Verfasst von: Hao | 26. September 2009

Stress oder Urlaub für meinen Magen?????


Samstag, 26. September 2009

Bis hierher hat uns der HERR geholfen. 1.Samuel 7,12

Paulus schreibt: Der Herr stand mir bei und stärkte mich, damit durch mich die Botschaft ausgebreitet würde. 2.Timotheus 4,17

Die alttestamentliche Losung wird gerne zitiert bei Einweihungsfeiern, Jubiläen und anderen Festlichkeiten. Aber nicht nur bei Hoch-Zeiten passt dieses Bibelwort. Können wir nicht jeden Tag mit einem solchen Lob abschließen? Wer sagt denn überhaupt, dass wir ohne Gottes Kraft auch an einem „ganz normalen Tag“ so gut über die Runden kommen, um uns am Abend auf die Schultern klopfen und sagen: „Dat hasse wieder mal jut hinekricht“. Dazu muss man doch bestimmt nicht erst im Rollstuhl sitzen, um diese Erkenntnis zu haben.

Ich bin zu Besuch bei Istvan und Annebärbel. Das Ehepaar hat bis 1989 in Dresden Der Kochmanngewohnt. Der Ungar ist Koch und was für einer. Die Küche ist „sein Heiligtum“, die man nur „mit Genehmigung“ betreten darf. Das was daraus kommt, kann sich nicht nur sehen, sondern vor allen Dingen auch schmecken lassen. Ich kann Euch sagen: Das ist ein Leben im „Paradies“. Bereits am Abend wird eine Wurstplatte aufgefahren, die ich nicht bewältigen konnte, auch wenn ich noch so zuschlage. Was nicht geht, geht einfach nicht mehr.

ERFGegen 10 Uhr treffe ich im ERF ein. Vom Frühstück vorher schweige ich lieber. Ich kann nur sagen: Heftigst.

Die Schulung in der Online-Beratung ist ausgezeichnet. Ich lerne worauf man achten muss bei dieser missionarischen Arbeit und wie man ganz schnell Menschen vergraulen kann.

Leider waren von meiner „Riege“ nur zwei alte Mitstreiter dabei. Ich bin mit dem alten Bruder, Johannes Osberghaus,aus Gummersbach in einer Arbeitsgruppe, der SeminarERFmir erklärt, dass er 1956 in Remscheid Lennep eine Kinderbibelwoche gehalten hat. „Klar, Johannes, meinste denn, ich hätte diese schönen Tage im Zelt schon vergessen?“, antworte ich, wobei sich mein Gegenüber sehr beeindruckt zeigt. Ich finde es immer spannend, wenn ich Menschen begegne, die mich in meiner Jugend geistlich geprägt haben. Wenn man sich nach solch langer Zeit wieder sieht und dann noch feststellt, dass man weiterhin an Jesus hängt, kommt Freude und Dankbarkeit auf.

Braeutigamm und Co

Am Abend ein Kurzbesuch bei Silke und Olaf, anschließend gehört mein Magen wieder Istvan, der sich vor Gastfreundschaft förmlich überschlägt. Ich glaube, ich werde Richtung Süden ziehen. Nach einem weiteren opulenten Mal schleppe ich mich auf die Couch, schaffe kaum noch das Licht auszumachen. Istvan lädt mich zwar ein, mitten in der Nacht aufzustehen, um mit ihm in der Nacht Klitschkow und Co anzusehen, doch mein voller Magen macht mir einen Strich durch die Rechnung, denn er sagt ganz deutlich: „Schlafen ist besser“. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen, obwohl das Boxen der einzige Sport ist, den ich mir im TV anschaue.

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Responses

  1. Lieber Hao,
    war schön, dich kennegelernt zu haben. Na dann … bis wieder einmal. Spätestens zum „Oldifestival in Wettenberg“ im nächsten Sommer.
    Schön, dass es dir gefallen hat und die südländische Gastfreundschaft solch einen Eindruck bei dir hinterliess. Das ist dort „unten“ die Normalität. Meine Freundin wird staunen, denn die kennt das in diesem Maße auch noch nicht. Wir machen uns am Freitag auf den Weg …
    Liebe Grüße und alles Liebe und Gute
    Anne

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