Verfasst von: Hao | 17. Juni 2010

Ich sehe was, was Du nicht siehst


Donnerstag, 17. Juni 2010

Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du durchs Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen. Jesaja 43,2

Mein Gott wird all eurem Mangel abhelfen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus. Philipper 4,19

Wir haben als Kinder ein Spiel gespielt: „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist blau !” Vielleicht könnten wir einmal in unseren Gemeinden ein Spiel spielen. Das würde dann so gehen: „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das sieht reich aus!” Unsere Gemeinden sind oft so klein, kümmerlich und begrenzt, dass wir resignieren.

Wir träumen von großen Gaben, vielen Menschen, unbegrenzten Möglichkeiten, tiefen Erkenntnissen. Aber die Wirklichkeit sieht ja anders aus. Eine kleine Schar, eine kleine Kraft, eine winzige Hoffnung und viel Uneinigkeit und Hemmung. Besinnen wir uns einmal ganz neu auf die Reichtümer, die wir in der Gemeinde haben. Wir haben einen Herrn, der alle Macht und Gewalt im Himmel und auf Erden hat, zu unserem Freund. Wir haben in Jesus einen Mitwisser um unser kleines Leben, aber auch einen Mitkämpfer in allen Nöten und Leiden. Wir haben einen Sieger über alles Begrenzte in unserer Mitte. Wir haben sein herrliches Wort mit den unzähligen Verheißungen und grenzenlosen Aussichten.

Wenn wir uns auf diesen Herrn ganz neu besinnen, werden wir auch die Kämpfe und Leiden, die Schwächen und Grenzen noch als einen Reichtum erkennen, der uns immer mehr auf den Herrn wirft und uns immer unabhängiger von allen anderen Verhältnissen macht. Unser Kämpfen und Ringen im Glauben und in der Liebe sind eigentlich der Reichtum seiner Gemeinde. Die kleine Gemeinde ist ein Schatz Jesu Christi. „Ich sehe was, was du auch siehst, und das sieht reich aus!”



Vorher-Nachher. Es wird Zeit, dass ich das beliebte Spielchen wieder einmal spiele. Es fängt schon vor 9 Uhr an. Ich fotografiere meinen Vorgarten und versuche ihn dann zu resetten.

Ist gar nicht so einfach, denn so wilde Kräfte wie damals habe ich schon lange nicht mehr. Nach dem Reset, der den ganzenTag dauert, sieht mein Vorgarten so aus.

Ich sehe was, was Du nicht siehst. Meine harte Arbeit. Hat sich doch gelohnt. Oder?

Am Nachmittag muss ich tatsächlich erst einmal den Reset beenden. Ich muss zum Podologen. Vor einiger Zeit hat ein Zehennagel durch eine Verletzung den Abgang gemacht. Das hatte zur Folge, dass ein neuer Nagel entstand. Der Alte wollte aber nicht weichen. Da hat der Neue gesagt: Ich werde Dir schon zeigen, wer Herr an Haos Füßen ist. Hat er auch und den Alten richtig ins Fußbett gedrückt.

Der Besitzer der beiden Streithähne hat sich natürlich nicht rechtzeitig um die Auseinandersetzung gekümmert. Die Folge: Vor Scham lief der Zeh rot an. Und als er heute dann noch gegen eine Mauer stieß, sahen wir beide rot. Die Podologin schlägt die Hände über dem Kopf zusammen, zumal sich wohl auch noch ein Pils unter dem Nagelbett eingenistet hatte. Wüst sieht der Zeh aus. Passt mir gar nicht, denn morgen wollte ich nach Kassel bzw. Wetzlar, doch das wird nichts. Dabei hatte ich mich so auf die Tage gefreut

Mein Freund hat heute mein iPhone softwaremäßig geschrottet. Ich hab umgehend einen Hilfeschrei losgelassen. Die Antwort ist hart:

“Ich vermute mal, dass ihnen dasselbe passiert ist, wie 1000ten von anderen gequälten iPhonenewsern auch. Durch das Update auf die neue Firmware 3.1.3 wurde gleichzeitig das Baseband des Iphone auf die neueste Version geupdatet. Heißt soviel wie, dass sie jetzt erstmal warten müssen und das Iphone zur Seite legen können, bis das neue Unlock für die neuste Firmware im Internet erscheint. Soll aber mit viel Glück nächste Woche wohl passieren. Ist wie gesagt nur eine Vermutung. Aber hört sich typisch an. Mehrere User hier im Forum haben wohl das selbe Problem wie ich gelesen hatte. Tut mir leid.“

Also Pause für mein neues Spielzeug. Aber heute habe ich wirklich festgestellt, wie zeitsparend mein neues Handy ist. So habe ich heute nur einmal meinen Computer anmachen müssen.  Den Rest habe ich über das Handy abgewickelt und bin natürlich nicht weggesurft. Mit anderen Worten: Ich lese die Mails und gehe dann wichtigen Dingen nach als das Surfen aus Gelegenheit,

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Responses

  1. Für Christine:
    Wir brauchen die Gemeinschaft mit Gläubigen, Gottes Geist vervielfältigt sich durch uns Christen.Wir brauchen Korrektur durch andere aber auch Hilfestellung, Getragenwerden, ihre Fürbitten ebenfalls und sollen auch solche Säulen für die anderen sein, werden. Im grossen und ganzen: Gott ist in der ganzen Gemeinde anwesend. Ohne Gemeinde ist Christentum nicht machbar, lebbar!!!!Ohne Gemeinschaft mit Christen gehn wir dem Teufel ganz und gar auf den Leim,früher oder später, denn wir werden nicht mehr die Gedanken teilen mit denen, die in der Gemeinde bleiben!

