Verfasst von: Hao | 1. Januar 2010

Der Traum vom Glück


Freitag, 1.1.2010

Was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen? Jeremia 8,9


Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Kolosser 3,16

„Es war einmal ein Prinz, weit drüben im Märchenlande. Weil der nur ein Träumer war, liebte er es sehr, auf einer Wiese nahe dem Schlosse zu liegen und träumend in den blauen Himmel zu starren. Denn auf dieser Wiese blühten die Blumen größer und schöner als sonst wo. Und der Prinz träumte von weißen Schlössern mit hohen Spiegelfenstern und leuchtenden Söllern.

Es geschah aber, dass der alte König starb. Nun wurde der Prinz sein Nachfolger. Und der neue König stand nun oft auf den Söllern seines weißen Schlosses mit den hohen Spiegelfenstern. Und er träumte von einer kleinen Wiese, wo die Blumen größer und schöner blühten als sonst wo.”

Dies Märchen von Bertolt Brecht erinnert uns daran, dass wir das Glück immer dort vermuten, wo wir nicht sind. Immer das, was andere haben oder woanders ist, wäre das Glück. So sind wir mehr vom Fehlenden bestimmt als von dem Vorhandenen erfüllt. Die Macht des Fehlenden gewinnt über uns eine traurige Gewalt. Wir übersehen das Glück, das wir haben, indem wir von dem Glück träumen, das woanders wohnt. So betrügen wir uns selbst um ein fröhliches und dankbares Leben. Lassen wir uns von der Macht des Fehlenden erlösen und zu einem Blick für das Vorhandene befreien. Und das wird dann deutlich, wenn wir das Wort Gottes reichlich bei uns wohnen lassen.

Und schon ist er wieder vorbei, der erste Tag im neuen Jahr 2010. Normalerweise bügele ich immer an diesem Tag, aber heute ist mir doch nicht danach zumute. Ich will mich auch heute nicht groß bewegen, weil ich nicht mit einem Kittel rumlaufe. Meine Gürtelrose ist bald verschwunden, der Juckreiz aber wohl noch lange nicht. Kommt aber sicher noch. So heißt es denn heute: Nicht viel bewegen, sondern den Computer arbeiten lassen.

Am Abend hole ich das Essen mit dem Weißkittel nach, um danach einen meiner Lieblingsfilme zu sehen. „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Und bei einem solch leckeren Essen, vielleicht hatte ich am Nachmittag zu viel Wasser getrunken, grüßt mich zur gleichen Zeit die Keramik. War nicht ganz so prall, weil ich immer die Werbepausen abpassen musste, was mir auch fast gelungen ist. Aber ich wollte es nicht darauf ankommen lassen.


Responses

  1. Lieber Hao,
    ich danke dieses Mal an dieser Stelle für den wunderbaren Adventskalender, mit dem Du mir so viel Freude bereitet hast. Er hat mir Denkanstöße gegeben, mir Mut gemacht, mich mit seiner Musik erfreut und vieles mehr.
    Danke für alle Mühe, Zeit und Investituionen, die Du in diesen Kalender hineingelegt hast.
    Es ist schön, dass Du Deine Begabung für solche Geschenke nutzt.
    Danke!

    Liken

  2. Meine Freundin Biggi sagt, der Artikel war bereichernd.
    Liebe Grüsse und Gottes Segen.

    Liken


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: