Achtet genau darauf, dass ihr den HERRN, euren Gott, liebt und wandelt auf allen seinen Wegen. Josua 22,5

Paulus schreibt: Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung, sodass ihr prüfen könnt, was das Beste sei, damit ihr lauter und unanstößig seid für den Tag Christi. Philipper 1,9-10

Der beste Weg
Der Glaube an Jesus
macht nicht lässig, aber gelassen,
nicht übermütig, aber mutig,
nicht ängstlich, aber engagiert,
nicht träge, aber tragfähig,
nicht kleinlich, aber in kleinsten Dingen treu,
nicht sorgenvoll, aber sorgfältig,
nicht egoistisch, aber selbstbewusst.
Der Glaube setzt nicht auf Beliebigkeit,
aber auf Entscheidungen in Liebe.
Der Glaube fragt nicht nach Mehrheit, aber nach Wahrheit.
Der Glaube nimmt das Leben ganz ernst,
und hat darum so viel Freude daran.
Der Glaube meint den Einen und findet in ihm alles.
Der Glaube ist nicht das Ziel, aber der beste Weg zum Ziel.


Ochs und Esel haben den Sozialismus nicht aufgehalten, auch wenn heute vor 56 Jahren die Berliner Mauer gebaut wurde. Kein Wunder, dass ich heute an dieses Geschehen denken muss.

 

Der „imperialistische“ Schutzwall trennte fortan bis 1989 Deutschland in zwei Teile. Den Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze gab der damalige DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht in der Nacht vom 12. Auf den 13. August. „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten” – das hatte Walter Ulbricht noch wenige Wochen vor dem 13. August 1961 behauptet:

 

155 Kilometer war die Berliner Mauer insgesamt lang, davon trennen 43 Kilometer Ost- und West-Berlin. Die Grenze durchtrennte 192 Straßen, 3 Autobahnen und 44 Bahnlinien. Zwischen 15 und 150 Meter breit war der Todesstreifen, in dem zentimeterlange Metalldornen aus dem Boden ragten. Die Höhe der Sperrmauer betrug bis zu 3,60 Meter. Rund 300 Beobachtungstürme standen einst an der Mauer. Heute sind nur noch vier davon übrig.

 

Mehr als 10.000 Soldaten bewachten die Berliner Grenze. Mindestens 138 Menschen wurden bei Fluchtversuchen allein in der Hauptstadt getötet – die meisten in den ersten fünf Jahren nach dem Mauerbau.Das jüngste Opfer, das bei einem Fluchtversuch an der Mauer erschossen wurde, war 10 Jahre alt. Der letzte Erschossene an der Mauer war 20 Jahre alt. Er stirbt am 5. Februar 1989 bei einem Fluchtversuch an der Grenze nach Neukölln. Mehr als 5000 Menschen aus Berlin gelingt trotz aller Sicherungen die Flucht. Aus der gesamten DDR fliehen rund 40.000. Nur noch ein Prozent der Berliner Mauer steht heute noch und kann von Touristen zum Beispiel in der East Side Gallery, im Mauerpark, oder in der Gedenkstätte Berliner Mauer besucht werden. 700.000 Besucher zählte die Gedenkstätte Berliner Mauer im letzten Jahr.

Am 13. August 1961 ist nicht nur die Mauer gebaut worden, sondern auch mein “geistlicher Geburtstag” . An jenem Sonntag predigte in Remscheid-Lennep der Evangelist Werner Heukelbach einer seiner unzähligen „Gerade Du brauchst Jesus“ Predigten.

 

Bis dahin glaubte ich „nur“ an den Gott meiner Eltern, aber nicht an einen persönlichen Gott. Als ich dann kapierte, dass Gott immer nur Kinder und keine Enkelkinder hat, und ich noch lange kein Auto bin, wenn ich in einer Garage geboren werde, habe ich diesen Prozess am Abend in meinem Zimmer in einer persönlichen Lebensübergabe vollzogen. Am folgenden Morgen erzählte ich meinen Eltern von dem Geschehen. Sie  strahlten über acht Backen. Ich habe diesen Schritt übrigens bis heute nicht bereut, auch wenn ich inzwischen viele Dinge anders sehe und verstehe.

Dass der heutige Sonntag doch kein „verlorener Sonntag ist“, weil ich keinen Gottesdienst im herkömmlichen Sinne besuche, kann ich mir nicht anlasten. Bei der Kontrolle am Abend muss ich leider lesen:


Da muss mal wieder der ERF her. Und wen sehe und höre ich da? Pfarrer Holmer, der ehemalige Gastgeber der Honeckers. So trifft man sich wieder.

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Responses

  1. Du hast ja wirklich einen enormen Bilderschatz –
    danke für den Film zu dem heutigen Tag !!!

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    • Ich wundere mich auch immer wieder, was sich da in den Jahren so alles zusammen gesammelt hat,

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  2. An den 13.Aug. 1961 kann ich mich noch erinnern!Es muß am Wochenende gewesen sein. Genauer gesagt ein Sonntag.Unsere Eltern unternahmen mit uns einen Ausflug in die Heide.Das Autoradio lief pausenlos und man informierte sich.
    Die deusch.Ostgeb. mußten eingebüßt werden.Für meine Mutter bedeutete dies,nie mehr in die Heimat zurück.

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    • Da scheinst du aber etwas zu verwechseln. Es war ein Sonntag, das ist richtig, aber mit dem Verlust der deutschen Ostgebiete hat das nichts, aber auch gar nichts zu tun. Hier geht es ganz allein um die Berliner Mauer und nicht um die Frage der Ostgebiete.

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  3. Es stimmt es handelt sich in erster Linie beim 13.Aug 61 um den Mauerbau.
    Bingo!

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