Verfasst von: Hao | 16. Dezember 2009

Die Macht des Lebens


Mittwoch, 16. Dezember 2009

Unsre Hilfe steht im Namen des HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 124,8

Dem, der überschwänglich tun kann über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt, dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Epheser 3,20-21

Matthias Claudius erzählt eine Parabel von den Menschen, die sich vor langer Zeit mühsam ernähren mussten von dem, was Bäume und Büsche an Nahrung gaben. Sie kannten noch keinen Anbau des Ackers. Dann kam ein Mann zu ihnen und zeigte ihnen, wie man die Erde pflügen und düngen, wie man Saaten säen und pflegen muss. Und dann sagte er ihnen: „Das alles müsst ihr machen, und das Übrige tun die Einflüsse des Himmels.” Die Menschen waren erstaunt, als aus ein paar Körnern, die sie in die Erde legten, schließlich Halme und Ähren wuchsen, und sie ernteten reichlich.

Eines Tages sagten die Leute: „Das ist uns zu unbequem, unter freiem Himmel und Wind und Regen ausgesetzt zu arbeiten. Wir ziehen Wände hoch, machen uns ein schönes Dach darüber, dann haben wir es trocken und geschützt.” Andere wandten ein: „Denkt daran, was der Bote sagte: ‚Das übrige tun die Einflüsse des Himmels!” „Ach”, sagten die anderen, „die Einflüsse des Himmels werden so wichtig nicht sein. Man sieht sie doch gar nicht. Und wenn einigen so viel daran liegt, können wir ja an die Decke der Halle einen Himmel malen.” Schließlich bauten sie eine wunderschöne Halle über das Feld, ackerten und pflügten, säten und düngten, aber es wuchs nichts mehr. Trotz des gemalten Himmels an der Decke wuchs nichts, weil die Einflüsse des Himmels fehlten.

Eine Parabel über das menschliche Leben. Die Macht Gottes, die Kraft des auferstandenen Christus, die Einflüsse des Heiligen Geistes werden schon so wichtig nicht sein, man sieht sie doch gar nicht. Und manche malen an die Decke ihres Lebenshauses: Jesus lebt! Eine religiöse Dekoration eines ichbezogenen Lebens aber reicht nicht. Wir brauchen die Macht Gottes, wir brauchen die Lebenskraft Jesu Christi, wir sind auf die Weisungen und Einflußnahmen des Geistes Gottes angewiesen. Wir brauchen den offenen Himmel für ein erfülltes Leben auf Erden. Menschen sind in allem auf Gott angewiesen.

Geschafft: Meine Trauerrede für Freitag habe ich im Kasten. Sie ist zwar noch nicht ausgedruckt, weil ich bis zum Termin mir immer mal wieder meine schriftlich fixierten Gedanken vorlesen lasse, aber grundlegende Änderungen werde ich wohl nicht mehr vornehmen.

Hatte ich gedacht, dass ich nun bis Weihnachten mal etwas „Luft“ habe, setze ich offensichtlich auf das falsche Pferd. Am späten Abend erfahre ich, dass der Prediger erkrankt ist. Was das für mich praktisch bedeutet, brauche ich ja wohl nicht erst groß zu schreiben. Und ich wollte am Samstag im Bördeland meinen Hühnerschreck abholen. Dann muss er eben warten. Gefahren werden kann bei diesem Wetter sowieso keiner.

Weihnachtsstimmung pur. Deshalb werde ich auch durch eine nicht zu beschreibende Kraft in die Stadt getrieben. Na, so ganz stimmt es nicht, denn die Kraft geht von meiner rutschenden Hose aus. Schuld daran sind meine Hosenträger. Hab wohl einmal drauf getreten. Seit dieser Zeit habe ich Probleme mit meiner rutschenden Hose, die mir immer in den Knien hängt. Das muss nicht sein. Deshalb suche ich heute einen neuen Befestigungsclip und finde diesen auch nach langer Suchzeit. Noch im Laden baue ich diesen an und kann wieder gerade gehen, weil ich mir nicht mehr die Hosen hochziehen muss.


