Verfasst von: Hao | 9. März 2009

Himmlische Fernwartung


Montag, 9. März 2009

Wir wollen dem HERRN, unserm Gott, dienen und seiner Stimme gehorchen. Josua  24,24

Paulus schreibt: Wir beten allezeit für euch, dass unser Gott euch würdig mache der Berufung und vollende alles Wohlgefallen am Guten und das Werk des Glaubens in Kraft. 2.Thessalonicher 1,11

Robert Maoussi ist ein fröhlicher Junge aus Kamerun. Mit seinen 15 Jahren hat er große Pläne. Als Christ möchte er mit seinem Leben viel für Jesus tun. Da wird er von der Lepra befallen. Er leidet unsägliche Schmerzen. Doch sein fester Glaube an Jesus gibt ihm die Kraft, die Schmerzen auszuhalten. So wie er vorher sein Leben, seine Kraft und Gesundheit Gott geweiht hat, weiht er nun Jesus seine Schmerzen und seine Leiden. „Ich will leiden für Jesus. Ich will leiden für die Jungen und Mädchen, die so alt sind wie ich, damit sie durch mein Leiden vielleicht den Weg zu Jesus und die Tür zu Gott finden.”

nigeria1Eines Abends sind die Schmerzen unerträglich. Er bittet den Weißkittel ihm die Schmerztablette etwas früher als sonst zu geben. Als die Schwester eine Stunde später wieder vorbeikommt, liegt die Tablette noch auf dem Nachttisch. Verwundert fragt sie den Jungen, und er gibt ihr zur Antwort: „Ich habe es mir anders überlegt. Gott braucht meine Schmerzen vielleicht mehr als ich die Tablette zu ihrer Linderung. Ich habe meine Schmerzen der Liebe Gottes geweiht!”

nigeria2Wir können Gott nicht nur unsere Stärke und Kraft weihen. Wir können Gott nicht nur mit Freude dienen. Wir können Jesus nicht nur mit Worten und Taten bezeugen. Wir können Gott auch unsere Schmerzen weihen. Wir können ihm auch mit dem Leid dienen. Wir können Jesus auch mit unseren Schwächen und Tränen bezeugen.

nigeria3Nachdem ich letzte Woche einen „Hundstag“ hatte, bricht heute mein Menschsein wieder durch… hihihi Und was macht das heute das Menschlein Hao? Nicht viel, denn seit meinem Rentnerdarsein besteht die Woche nur noch aus Sonntagen. Unbeschreiblich. Ich denke immer noch, dass es klingelt man sagt mir: „So geht es nicht weiter“…. Aber ich kann noch mehr Nichtstun, es wird trotzdem nicht klingeln. Warum ist das leichte Leben nur so schwer?

pengMein Reißwolf meckert. Ich nehme ihn auseinander, ziemlich viel verbogen, weil ich versucht habe eine CD zu schreddern. In letzter Minute kann ich mein Vorhaben noch stoppen. Jetzt „löppt“ er wieder Er muss noch lange halten, denn ich habe noch viel, sehr viel zu Schreddern, denn meine Ecken sind noch lange nicht leer.

Drei Fernwartungen machen drei Menschen glücklich. Ich glaube, Gott hat in der letzten Zeit so mache Fernwartung bei mir machen müssen. Er ist noch nicht damit fertig. Ich will es ehrlich sagen: Ich bin für ihn offensichtlich eine Lebensaufgabe.

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