Verfasst von: Hao | 31. Januar 2009

Vom Segen eines „echten“ Samstags


Samstag, 31.1.2009

Siehe, ich, der HERR, bin der Gott allen Fleisches, sollte mir etwas unmöglich sein? Jeremia 32,27

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Lukas 18,27

muengstener-bruecke-im-nebelNach nur 31 Tagen im neuen Jahr wieder heute die Jahreslosung. Fällt denen nichts mehr ein? Scheinbar nicht, aber es ist richtig so, denn dieser Bibelvers ist im Zeitalter des Aberglaubens so wichtig, dass er in solch kurzer Zeit wiederholt wird.

Ich möchte auch hier noch einmal auf meine Predigt hinweisen und noch einen wunderschönen Satz hinzufügen, den die nunmehr 94jährige Freundin meiner Mutter zu sagen pflegte, wenn es mal wieder dicke kam: Wahrer Glaube beginnt erst da, wo Du allen Grund hast ihn aufzugeben“

Komisch, auch wenn jeder Tag ein Sonntag und jeder Tag ein Samstag ist…. Wenn es ein echter Samstag ist, dann ist dieser Tag eben echter als ein unechter Samstag. Habt ihr das verstanden?

normaler-sonntagIst ja auch etwas schwierig und auf dem Mist von Hao gewachsen: Noch einmal: Ein unechter Samstag sind alle Tage außer Sonntag. Einen echten Samstag verlebe ich auch mit der Vorfreude auf den echten Sonntag, an dem ich Gottes Wort hören kann. Und wenn der echte Sonntag vorbei ist, kommen wieder unechte Sam- und Sonntage, sechs an der Zahl, an denen ich nicht zu arbeiten brauche.

gott-ist-andersOk, ich gebe ja zu, wenn der Gedankengang vielleicht etwas wirr ist. Ich wollte auch nur damit sagen, dass ich immer sehen muss, dass mir die echte Sam- und Sonntagsfreude nicht flöten geht, wenn ich auch die restlichen Tage nicht zu arbeiten brauche. Also für den Rentner Hao ist das schon sehr logisch. Logisch ist auch, dass ich an den Wochenenden immer solche sprachlichen Anwandlungen habe, weil ich es immer noch nicht gerafft habe, dass es so ist. In der Woche kommt es immer noch hoch, das schlechte Gewissen, dass ich faul bin. Ob sich das noch legen wird?

Aufräumen steht mal wieder an erster Stelle. Auch muss ich noch zwei Speziallampen für Schwester Traudel besorgen, damit es bei ihr wieder helle wird. Ich kann sie doch nicht im Dunkeln sitzen lassen.

Am Nachmittag lebe ich dann meinen echten Samstag hemmungslos aus. Zuerst baue ich meinen Schrank um, setze die Bretter etwas enger zusammen, denn ich brauche die Abstände nicht mehr, weil ich alle Aktenordner entfernt habe. So habe ich noch mehr Platz für meine Pappcontainer, die nun eine geschlossene Front bilden.

kirchentagsschlafZwischen 14 und 18 Uhr habe ich ein bestimmtes Bedürfnis, welches ich aber hier sicherlich nicht näher zu  erläutern brauche, denn das nebenstehende Bild spricht für sich.

Mit neuer kleiner Kraft ausgerüstet finde ich doch tatsächlich die verschwunden geglaubte Quittung über die Digitalkamera wieder. Sie liegt bzw. hängt da, wo sie auch, zumindest bis zur ersten Neuordnung hin gehörte, nämlich am schwarzen Brett. Ich sollte mehr daran denken, dass ich auch schon einmal nicht Dinge vergesse. Aber selbst das vergesse ich leider immer wieder.

innenlebenAm Abend schaut noch Andreas rein, der mir mein Board jumpert, damit ich aus dem neuen Prozessor auch die komplette Leistung holen kann. Es hat sich eingebürgert, dass er bei den Besuchen in den meisten Fällen eine Pizza mitbringt, die wir dann gemütlich verspeisen.

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