Verfasst von: Hao | 10. Februar 2013

Bier gegen Handy


Sonntag, 10. Februar 2013

Du, HERR, sei nicht ferne; meine Stärke, eile, mir zu helfen! Psalm 22,20

Der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen. 2.Thessalonicher 3,3

Die ganze Welt ist wie ein Buch,
darin uns aufgeschrieben
in bunten Zeilen manch ein Spruch,
wie Gott uns treu geblieben.
Wald und Blumen nah und fern
und der helle Morgenstern
sind Zeugen von seinem Lieben!

Ich bin mal wieder im Birger-Forell-Haus. Die dortige russlanddeutsche Gemeinde hatte mich zum Predigen eingeladen. Fast stürmisch werde ich begrüßt. Fast so wie in alten Zeiten, nur eben viel ehrlicher. Rund 100 Personen waren anwesend. Erstaunt war ich über die Hilfeleistung für eine alleinerziehende Mutter, ihre Schwester und drei Kinder, die in vorvorletzter Woche bei einem Hausbrand alles Hab und Gut verloren hatten. Aus der Zeitung erfahren, betete nicht nur die Gemeinde für die Brandopfer, sondern wird auch am kommenden Sonntag eine Kollekte sammeln. Und das für Personen, die nichts mit der Gemeinde zu tun haben. Alle Achtung!!!

Birger Forell haus

Mann heiratet heutzutage nicht einfach Frau. Das wusste ich immer schon, aber so richtig kapiert habe ich das erst heute. Wie ich dazu komme? Ich besuche eine Hochzeitsmesse und bin erstaunt, was nicht alles angeboten wird.

Stuhl

Da gibt es sogar eine Firma, bei der man Stühle mieten kann. Da ist man aber mit einem Klappstuhl besser dabei und hat noch mehr Spaß.

Die Landeskirchliche Gemeinschaft Braunschweig lädt mich zum Predigen ein. Ich werde herzlich begrüßt und fühle mich schon fast wie zuhause. Schade, dass es immer so weit ist bis nach Braunschweig. Das wäre eine gute Alternative gegenüber der Evangelischen Gemeindschaft Gifhorn.

Gefangen

Und weil Karneval ist, kommt sogar eine Jecke in vollem Ordinart. Am liebsten hätte ich mit der Gemeinde gesungen: „Jesus, zu Dir kann ich kommen, wie ich bin“.

Zwei Träger Bier gegen ein Handy? So etwas gibt es nur im Kaufrausch Braunschweig.  Und so kaufe ich zum ersten Mal in meinem Leben zwölf Flaschen dieses Getränkes, um sie nach dem Gottesdienst wie auf dem Schwarzmarkt gegen ein Handy zu tauschen. Und alle Beteiligten sind zufrieden.

Werbeanzeigen

Responses

  1. „Und so kaufe ich zum ersten Mal in meinem Leben zwölf Flaschen dieses Getränkes, um sie nach dem Gottesdienst wie auf dem Schwarzmarkt gegen ein Handy zu tauschen. Und alle Beteiligten sind zufrieden.“
    Hallo Hao,
    also 12 Flaschen Bier gegen ein Handy. Na ja, vielleicht sollte ich das auch mal versuchen… (zwinker).
    Eine gute Nacht für Dich mit
    einem lieben Gruß von Gaby.

    Liken

  2. Gräm dich nicht um die verlorene Gemeinschaft, laß fahren, was dahinten ist, und streck dich nach dem, was vor dir liegt!

    Liken


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: