Verfasst von: Hao | 18. Dezember 2010

Uriella, Gabriele und Co….


Samstag, 18. Dezember 2010

Kannst du die Tiefen Gottes ergründen oder die Vollkommenheit des Allmächtigen fassen? Hiob 11,7

Unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören. 1.Korinther 13,9-10

„Euer Wissen ist Stückwerk“. Hat der alte Paulus etwa gestern meinen Blog gelesen? Ob jene Schreiberin des „Kommentars“ von gestern, die mir heute schreibt „ Hao muss sich neu bekehren, er hat alles verloren (Satan hat ihm rechtmäßig alles gestohlen), was er früher mal an ‚Glaube‘ hatte“, auch das mahnende Wort von Paulus gelesen? Vielleicht, aber zur Umsetzung reicht es leider nicht. Und wenn man Gott eben kleine Vielfalt zutraut, macht man unbewußt den schmalen Weg so eng, dass man selbst drin stecken bleibt. Und wenn ich dann erfahren, dass das eine direkte Weisung Gottes ist….  Wie heißt es so schön: „Der Herr stellt meine Füße auf großem Raum“.

Professor Dr. Martin Luther konnte noch auf seinem Sterbebett sagen: „Wir sind Bettler, das ist wahr!“ Heute meint jeder und jede einen direkten Draht zu Gott zu haben, der ihm erlaubt mit Gott zu „channeln“, sodass man  jedem Esoteriker den Rang abläuft. „Der Herr hat zu mir gesprochen“…. Und dann geht es los wie bei Uriella, die sich auch nicht mehr bremsen kann, wenn sie „drauf“ ist. Gabriele Wittek ist auch nicht schlecht, obwohl es einem schlecht werden kann, wenn sie ihre Weisungen aus dem Kosmos erhält.

„Unser Wissen ist Stückwerk“ Das ist der Maßstab, nachdem wir uns zu richten haben. Mit anderen Worten: Wir haben das Wort Gottes als einen kostbaren Schatz, aber „nur“ in irdischen Gefäßen. Wer meint, dass sein Glaubensstil der einzige wahre ist, der von Gott anerkennt wird, hat unseren Paulus absolut falsch verstanden.

Geistliche Bescheidenheit ist an dieser Stelle angesagt. Gott wird schwerlich in einem elitären Denken Christine auffordern, eine neue Gemeinde zu suchen. Wir finden den Herrn nie in einer goldenen Krippe, sondern sie ist, war und bleibt aus Holz, Astlöcher mit eingeschlossen. Gut ist der dran, der dieses erkennt und sich selbst als Bettler und nicht als Gottes Geheimrat versteht. Und deshalb: Christine, bleib in Deiner Gemeinde! Da hörst Du das Evangelium, das Dir Liebe und Verständnis für die Menschen gibt, die nichts von der Vielfalt des Glaubens verstehen. Nicht mit den Lauten, sondern mit den Stillen im Lande baut Gott sein Reich. Ich jedenfalls freue mich über Deine große Treue zu Deiner Gemeinde und Deinem Dienst vor Ort. Da bist Du nicht nur jener Kommentatorin ein großes Vorbild.

Gottesdienst im Altenheim ist angesagt, doch die Krankheit der Leiterin macht einen Strich durch die Rechnung. „Du brauchst nicht zu kommen, Ruth ist krank“, erfahre ich am Morgen.

So muss ich umdisponieren und fahre schon um 13 Uhr zu meiner Lieblingsdiakonisse, die mir nicht nur leckere Bratkartoffeln mit einem Schnitzel kredenzt, sondern anschließend auch noch einen Weihnachtshaarschnitt verpasst, damit meine Zuhörer am Heiligen Abend nicht denken, dass der Weihnachtsmann höchst persönlich die Predigt hält. Zum Schluss noch leckeren Kuchen und ein warmes Getränk. Wenn ich katholisch wäre, würde ich sagen „Vergelts Gott“. So sage ich „Danke“ beim Abschied und drücke sie herzlich.

Da fällt mir gerade ein, dass ich mich noch nicht im Spiegel angesehen habe. Dass soll der Freude an den kurzen Haaren aber kein Abbruch tun.


Es ist hundskalt. Schwester Traudel leiht mir zwei rutschfreie Spezialsocken. „Die will ich aber wieder haben, sonst müssen sie sie mir ersetzen!“ Die Sprache verstehe ich.  Vor einem Jahr war die gleiche Situation. Fast 15 € haben mich die Dinger gekostet, die ich vergessen hatte vor Ort wieder auszuziehen und dann in meinem Kobel verschwanden.

Nein, das will ich mir heute sparen. Bevor ich satt und zufrieden Traudels Kobel verlasse, ziehe ich auch treu und brav die Socken aus.
Nach zwei Stunden ein Anruf: „Bruder, haben sie sich schon mal ihre Socken angesehen?“ Was soll die Frage? „Ich hab sie doch bei ihnen ausgezogen“, antworte ich. „Schauen sie doch mal nach!“ Mache ich.


Mist, ich hatte offensichtlich nur einen Socken ausgezogen. Ich lache mir am Telefon die Peinlichkeit weg. Ne, das muss doch nicht sein. Ist die Sklerosefront schon so weit fortgeschritten?

Was wollt ihr denn? Das ist doch modern. Dieses Bild habe ich im Sommer bei einem Kasseler Flugtag gemacht. Da ist doch meine Geschichte absolut harmlos, oder?????

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Responses

  1. so kennen wir HAO er macht nur halbe Sachen? Oder meint bert

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    • Klar, ich verkaufe Dir nur eine halbe PA und nur eine halbe Taste…..

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  2. Wieder alles verkehrt verstanden,es ist zum Weinen,echt …es ist nur noch zum Weinen.Sagest du selbst nicht einmal, sie würde in keine Gemeinde gehen??? Deshalb riet ich ihr zu einer!!
    Gby, Hao

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  3. Niemals kann Hao das gesagt haben. Weil ich durch ihn, aber ohne sein Wissen, vor Jahren da hin gekommen bin, wo ich heute bin. Dafür bin ich ihm auch sehr dankbar.

    Und nun, liebe Gertrud, hör auf mit dieser Stichelei. Bleib bei Deinem Glauben, wie der Schuster bei seinem Leisten, aber lass die anderen in Ruhe ihren Glauben leben. Mehr sag ich nicht dazu.

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