Verfasst von: Hao | 5. August 2017

Geschafft


Samstag, 5. August 2017

Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen! Psalm 105,3

Am ersten Tag der Woche, als wir versammelt waren, das Brot zu brechen, predigte ihnen Paulus. Apostelgeschichte 20,7

Aus dem Fenster eines schwer bombardierten Hauses reichte man uns ein Stück Brot. Es war eine Kostbarkeit, über die wir in Tränen ausbrachen. In Tränen des Dankes. Ich musste dieses Stück Brot in vier Teile brechen. Jeder sollte wenigstens ein paar Bissen bekommen, die uns retteten. Buchstäblich retteten. Denn es war die letzte Station einer grausigen Odyssee – 1945. Ohne diese wenigen Bissen hätten wir wohl die letzte Etappe nicht erreicht, ausgemergelt, erschöpft, entkräftet, wie wir waren. Und von dieser letzten Station unseres Kreuzweges erhofften und fanden wir die Ruhe nach grausamer Unordnung. Gelobt sei Gott!

Aus einem Kriegstagebuch

Wer will mir dann da etwas Gutes tun? Da entdecke ich vor meiner Haustüre zwei Leckereien. Ich hatte wohl das Schellen verschlafen. Ich kombiniere, schließlich hilft mir ein Anruf weiter. So lerne ich mal wieder eine andere Seite meines Kuchenmannes kennen. Muss ich den Kuchenmann nun Puddingmann nennen?

Heute habe ich es geschafft. Ich nehme am Abend die letzte Antizeckenpille. Endlich. Ich hatte mir die Auswirkungen auf meinen Darm wesentlich schlimmer vorgestellt. Dennoch bin ich sehr froh, dass die Einnahmezeit nun vorbei ist. Das gilt auch für meine Wanderröte, die nun nicht mal mehr eine Wanderbleiche ist. Alles wieder im Lot, jedenfalls in meiner äußeren Kniekehle.

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Ach ja, ich sollte es nicht vergessen. Morgen bin ich wieder an dem schönsten Platz der Welt? Wie bitte? Höre ich da etwa „Theke“??? tztztztz

Wieder mal etwas von meinem letzten Besuch in Guntersblum. Hier ein Film über den jüdischen Friedhof in Guntersblum und Worms.

 

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Responses

  1. DANKE für den schönen Film zum Jüdischen Friedhof
    ein unvergessliches Erlebnis

    Dir wünsche ich einen gesegneten Sonntag und alles Gute für die Predigt

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  2. Ein gekonnt gemachter Film, sehr eindrücklich. Die gewählte Musik dazu passte auch. Besonders: „jeruschalajim schel sahav“.
    Gott segne dich!

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    • Ich bin derzeit auf Filmlaune.

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