Verfasst von: Hao | 14. Oktober 2009

Es war ein guter Tag


Mittwoch, 14. Oktober 2009

Ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir! Jesaja 41,13

Alle brachten ihre Kranken mit mancherlei Leiden zu Jesus. Und er legte die Hände auf einen jeden und machte sie gesund.
Lukas 4,40

Es war strahlend blauer Himmel. Die Sonne lachte. Und die Menschen lachten auch, als Noah auf trockenem Land sein großes Schiff baute. Noah lud die Menschen in sein Schiff ein, damit sie vor dem kommenden Gericht bewahrt blieben. Aber sie hatten nur gelacht und ihre Köpfe geschüttelt. Dann begann es zu regnen. Noah und seine Familie gingen in den großen Kasten. Und Gott schloss hinter ihnen zu. Die Menschen standen dabei und lachten.
„Der arme Noah, nun sitzt er in dem dunklen Schiff wie in einem Gefängnis eingesperrt. Der arme Noah, er kann die Sonne nicht mehr sehen, die Menschen nicht mehr hören, sein Haus nicht mehr betreten, sich an den Blumen und Festen nicht mehr freuen, die Wege nicht mehr gehen und seine Felder nicht mehr abernten. Der arme Noah ist ausgeschlossen vom Leben, von allem Schönen, seine Freiheit hat er verloren und ist eingeschlossen in den dunklen Kasten mit all den vielen Tieren!”

Der Regen wurde stärker und mehr. Er hörte gar nicht wieder auf. Die Wasser wurden zur Flut. Sie bedrohte das Leben und riss schließlich alle Menschen dahin. Das Lachen formte sich zum Schrei der Angst, und der Spott wich tiefer Verzweiflung.

Noah aber war gar nicht ausgeschlossen vom Leben, sondern eingeschlossen in die Bewahrung. Noah schaukelte dem Leben entgegen. – Wenn Gott unser Leben fest in die Hand nehmen will, dann nicht, um es zu zerdrücken und klein zu machen, sondern um es sorgsam zu umgeben mit Liebe und Bewahrung. Wenn Gott hinter uns abschließt, dann ist das nie der Ausschluss aus dem Leben, sondern der Einschluss in seine Barmherzigkeit. Gott möchte unser Leben nicht mindern und verkürzen, unsere Wege versperren und Lebensräume verwehren, sondern Leben eröffnen und Zukunft schenken. Wenn Gott uns in seine Hand nimmt, geht die Tür zum Leben auf!

Bundeszeichen

Selber schuld. Wer sich fast um Mitternacht noch eine Pizza genehmigt und dann noch die komplette Telefonanlage vom Netz trennt, (was hat mich eigentlich früher daran gehindert?), der muss am Morgen zwangsläufig länger schlafen, zumal er jetzt auch nicht mehr durch das Telefon geweckt wird. Und so entdecke ich erst um 8.45 Uhr, dass wieder ein wunderschöner Tag auf mich wartet. Doch nicht so schnell. Ob es denn nun wirklich auch ein wunderschöner Tag wird, kann ich erst am Abend sagen.

Wenn ich von dem heutigen Kaiserwetter ausgehe, kann der Tag nicht besser werden. Da lacht die Freude aus jedem Knopfloch. Schönes Wetter, keine nennenswerten Schmerzen, kein Arbeitgeber, kein Mobben, klassische Musik im Radio und das Wissen, das mich Liebe Gottes umgibt, und das nicht nur an einem solchen Grinsetag. In eine solche Arche muss ich einfach einsteigen, auch wenn es in ihr manchmal etwas müffeln sollte. Ich frage mich manchmal, wie Noah das mit der Belüftung in seiner Arche hinbekommen hat. War vielleicht manchmal ein richtiger Pumakäfig, denn Chemotoiletten für Elefanten hat es damals wie heute nicht gegeben.

Es ist ein guter Tag. Als ich das am Morgen schreibe, kann ich nicht ahnen wie gut dieser werden wird.

Ich erhalte einen Brief der Rentenversicherung, ein DIN-A 4 Umschlag, in dem nicht nur Blätter sind, sondern auch eine Broschüre.

Ich ahne schon etwas Gutes, denn die Ablehnung einer Kur wäre nur ein einziges Blatt gewesen. Ich mache den Brief auf:

Kurbewilligung

Bingo: Ein absoluter Volltreffer.

