Verfasst von: Hao | 13. Januar 2017

Freitag, der 13.


Freitag, 13. Januar 2017

Der HERR ist deine Zuversicht. Psalm 91,9

Wir sollten einen starken Trost haben, die wir unsre Zuflucht dazu genommen haben, festzuhalten an der angebotenen Hoffnung. Hebräer 6,18

„Jetzt hat es aber 13 geschlagen.“ Wirklich? In der Tat, heute ist Freitag, der 13. Und da bedauere ich die armen Abergläubigen, denn Freitag der 13. gilt im Volksglauben als ein Tag, an dem besonders viele Unglücke passieren können. Die irrationale Furcht vor einem Freitag, dem 13. wird auch als Paraskavedekatriaphobie bezeichnet. Diese Phobie kann im Einzelfall so weit führen, dass davon betroffene Personen geplante Reisen und Termine absagen oder sich an einem Freitag, dem 13. nicht aus dem Bett trauen.

Auswertungen von Unfalldaten haben ergeben, dass sich an einem Freitag, dem 13. nicht mehr Verkehrsunfälle mit schwerem Sachschaden ereignen als an einem Freitag, dem 6. oder 20. Auch eine Untersuchung der Unfallmeldungen durch den ADAC ergab für das Jahr 2009, dass an den drei Freitagen am 13. eines Monats die Zahl der Unfallmeldungen im Mittel nur 894 betrug, während an allen anderen Tagen durchschnittlich 975 Unfälle gemeldet wurden. Ebenso zeigt eine Auswertung der Zürich Versicherung, dass an Freitagen, die auf den 13. eines Monats fallen, weniger Schadensfälle verzeichnet werden als an allen anderen Freitagen im Jahr. Die geringere oder gleichbleibende Zahl von Unfällen an Freitagen den 13. im Vergleich mit anderen Freitagen könnte an einer verstärkten Vorsicht zur Unfallvermeidung liegen.

Unfall

Nein, ich bin nicht abergläubig, Wenn ich schon keine vor dem 29. Februar habe, wie könnte ich dann vor einem Freitag, dem 13. Angst haben?

angstpur

Dennoch hat es heute bei mir sogar zweimal 13 geschlagen. Und das kräftig. Ich sitze im Stellwerk und harre der Dinge, die da kommen sollen und werden. Ich wundere mich schon über die Vielfalt und die Menge der Joghurtbecher, die mich umgeben. Doch offensichtlich bin ich einer der wenigen, die gern diese leckere Pampe essen. Und so lasse ich mich nicht zweimal bitten. Offensichtlich vermehren sich die Becher am laufenden Band. Als das Frühstück vorbei ist, steht immer noch ein großer Korb voll von Joghurtbechern auf der Theke. Noch bevor ich mich frage, wer denn diese Mengen an leckerer Speise futtern soll, schlägt es 13.

lecker

„Herr Hebbinghaus, sie können sich die Taschen voll stopfen, wir sind froh, wenn noch vor dem Wochenende alles verspeist wird.“ Als der Kuchenmann diese Aufforderung hört, stubst er mich an und meint: Ich habe im Auto noch eine große Einkaufstasche, die ich dir gern leihen kann.“ Ungläubig schaue ich mir die Verantwortlichen des Frühstücks an. „Ja, ja, machen Sie nur, Sie tun uns einen großen Gefallen.“ Dieser freundlichen Aufforderung komme ich natürlich gern, sehr gern nach. Dass später nach dem Beladen fast die Griffe abrissen, wundert mich jetzt noch. Wie schön, dass ich an einem Freitag, den 13. ein solches Glück habe. Nein, ich bin nicht abergläubig, ich nicht, weiß ich doch nicht einmal, was das ist. Ach ja, nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Die anderen Anwesenden waren nicht daran interessiert. Soll mir nur recht sein.

gluecklich

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