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Responses

  1. Manche sagen :“Jesus lebt“, aber sie haben mit IHM eigentlich gar nichts zu tun, alles andere scheint wichtiger zu sein……welch Trauerspiel!!!!
    Die Dämonen glauben ebenfalls, aber sie zittern vor IHM, denn sie kennen ihr eigenes Ende.
    Gby, Hao

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    • Ich kann mir kaum einen Menschen vorstellen, der sagt: „Jesus lebt“ und dann nichts mit ihm zu tun haben will. Wer dieses Bekenntnis sagt. kann es nur durch den Heiligen Geist, der bekanntlich unserem Geist Zeugnis gibt, dass wir Kinder Gottes sind. Beim Be- und Verurteilen dieser Menschen, die sagen: „Jesus lebt“, wäre ich vorsichtig, sehr sehr vorsichtig.

      Und noch etwas: Dämonen, ob sie nun echt oder eingebildet sind, haben in meinem Blog grundsätzlich Hausverbot!!!!! Das gilt für unbiblische leere Dämonenlehren.

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  2. 1.Ohhh, jemand, der sagt:“Jesus ist der Herr“ kann das nur durch den Heiligen Geist, stimmt.

    2. Jesus hatte ’ne ganze Menge damit zu tun, Dämonen auszutreiben. Das NT spricht viel davon.

    3. Wir haben einen Missionsauftrag, der sich nicht nur aufs Evangelisieren beschränkt, sondern sogar aufs Heilen u. Dämonenaustreiben und sogar Tote Aauferwecken oder hab ich Unrecht??? Markus 16

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  3. „Der Teufel hat zwar Macht, aber Jesus hat die Übermacht.“ (PD)
    Das lässt mich getrost durchs Leben gehen, weil ich weiß, ich gehöre meinem Herrn und Heiland.

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    • AMEN. PD hat mir gerade noch zu meinem Glück gefehlt. Gäbe es in den Gemeinden mehr PDs, würden viele Leute bestimmt nicht mehr leeren Lehren nachlaufen, nach denen ihnen die „Ohren jücken“. (ML) hihihihi

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  4. Ähhmm, Dämonen sind Realität. Damals bei Jesus und auch heute noch. Sichtbarer als bei uns in Ländern der dritten Welt. Aber auch in unseren Hightech-Ländern gibts welche: Zeitfresser, Gottes-Wort-Vernebler, Götzen jeder Art, Geldgläubigkeit, usw.
    Aber erstens kannst du als Hausherr echt fordern, dass diese Themen hier in deinem Blog keine Plattform bekommen und zweitens gefällt mir der Ausspruch eines lieben Freundes, der meinte: „Wir wollen dem Satan nicht zuviel Ehre einräumen, indem wir uns ständig damit beschäftigen“
    Und ja, nur die Freude am HERRN gibt uns die notwendige Stärke.
    Liebe Grüsse, Andy aus dem Süden

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  5. Epheser 6/12 ist keine leere Lehre! Schön wäre es,dann gäbe es auch keine verfolgten Christen! Märtyrer ebenfalls nicht.

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  6. Das Jesus siegt bleibt ewig ausgemacht!
    In seiner Kraft kann und darf ich dem Bösen entgegentreten. Wie? Dafür gibt mir sein Wort die Gebrauchsanweisung. Danke!
    Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch.

    Für morgen schenke ER Dir ein freudiges Auftun Deines Mundes.
    Heinrich

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  7. Viel Gnade und Segen von Gott unserem Vater für den morgigen Dienst.

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    • Danke, werde die Predigt hier morgen freischalten.

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  8. auch ich erbitte Gottes Segen für morgen und für die Predigt am kommenden Sonntag.
    Der Weißkittel

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    • Danke, damit komme ich weiter, als wenn ich mir hier Gedanken über die Hausordnung machen muss.

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  9. Gebet dafür schon morgens abgeschickt.
    Gby, Hao

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