Verfasst von: Hao | 16. September 2008

Die Telefonnummer Gottes: 5015


Dienstag, 16. September 2008

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.

Psalm 50,15

Jesus sprach zu dem Blinden: Was willst du, dass ich für dich tun soll? Der Blinde sprach zu ihm: Rabbuni, dass ich sehend werde. Markus 10,51

Während ein Techniker vom Störungsdienst das Telefon repariert, unterhalten sich im Arbeitszimmer des Pfarrers drei Geistliche über die richtige Gebetshaltung. Der eine meint, im Knien ließe es sich am besten beten, das wäre die einzige richtige Haltung vor Gott. Der andere erklärt, dass er am besten im Stehen betet und dazu die Hände flehend zu Gott erhebt. So würde die Sehnsucht und Bedürftigkeit am deutlichsten ausgedrückt. Der dritte ist anderer Meinung. Für ihn ist die richtige Gebetshaltung, auf dem Boden ausgestreckt vor Gott zu liegen, so wie es in der Bibel steht, dass Menschen im Gebet vor Gott liegen. Da mischt sich der Fernmeldetechniker ein und sagt: „Also ich habe am besten gebetet, als ich einmal mit dem Kopf nach unten an einem Telefonmast hing!”

Es gibt viele verschiedene Gebetshaltungen. Aber eine ist die beste, wenn wir mit ganzem Ernst, aus tiefstem Herzen und in reinster Absicht Gott anrufen. „Wer läuft am schnellsten zu Gott? – Der Lahme! Wie eilt, wie springt, wie stürzt er in Gottes unendlich geöffnete Arme!” Die Haltung ist nicht entscheidend, Hauptsache, man nützt sie, die Telefonnummer Gottes: 5015.

Es häufen sich in der letzten Zeit die Tage, an denen nichts Besonderes passiert. Frage: Was soll denn auch geschehen? Es sind kleine und unscheinbare Tage, an denen es langsam kälter wird. Man macht seine Dinge, die anstehen, Höhepunkte, wie sie auch immer aussehen mögen, bleiben aus. Doch das ist kein Jammern, keine Unzufriedenheit, kein Meckern oder Maulen. Ich bin, nach jetzigem Wissensstand wieder hergestellt, brauche mich nicht mehr mit dem fiesen Krabbeltier zu beschäftigen, jetzt jedenfalls nicht mehr.

Ich hätte nie gedacht, dass mich das Wunder der Heilung so nachhaltig beschäftigen würde. Das „neue Leben“ verfolgt mich auf Schritt und Tritt, es ist permanent anwesend und lässt mich nicht zur Ruhe kommen. Offensichtlich bin ich so sensibel, dass ich meine Heilung nicht so einfach wegstecken kann. Ich glaube, dass sie das neue Leben immer wieder neu manifestieren will. Eine spannende Angelegenheit, die unbeschreiblich dankbar macht.

Mein Höhepunkt heute war ein technischer. Mein Computer ist wieder in Ordnung, das Aufspielen der Daten ist nur noch ein Kinderspiel. Als Krönung bringt mir unerwartet Sidika eine Schüssel echten kurdischen Reis. Ich schmücke diesen mit zwei leckeren Würstchen und schon ist der Abend gerettet.

Werbeanzeigen

Responses

  1. http://………

    Der Kommentar besteht nur aus einem Link, von dem weitere, teils obzöne Links abgehen. Dieses kann ich nicht zulassen. Auch der dort stehende Beitrag „Warum es keinen Gott gibt“… ist so beleidigend für Christen, zumal er auch deutliche blasphemische Züge trägt, dass ich ich einschreiten muß.

    Hao

    Gefällt 1 Person


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: