Verfasst von: Hao | 5. November 2009

Das traurige und das tröstliche „Aber“


Donnerstag, 5. November 2009

Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. 1.Mose 2,15

Jesus sprach: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr über seine Leute setzt, damit er ihnen zur rechten Zeit gibt, was ihnen zusteht? Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht. Lukas 12,42-43

Leben ist Abschiednehmen. Wie ein roter Faden zieht sich diese schmerzhafte Erfahrung von Trennung, Abschied undAbschied Verlust durch unser Leben. Verlobte verabschieden sich voneinander nach einem schönen Wochenende. Sie herzen, drücken und küssen sich, Schnitt und Abschied. Eine Mutter bringt ihr Kind ins Krankenhaus. Sie darf es ins Bett bringen, alles einräumen, noch eine Weile dableiben, aber dann muss sie gehen – nicht ohne Bangen in ihrem Herzen und nicht ohne Tränen auf dem Kindergesicht. Wir nehmen Abschied von besonderen Zeiten, lieben Menschen, vom Arbeitsplatz, von Gesundheit und auch von Träumen und Erwartungen, die sich nicht erfüllen ließen. Auch an Gräbern stehen wir zum letzten Abschied, und auch wir werden einmal diesen einsamen Weg gehen müssen, um alles und alle zurückzulassen. Diese schmerzliche Erfahrung hat in einem Volkslied einen einfachen Ausdruck gefunden: „Ich wäre ja so gerne noch geblieben, aber der Wagen, der rollt … Das ist das traurige und wehmütige Aber des Abschieds. Alle diese kleinen Schnitte und Abschiede sind aus dem großen Abschied herausgewachsen, den der Mensch ganz am Anfang nahm, als er um seiner Sünde willen aus dem Paradies vertrieben wurde und jenseits von Eden zu leben begann. Seitdem gibt es dieses traurige Aber, diese wehmütigen Abschiede.

Alex Berlin

Aber zum Glück gibt es auch ein tröstliches Aber, denn Gott hat sich aufgemacht und hat uns jenseits von Eden besucht und erlöst. Er selbst hat sich unserer Not der Trennung und des Abschiedes angenommen und uns wieder mit sich versöhnt und verbunden.

Meine LiGern gesehener Gasteblinsdiakonisse schaut mal wieder vorbei. Doch sie hatte so wenig Zeit, dass wir unser Date auf der Straße abhalten mussten. Im Grunde war es „nur“ die Übergabe von Vitaminen in Form eines leckeren Essens. Sie kommt, sieht und macht mich satt. Schön, was?

Pünktlich wie ein Weißkittel eben ist, steht um 19.15 Uhr meine „Gehhilfe“ vor der Türe und holt mich ab. Wohin? Natürlich zur Gemeinde.

Mein Grinseprinz schenkt mir zur Begrüßung eine Ladung Kartoffelsalat. Er hat kapiert, was ich brauche….. hihihih
GEMEINDE„Von Gott reden mit Menschen aus anderen Kulturen“. Ein brillanter Vortrag, der keine Wünsche übrig ließ. Ausgehend von der Feststellung, dass die Kultur Strategien zur Bewältigung entwickelt, um das Leben zu bewältigen, wurde deutlich, das Menschen aus anderen Kulturen eben nur anders, aber nicht schlechter und besser sind. Der Missionar, der über 10 Jahre in Afrika gelebt hat, verdeutlichte, dass es unterschiedliche Glaubens- und Lebensstile geben würde, die respektiert werden müssten. Auch warnte er davor, Christen nach ihrem Liedschatz zu werten.

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Responses

  1. Gut, dass wir immer wieder Menschen von IHM geschickt bekommen um uns zu trösten und zu helfen.. in grossen Nöten.
    ER lässt uns nicht alleine. ER ist wirklich gut.
    Gby, Hao

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  2. „Wir nehmen Abschied von besonderen Zeiten, lieben Menschen, vom Arbeitsplatz, von Gesundheit und auch von Träumen und Erwartungen, die sich nicht erfüllen ließen.“

    Ach Hao, damit hast Du aber auch (leider) sowas von Recht…
    Ein schönes Wochenende für Dich
    von Gaby.

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    • Bitte denke an den Stacheldraht und den Betrug beim Kauf der Liege, dann brauchte nicht mehr zu trauern. 1000basta!!!!

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  3. Mit dem kleinen Wechsel von „über Gott reden“ zu „von Gott reden“ hast du einen wichtigen Schritt ganz heimlich getan… (Nicht, daß du das nicht schon wüßtest, aber, du weißt ja, die Pfarrerkrankheit: man kann den Mund nicht halten…) ;)

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    • Ne, habe ich nicht. An den Abenden wurde lange über die beiden Varianten gesprochen. Man legte sch nicht fest, der eine Referent sah es so, der andere anders. Man sieht es nicht so eng.

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  4. Die heutige Variante lautete:“Gott ins Gespräch bringen….“!
    Gefällt mir persönlich am besten.

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