Verfasst von: Hao | 14. Februar 2009

Falsche Brüder, ein Probeessen und eine Erdbeerrolle…


Samstag, 14. Februar 2009

Ich will euch erlösen, dass ihr ein Segen sein sollt. Sacharja 8,13

Paulus schreibt: Nicht, dass ich’s schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich’s wohl ergreifen könnte, weil ich von Christus Jesus ergriffen bin. Philipper 3,12

Ich soll ein Segen sein. Nach dem (un)maßgeblichen Urteil von Peter, ein Kommentators in meinem Blog, bin ich lediglich ein falscher Bruder. Zum Glück denkt mein Herr etwas anders, denn er kennt den Segen, den ich besonders in meiner Chemo-Zeit säen und auch sogar noch ernten durfte. Die Bekehrung von Schwester Jutta ist keine Show, sondern eine solch absolute Angelegenheit, dass sie sich im April einer Gemeinde anschließen wird.

Nein, ich will nicht prahlen, ich hab es auch nicht nötig, zumal ich mich vor keinem Menschen rechtfertigen muss.

segen1Segen ist nur möglich, wenn man unter dem Segen Gottes lebt. Und das bedeutet, dass man auch nicht den geringsten Anspruch auf irgendeine Leistung hat.

Christen dürfen und können als Segensträger leben, wenn sie, wie ein Spiegel nur das weiterzeigen, was auch „eingegeben“ wird. Nicht einmal der-schreiNeues, eigen Erarbeitetes ist gefragt: „Sei, was Du bist“. Dann kommt alles automatisch. Errettet sein, gibt Rettersinn. Dann kommt der Rest automatisch, auch wenn es nicht immer so schnell passiert wie bei dem Weißkittel. Zum Glück kennen Menschen, die noch nicht bei Jesus sind, oft mehr vom Evangelium als Menschen, die sich rühmen das Evangelium schon „47 Jahre“ zu kennen und doch nur eins können: Bellen, Beißen und verdammen. Und so wird unser Peter, den ich leider sperren muss, was mir nicht leicht fällt, weil ich Gegner jedweder Zensur bin, mit dem unrühmlichen Auftrag weiter zu ziehen, um mit seiner Drohbotschaft Menschen zu verdammen, weil sie nicht seinen lieblosen Maßstäben gerecht werden.  Wer es fassen kann, der fasse es…

alles-hat-seine-zeitSzenenwechsel: Heute ist Valentinstag. Für einen Tag möchte ich mal Blumenhändler sein…

Am Tag der Verliebten, schließlich reicht ein Tag im Jahr doch voll aus, tztztztz, sitze ich bescheiden in meinem Kobel, freue mich, dass ich in der kalten Jahreszeit, der Winter hatte ja mal zwei Tage gepaust, ist aber nun mit doppelter Härte wieder zurück gekommen, einen warmen Hintern habe. Mein Arbeitszimmer nimmt immer mehr brauchbare Konturen an. Es dauert nicht mehr lange, dann kann ich in ein anderes Zimmer gehen, um es nach meinen Wünschen, die vielleicht zu lange schlummerten, zu gestalten.

Packe ich’s an, es gibt noch viel zu tun. Am Mittag schaut überraschend für 30 Minuten Schwester Jutta rein und bringt mir ein Nudelgericht. Einzige Verpflichtung: „Schmecken Sie mal den Unterschied zwischen einem eigenen und einem gekauften Essen. Das Ergebnis: Och, das kennt ihr doch alle. Ist doch auch logo, oder?

So ist mein Abendessen gesichert. Doch meine Sklerosefront war wieder einmal stärker. Ich fahre gegen 20 Uhr noch einmal zum Einkaufen und werde anschließend beim Essen daran erinnert, dass ich doch noch die Nudeln habe. Na ja, dann kommen sie eben morgen an die Reihe. Basta!

Fast hätte ich es vergessen: Eine treue Leserin meines Blogs „drohte“ mir in dieser Woche eine „Erdbeerrolle“ an. Doch Süddeutschland ist leider für einen Lebensmitteltransfer zu weit: Jammer, Jammer…

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