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  2. Dass die Podologin die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen hat, wundert mich nicht. Ich hoffe, sie konnte verhindern, dass der Zeh das Glas ‚Pils‘, von dem du oben berichtest, nicht auch noch getrunken hat? (:-))))

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    • Mir scheint, dass Du olle Blogs liest….. Von daher kann ich nichts dazu sagen, weil mir der Bezug fehlt….

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      • Lennart meint:

        Du schreibst oben in diesem Blog, dass Du einen Pils am Zeh hast, richtiger wäre aber: einen PILZ!

        Er (oder sie??) ist ein Spaßvogel……..

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        • Ich bin Antialkoho(h)liker……

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          • ja, Pils ist nicht gleich Pilz …… was ein Buchstabe doch verändern kann…..
            ein Pilz am großen Zeh tut ganz schön weh ………
            …………….

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        • Gut erkannt, Frau S. und auch Hase. Das Hao ‚Antia-lloholiker‘ ist, glaube ich schon.
          Doch (natürlich bin ich auch ein Spaßvogel) war beim Entdecken dieser Rechtschreibveränderung sofort der Spruch vom ‚Wunsch, der der Vater des Gedankens‘ sein könnte da.
          Und ja: So nach und nach lese ich alle blogeinträge durch. Ist wie ein Wühlen in einer Schatzkiste ;-)

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          • Du schaffst gute Voraussetzungen, um später einmal meinen Blog zu übernehmen. Mit 100 möchte ich gern den Blog einem würdigen Nachfolger übergeben. Und Du bist derzeit der einzige Debütant…

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            • Ach du, das ehrt mich….wirklich. Aber an deinen Intellekt und deinen Scharfsinn werde ich wohl zeitlebens nicht ran kommen.
              Von daher könnte ich dann nur und immer 2. Wahl sein ;-)

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              • Unsere Mutter der Nation war bei Helmut auch mal Nummer 2. Und wo ist sie inzwischen gelandet???? Nur Mut…

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                • „Die Botschaft hör‘ ich wohl; Allein: Mir fehlt der Glaube.“

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            • „Du schaffst gute Voraussetzungen, um später einmal meinen Block zu übernehmen.“

              Aber nicht den „Block“ mit Clivias „Bock“ verwechseln ……
              Es war bestimmt der Blog gemeint

              wir können dann einen Gemeinschaftsblog machen, so ist einst auch der „Eigentliches-Blog“ entstanden ………..

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              • wer oder was ist ‚Clivias Bock’…? Doch nicht etwa: Bier? ;-)

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                • nein, ein Schaf !!!!
                  Wenn Du Dich durch alles Beiträge liest, wirst Du es entdecken

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                  • Das Schaf war ein Bock…

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                    • manchmal sind auch Schafe bockig…….

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                    • Zibben sind immer bockig.

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                    • lustig….die letzten Kommentare!

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                • Clivias Bruder hat sich einige Schafsböcke angeschafft, damit die Schwester im Rentenalter etwas zu spinnen hat. Zibben sollen auch noch dazu kommen, denn bei gelebter Lust wächst auch die Wolle schneller. Und weil die Fachfrau für Gesundheit mit dem heißen Draht nach Rom Angst hatte, dass dieses Tier irgendwann in der sauerländischen Einsamkeit mal mit meinem Hühnerschreck zusammenstoßen würde, was ja u.U. nicht unbedingt billig ist, hat sie den Bock geschossen bzw. schießen lassen. Nun nun hat sie ne Abmahnung bekommen, weil diese Bluttat in die Arbeitsakte gekommen ist.

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                  • Nun, wenn sie einen ‚heißen Draht‘ nach Rom hat, dann kann sie ja immer noch auf eine wundersame Wollvermehrung hoffen.
                    Gut. dass es keine Begegnung mit deinem Hühnerschreck gegeben hat. Um die Abmahnung tut es mir natürlich leid. :(((

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                    • Das Leben spielt manchmal hart mit. Und wer muss es tragen: Die Zibben, Böcke und die Krankenpflegeschüler-innen…

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          • Und insgesamt habe ich mir gedacht: Ich sehe was, was du nicht siehst ;-))))

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            • ….. und ich frage mich immer noch, wo Du das Eichhörnchen gesehen hast ….??? in Bamberg ???

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              • hm….leider muss ich jetzt weg…….ich habe es (glaube ich) irgendwo anders hier beschrieben (wo ich das Eichhörnchen gesehen habe)….weiß jetzt nur nicht im Moment wo ich es erklärt habe….werde aber später mal nach schauen.

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