Verfasst von: Hao | 23. Juli 2015

Schmerzen bis zum Abwinken


Donnerstag, 23. Juli 2015

HERR, ich preise dich! Du hast mir gezürnt! Möge dein Zorn sich wenden, dass du mich tröstest. Jesaja 12,1

Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. Johannes 6,37

Herr, Du weißt, woran ich derzeit so unendlich leide. Du kannst mir die Schmerzen, die nicht aufhören wollen, nehmen. Ich bitte Dich darum und danke Dir jetzt schon für Deine Hilfe.

Auch der getreuste Blogger kommt einmal an den Punkt, wo er sagt: Es geht nicht mehr, weil es nicht mehr fließt. Und dieser Punkt scheint derzeit gekommen zu sein. Schuld daran sind meine Kopfschmerzen, die kein Ende nehmen wollen.

Das kannste so einfach schreiben: Ich bin zwar  entlassen, die Behandlung meiner Gürtelrose ist vorbei, sie klingt ab. Das ist derzeit nur die halbe, wenn nicht, dann nur die Viertelwahrheit.

Der Rest besteht aus der Tatsache, dass dieser Rückgang, über den ich mich natürlich sehr freue, mit solchen Schmerzen verbunden ist, so wie ich sie, jedenfalls am Kopf, noch nie in meinem Leben hatte. Gut ist, dass die vielen kleinen und größeren mit einer ansteckenden Flüssigkeit prall angefüllten Bläschen inzwischen alle ausgetrocknet sind und nicht jucken. Nicht so gut sind die visuellen Spuren dieser „Kraterlandschaft“.

Was aber gar nicht geht, sind die latent vorhandenen Schmerzen, die mich fast irre werden lassen. Während meine linke Kopfhälfte absolut in Ordnung ist, lerne ich an der befallenen rechten Seite, wie viele Arten von Kopf- bzw. Nervenschmerzen auf so einem kleinen Stück Körper entstehen und sich breit machen können, sich fast harmonisch abwechseln, um mir zu signalisieren: „Hao, die Varianten unserer Schmerztabelle ist gerade mal zu einem Viertel abgearbeitet“. Immer wieder kommen neue Varianten, die mich, wenn es nicht so schmerzhaft wäre, zum Schmunzeln bringen könnten. Ein Aufzählen wäre sinnlos, wenn mir nicht schon die Berührung jedes einzelnen Haares tierische Schmerzen bereiten würden. Zwar fühlt sich die rechte Gesichtshälfte absolut taub an, aber die Nervenenden sind qicklebendig. So ist es denn auch kein Wunder, dass ich den Versuch eines kleinen Spaziergangs abbrechen muss, denn der Wind zeigte sich nicht gerade gnädig mit der Kopfhaut.

Meine Baskenmütze kann ich schon lange nicht mehr tragen. Fazit: Wenn ich die Schmerzen einer KMT mit denen einer Gürtelrose im Gesicht vergleiche….. Gern würde ich was diesen Aspekt betrifft, die Zeit um ein Jahr zurückdrehen. Ich muss da durch.

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Responses

  1. Geh am besten nochmal zum Arzt, du solltest etwas gegen die Schmerzen tun ,damit die Schmerzen nach der Heilung auch wirklich weg sind. Gute Besserung.

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  2. HAO
    ich kann nicht mit Dir mitleiden,
    weil Deine Schmerzen zu schlimm sind.
    Aber beten kann ich für Dich.
    Das will ich tun.

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  3. Lieber Hao,
    Oder sollte ich dich Hiob nennen?
    Du schaffst das, denn du weißt, dass GOTT uns nur so viel auf unsere Schulter legt, wie wir tragen können.
    Ich bete für dich.
    LG
    Barbi

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    • Danke. Na, was bin ich schon gegen Hiob? Sitze ich etwa in der Asche und kratze mich mit Scherben? Nein, ich schaffe es nicht, er schafft es!!!!!!!!!

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