Verfasst von: Hao | 12. Juni 2017

Sehstörungen


Montag, 12. Juni 2017

Elifas sprach: Ich würde mich zu Gott wenden und meine Sache vor ihn bringen, der große Dinge tut, die nicht zu erforschen sind, und Wunder, die nicht zu zählen sind. Hiob 5,8-9

Der Kranke antwortete Jesus: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich in den Teich bringt, wenn das Wasser sich bewegt; wenn ich aber hinkomme, so steigt ein anderer vor mir hinein. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin! Johannes 5,7-8

Ein kleiner Junge darf zum ersten Mal mit seinem Vater in der Eisenbahn mitfahren. Voller Neugier und froher Erwartung stehen sie auf dem Bahnsteig. Endlich fährt der Zug ein. Vater und Sohn suchen sich einen Platz. Das Abteil ist nun mit ihnen vollbesetzt. Der Junge schaut aus dem Fenster und plaudert mit den Mitreisenden über alles, was er draußen sieht. Ganz vergnügt genießt er die Reise und plappert munter drauflos.

Plötzlich fährt der Zug in einen Tunnel. Es wird finster. Der Junge verstummt. Er sagt kein Wort mehr. Es wird immer dunkler. Da schiebt der Junge seine Hand zum Vater hin und fragt: „Papa, bis du noch da?” Der Vater nimmt die Hand des Jungen und sagt: „Ja, ich bin noch da!” Bald kommt der Zug aus dem Tunnel heraus. Es wird hell. Der Junge beginnt wieder zu plappern. Das Leben ist wie eine Reise. Freude erfüllt uns. Neugier wacht auf. Wir genießen die Tage, und das Glück lacht uns entgegen. Miteinander und munter sind wir unterwegs. Es geht voran, wir sind froh, es gibt viel zu erleben. Plötzlich ist da der Tunnel der Angst. Dunkle Sorgen legen sich schwer auf uns. Krankheit macht uns einsam und hilflos. Wir werden still, wo man uns verwundet und gekränkt hat. Der Glanz des Lebens verliert sich im Alltagstrott, die Sonne geht unter in den Mühen und Kämpfen. Ganz allein stehen wir vor großen Schwierigkeiten. Wie eine schwere Last drückt uns die Schuld nieder. Die Schatten des Todes fallen auf uns.

Es ist gut, wenn wir dann Gott unsere Hand entgegenstrecken und uns vergewissern: „Vater, bist du noch da?” Gott ist noch da. Er wacht über uns, ist bei uns. Gott ist hellwach und ganz Ohr für seine Menschenkinder.

Auch Jesus durchlebte den Tunnel der Angst und das Dunkel des Todes. Aber Gott führte ihn wieder heraus zu einem neuen Leben und wunderbaren Licht. Und der auferstandene Christus lässt uns sagen: Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!

Es war immer so und wird sich auch wohl nicht ändern. Wenn es wärmer wird, habe ich Probleme mit einem vernünftigen TV-Bild. Nun, ich sehe nicht oft bewusst Fernsehen, aber wenn, dann möchte ich auch ein perfektes Bild haben. Als  einer der Ersten im Landkreis hatte ich bereits 1984 eine Schüssel. Somit konnte ich bis heute Erfahrungen machen, die mir jetzt zugute kommen. Nein, die Anlage ist komplett in Ordnung, aber die Schüssel ist hoffnungslos zugewachsen. Die Folge sind heftige „Sehstörungen“.

Mit anderen Worten: Ich werde mir in den nächsten Tagen Annas lange Leiter leihen und dann mit einer Säge bestückt für freie Sicht in den Himmel sorgen. Zum Glück muss ich mich nur einmal im Jahr bei den Sträuchern als Friseur präsentieren. Bei so einem Opa dürfte das keine große Probleme bereiten.

Ewald besucht mich, weil ich Probleme mit meinem Dachfenster habe. Ich brauche seine guten Ideen, mit denen ich es hoffentlich verhindern kann, dass ich ein neues Fenster einbauen muss.

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