Nun komme ich ins Wirbeln. Ich mache mich im Internet schlau, rufe dort an und erfahre, dass es noch gut einen Monat dauern wird. Winter in Sachsen? Und wie wird das mit meinem Hühnerschreck? Soll ich nicht doch wieder an die Ostsee? Es rotiert in mir. Ist es gut zweimal an den gleichen Ort zu fahren, nur weil man da den Chef der Klinik gut kennt, der sich unter Umständen mit einer Verlängerung leichter tut? Ich muss das alles erst einmal sacken lassen. Bad Elster kenne ich noch nicht, allein das würde mich schon reizen den Osten vorzuziehen. Da hätte ich auch Gelegenheit meine alten Kunden im Erzgebirge zu besuchen, sind ja nur 70 Kilometer.

Es ist ein guter Tag, auch wenn ich an Christines Spatzenköppe denke, die heute besonders gut schmecken.

Dann geht es noch weiter. Seit Monaten suche ich verzweifelt meine Zugangsdaten für meinen Journalistenzugang. Sie sind schlichtweg verschwunden. Jetzt, da die Kur unmittelbar bevorsteht, brauche ich die Daten, weil ich inzwischen meine Notebookfestplatte in Lübeck formatieren musste.

Ich schaue noch einmal nach und traue meinen Augen nicht. Ich finde die Daten in einer Klarsichthülle, die bei den Zugangsdaten meiner Homepage liegt. Ich fasse es nicht.

KabelsalatUm Mittag ein Einbruch. Mein DSL funktioniert nicht mehr. Die komplette Telefonanlage ist ausgefallen. Doch so eine technische Angelegenheit ist kein Problem, sondern eine Herausforderung. Ich bestelle kostenlos eine neue Box, bekomme sogar eine mit WLAN. Erst gegen 21 Uhr habe ich halbwegs wieder einen vernünftigen Zugang.

Da merke ich, dass ich tatsächlich Christines Spatzenköppe vergessen habe. Dann kommen sie eben morgen auf den Tisch des Hauses.

Ich installiere einen Zugang auf meinem Laptop, da fällt mir ein, das Andreas einen UMTS Stick mit Flat hat. Ich werde ihm drei bis vier Wochen abkaufen, denn so ist es immer noch billiger, als wenn ich dort einen Zugang buchen würde. Es sollte doch ein guter Tag werden. Plötzlich bricht alles zusammen, ich kann nicht mehr telefonieren, komme nicht mehr ins Internet.

Jetzt fange ich an zu rödeln, doch ich komme auch nach Stunden nicht weiter. Zum Schluss geht nichts mehr. Nicht mal meinen Blog kann ich hoch laden, auch wenn ich bis spät nach Mitternacht daran arbeite. Schließlich habe ich den Grund gefunden. Meine Box ist defekt. Es geht einfach nichts mehr. Garantie ist noch vorhanden, kann ja nicht allzu schlimm sein.


Responses

  1. Gratuliere: zur bewilligten Kur, zum Datenfund, zum Modem mit Garantie!

    Liken

    • Danke. Haste in der letzten Woche Deine Schwester im TV gesehen? Hab es leider verschlafen, aber ich werde in einer Woche die Sendung noch einmal hier im Net sehen.

      Liken

  2. Lieber Hans-Otto,

    das ist doch eine gute Nachricht, dass Du jetzt die Kurbewilligung erhalten hast. Das wünsche ich Dir sehr, einen guten Kurerfolg, wenn es dann los geht. Der kleine Filmbeitrag zu der Kurklinik in Bad Elster hört sich doch auch gut an. und wirkt einladend.
    Liebe Grüße
    Helmut

    Liken

    • Kannst ja mitkommen, dann Kuren wir zusammen……. hihihihi

      Liken

  3. Neeeee, meine Schwester habe ich weder im TV noch sonst gesehen. Urlaub.

    Liken

    • Verstehe ich nicht. Kam doch groß von Bad Blankenburg im Bibel-TV. Und das sagt sie Dir nicht???

      Liken

  4. Nöööö, das ist für sie nicht so wesentlich.
    Und meist gibt es so viele Belange der Gemeinde zu besprechen (Nöte, Aufgaben), dass für Anderes kaum zeit bleibt.

    Liken


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: