Verfasst von: Hao | 15. April 2011

Es ist alles in Ordnung


Freitag, 15. April 2011

Seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis zum andern und bis an die Enden der Erde. Sacharja 9,10

Durch unsern Herrn Jesus Christus haben wir den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird. Römer 5,2

Nein, der Mensch kann sich seine zukünftige Herrlichkeit nicht selbst erschaffen, auch wenn es ihm immer größer werdende Horden von Spökenkieker weismachen wollen. Jesus und nur Jesus allein ist der Zugang zu dem, was sich Menschen ersehnen. Da bleibt auch kein Platz für Eigenruhm, der bekanntlich zum Himmel stinkt. Und gerade der, dem alles untertan ist, öffnet mir die Tür und verschafft mir den Zugang zum himmlischen Paradies. Noch ist es nicht soweit, noch kann ich nur mit den Augen des Glaubens das erkennen und sehen, was eines Tages sichtbare Realität werden wird.

Es ist eigentlich ein ganz normaler Tag. Eigentlich? Normal? Was bedeutet denn eigentlich eigentlich? Und was ist normal?
Wie sieht „eigentlich ein „unnormaler Tag“ aus? Wie dem auch sei. Man kann es so oder auch anders sehen. Ein Ereignis kann man aber „nur so“ sehen.

Ein Kopf lugt durch die Türe im Krankenhaus. „Es ist alles in Ordnung“. Mehr sagte der Weißkittel, der sein Namensschild heute verkehrt herum angesteckt hatte, nicht. Dann verschwindet er wieder und lässt mich mit der guten Nachricht allein zurück. Ich sitze versonnen auf dem Schlitten der Maschine, die dafür gesorgt hat, dass ich eine solche Nachricht bekomme. „Es ist alles in Ordnung“. So lautet das Ergebnis der Kontrolluntersuchung, für die ich heute einen Termin habe.

Mit einer Panne fängt beim Besuch im Weißen Haus an. Ich bin von einer Ultraschalluntersuchung ausgegangen. Mein Blaukittel schaut mich etwas ungläubig an: „Nein, sie haben erst in der nächsten Woche hier einen Termin“. Sollte ich mich etwa schon wieder….. Ja, in der Tat: Ich bin an der falschen Stelle aufgelaufen. Doch es ist noch Zeit. Ich gehe in die richtige Abteilung, komme noch rechtzeitig. Die Untersuchung ist eine Routine, jedenfalls für mich. Bei der Kontrastmitteleinspritzung bekomme ich heiße Gedanken. Ich werde zweimal durch die Röhre gefahren, dann ist alles schon vorbei.

„Es ist alles in Ordnung“. Ich werde jäh aus meinen wirren Gedanken herausgerissen. Er klingt mir nach, als ich das Krankenhaus verlasse. Eigentlich sollte ich jetzt mit Jemanden anstoßen. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen.

So fahre ich zu meiner Frühstücksgruppe und verbreite dort die gute Nachricht. Nun gilt es diese wieder in Leben umzusetzen. Und das ist, jedenfalls für mich, nicht einfach.

Doch es geht noch weiter. Als ich zu Hause bin, hat der Postbote mir meine Traumkamera gebracht. So viel Erfolg an einem Tag? Kann ich kaum glauben. Zuerst wird mal der Accu aufgeladen, dann sehen wir weiter.

Meiner Ausbeinerin zolle ich am Mittag wieder meinen Tribut. Jetzt habe ich erst einmal 14 Tage Ruhe vor ihr, denn sie hat Urlaub.

Am Abend dann noch ein Arbeitsessen mit Frauke bei Jutta, bei dem wir den Ostergottesdiensten den letzten Schliff verpassen. Das war`s denn auch an Sitzungen für diese Woche. Langsam reicht`s mir.


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Responses

  1. „„Es ist alles in Ordnung“. Ich werde jäh aus meinen wirren Gedanken herausgerissen. Er klingt mir nach, als ich das Krankenhaus verlasse.“
    Hallo Hao,
    das ist doch wunderbar, dass bei Dir gesundheitlich alles in Ordnung ist. Ich freue mich sehr für Dich. Sicher ist da immer wieder mal eine Kontrolle fällig, aber es ist nach wie vor alles In Ordnung bei Dir. Du bist gesund, lieber Freund.
    Einen lieben, freudigen Gruß
    von Gaby.

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  2. Es ist alles in Ordnung. Das ist gut. Ich kann Dir nachfühlen, wie Du Dich fühltest. Mir ging es gestern auch so.

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