Verfasst von: Hao | 18. Januar 2010

Zeugen sein – damit Menschen Orientierung finden


Abschluss der Allianz-Gebetswoche am 16.01.2010

Imposant, die Präsentation der Leuchtturmbilder. Das Lexikon sagt über Leuchttürme:

Als Leuchtturm wird ein Turm bezeichnet, der ein Leuchtfeuer trägt. Leuchttürme stehen an für die Navigation wichtigen oder gefährlichen Punkten, wo sie der Schifffahrt auch nachts als weithin sichtbares Seezeichen dienen. Durch ihre Lichtsignale weisen Leuchttürme Schiffen den Weg und ermöglichen so die Navigation und das Umfahren gefährlicher Stellen im Gewässer.

Im übertragenen Sinn kann alles als Leuchtturm oder Leuchtfeuer bezeichnet werden, das weithin sichtbar ist, Wirkung erzielt oder Vorbildfunktion hat“

Mich hat gestern sehr beeindruckt, wie Günter von der grünen Flanelltafel sprach, mittels der das Evangelium verkündet wurde. Wohl dem Menschen, der in seiner Jugend auch Zeiten kennt, in denen eine Flanelltafel eine große Rolle spielte. Für den einen hieß der Leuchtturm „Tante Inge“, für mich war es Onkel Simon und Onkel Peter.

Doch nun sind wir erwachsen und dürfen, ja, ja, wir sollen selbst Leuchttürme sein. Für diese Berufung wollen wir Gott danken.
– für die Liebe des dreieinigen Gottes zu uns
– dass er uns beisteht in Leiden und Verfolgung
– dass Jesus bei uns ist alle Tage
– dass er der Herr ist über alles im Himmel und auf Erden
– und trotzdem ein ganz naher Gott
– dass er zugesagt hat, uns seine Liebe in unsere Herzen zu geben durch den Heiligen Geist

– dass er uns gedient hat durch seinen Tod am Kreuz zu unserer Erlösung für alle, die in der Liebe Jesu anderen Menschen dienen in Wort und Tat


Wir wollen beten:

Leuchtend strahlt des Vaters Gnade aus dem obern Heimatland, doch uns hat er anvertrauet Rettungslichter längs dem Strand. Lasst die Küstenfeuer brennen, lass sie leuchten weit hinaus, denn sie zeigen manchen Schiffer sicherlich den Weg nach Haus.

Lied: O komm, du Geist der Wahrheit 1-2

Ein Leuchtturm ohne Licht ist nicht nur nutzlos, sondern auch gefährlich. Er bietet für die Schiffe unterwegs keine Orientierung. Dann steht er im Weg und schadet nur. – Ein Christ, aus dem die Liebe Jesu nicht herausleuchtet, steht im Weg und hindert noch dazu. Nur der Leuchtturm, der sein Licht aussendet, bietet den Schiffen Rettung und Orientierung.

Der Volksmund sagt: Am Fuße eines Leuchtturms ist es immer dunkel. Das Licht wird gebündelt in die Ferne gestrahlt, aber da unten am Eingang haben wir oft das Licht ausgeknipst.

Buße/Beugung steht nun auf dem Gebetsplan
– Oft praktizieren wir gegenüber anderen Menschen die hingebende und
annehmende Liebe von Jesus nicht
–  Wir grenzen uns lieber ab statt auf andere zuzugehen und sie mit den Augen

der Liebe Jesu zu sehen –  Wie oft schalten wir das Licht im Leuchtturm aus, sind im Grunde eine Gefahr für Menschen und sagen: Das kann der Pastor ja richten.

Wir wollen beten:

Unser Weg war fern vom Lichte, unser Herz in Schuld und Qual, doch aus Jesu Angesichte leuchtete der Liebe Strahl. Lasst die Küstenfeuer brennen, lass sie leuchten weit hinaus, denn sie zeigen manchem Schiffer sicherlich den Weg nach
Haus.

