Verfasst von: Hao | 17. März 2017

Zapfenstreich


Freitag, 17. März 2017

Ich bin ein Gast auf Erden. Psalm 119,19

Wir sind Bürger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus. Philipper 3,20

Was soll ich nur machen, wenn ich meinen täglichen Zoff mit den Providern nicht mehr habe? So langsam klären sich die Fronten. Dennoch kann ich es nicht lassen  und rufe Vodafone an, um mich nach dem neusten Stand zu erkundigen, denn das Schreiben des Providers ist nicht nur falsch, sondern auf dem alten Stand.

„Nein, wir haben keine anderen Informationen“, sagt man mir. „Nein, Sie nicht, aber ich“, lautet meine Antwort. Die Telekom ist mein nächster Gesprächspartner. Ich erfahre, dass der Anschluss nicht am 18.3.2017, sondern am 18.4.2017 abgeschaltet und zur gleichen Zeit der Nachfolger eingeschaltet wird, der auch die Portierung vornimmt. Mit anderen Worten: Die Versorgung wird nur für einige Stunden unterbrochen. Das ist doch schon mal was, oder?

Dann geht es wieder zu Vodafone, die ich schlau mache, was nun Fakt ist. Und weil ich noch weiter rumbeutele, kitzele ich noch einmal die Streichung der Anschaltgebühr von 39,99 Euro und eine weitere 100 GB Datenkarte heraus. Mit den ganzen Gutschriften ist der Vertrag in den ersten 10 Monaten kostenlos. Ich bin über solchen Erfolg nicht gerade unzufrieden. Und wenn dann etwas nicht klappen sollte, werde ich natürlich wieder beißen. Und meine dritten Zähne halten viel, sehr viel aus. Hätte ich nie gedacht.

Großer Zapfenstreich im Schloss Bellevue. Ich bin dabei, wenn auch nur per TV. Hätte zwar gern die Pressekonferenz von Trump und Merkel gesehen, die in der gleichen Zeit stattfindet, aber ich bleibe in Deutschland.

Joachim Gaucks Auswahl ist recht eigenwillig: der Song einer Rockgruppe, ein Volks- und ein Kirchenlied. „Über sieben Brücken musst Du gehen, Freiheit, die ich meine und Ein feste Burg“ hat sich der scheidende Bundespräsident und Pfarrer als Serenade für den großen Zapfenstreich ausgesucht. In Sachen Vielfalt traut sich Gauck einiges zu.
Ich fand und finde ihn äußerst sympathisch. In den neuziger Jahren lernte ich ihn kennen, als er in Braunschweig einen Vortrag über seine „Gauck-Behörde“ hielt. Später erlebte ich ihn noch auf zwei Kirchentagen. Beeindruckend auch eine Begegnung zwischen dem scheidenden Staatsoberhaupt und Samuel Koch.

Seinen Nachfolger habe ich ebenfalls auf Kirchentagen und bei einem Besuch in Gifhorn gesehen. Was er da in einer Wahlrede von sich gelassen hat, konnte mich nicht überzeugen.

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