Lied: O komm, du Geist der Wahrheit  3-4

Ein Schlachtschiff fuhr bei schlechter Sicht durch die Wellen. Die Dunkelheit brach herein und die See ging hoch, als die Meldung kam: „Lichter an Steuerbord.“ „Unbewegt oder Bewegung nach achtern?“, fragte der Kapitän. „Unbewegt“, kam die Antwort. Das bedeutete, dass man sich auf gefährlichem Kurs befand. Darum ließ der Kapitän signalisieren: „Wir sind auf Kollisionskurs, rate Ihnen, Kurs um 20 Grad zu ändern.“ Es kam das Signal zurück: „Sie sollten Kurs um 20 Grad ändern.“ Darauf wieder der Kapitän des Schlachtschiffes: „Ich bin Kapitän, ändern sie Kurs um 20 Grad.“  „Ich bin einfacher Seemann“, kam die Antwort, „doch es ist besser für Sie, Kurs um 20 Grad zu ändern.“  Der Kapitän wurde wütend und ließ signalisieren: „Ich bin auf einem Schlachtschiff. Ändern Sie den Kurs um 20 Grad! Das ist ein Befehl.“ Die Antwort: „Ich bin ein Leuchtturm.“

Leuchttürme verändern nicht die Position, sie weichen nicht aus, sie leuchten nur. Doch das geht nicht automatisch. Wir müssen Gott immer wieder um Licht und Kraft aus der Höhe bitten, wobei wir bei den Fürbitten angelangst wären.

Wir wollen bitten,
– dass wir Gott und unseren Nächsten lieben wie uns selbst

– dass wir für andere Menschen glaubwürdige Orientierung sind

– für gewinnende Nächstenliebe in Wort und Tat – für mehr ehrenamtliches Engagement von Christen in der Diakonie
– für die Mitarbeiter/innen in Pflegeberufen
– für Jugendliche ohne Arbeit oder Ausbildungsplatz
– für die Randgruppen der Gesellschaft, dass sie die Liebe Jesu – durch Christen

erfahren, Hilfe empfangen und durch den Glauben neue Lebensperspektiven erhalten.

Wir wollen beten:
Jesus hat uns ausgesendet, wie der Vater ihn gesandt. Das die Liebe Gottes strahle, da wo man ihn nicht gekannt. Lasst die Küstenfeuer brennen, lass sie leuchten weit hinaus, denn sie zeigen manchem Schiffer sicherlich den Weg nach Haus.

Jesus heißt, uns leuchten mit hellem Schein.
Wie ein kleines Lämpchen, brennend klar und rein.
Christen sollen leuchten in der dunkeln Welt.
Jedes an dem Plätzchen, wohin Gott es stellt.

Jesus heißt uns leuchten zuerst für Ihn.
Sicher weiß und merkt Er, ob wir für Ihn glühn.
Ob wir helle leuchten in der dunkeln Welt.
Jedes an dem Plätzchen, wohin Gott es stellt.

Jesus heißt uns leuchten auch um uns her,
in der Nacht und Sünde, in des Leidens Meer.
Selig, wenn ein Lämpchen seinen Kreis erhellt.
Leuchtend an dem Plätzchen, wohin Gott es stellt.

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Responses

  1. Das Lied (Video) heisst „When the music fades“
    Es ist doch schön, nicht wahr?
    Gby, Hao

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    • Richtig toll. Hab ich heute den ganzen Tag gehört. Vielen Dank. Ich dachte, es wäre ein weltliches Lied. Wenn das so weiter geht…… Schreibe gerade darüber in meinem Blog.

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  2. Er schrieb es als er nur noch automatisch Lieder sang und nicht mehr von Herzen und sagt das Gott in diesem Lied, dass er nun was Echtes IHM bringen möchte.
    Schöner, zu Herzen gehender Text!

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