Verfasst von: Hao | 2. Juli 2015

Und dann noch kostenlos


Donnerstag, 2. Juli 2015

Gott, du bist mein Gott, den ich suche. Es dürstet meine Seele nach dir. Psalm 63,2

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offenbarung 21,6

Lebendiges Wasser: Bei der derzeitigen Wetterlage brauche ich wohl die Wichtigkeit der lebenserhaltenden Flüssigkeit zu beschreiben. Es stellt sich die Frage: Aus welchen Quellen speist sich mein Leben? Freunde, Familie, Besitz oder etwas anderes? Manchmal erkennen wir das erst, wenn uns etwas genommen wird. Dann merken wir, wie wir „durstig“ nach dem werden, was nicht mehr da ist. Lies mehr …

Verfasst von: Hao | 1. Juli 2015

Brandstifter


Mittwoch, den 1. Juli 2015

Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt? Jeremia 23,29

Jesus sprach: Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden. Lukas 12,49

Ein Aufruf zu einer Straftat? Nur auf den ersten Blick. Der zweite allerdings zeigt die große Liebe Gottes zur verlorenen Welt.

Brennt es auch in uns? Dann wird es etwas ausrichten – zuerst an uns und dann an anderen. Das mag nicht immer jedem gefallen. Es gefällt jedoch Jesus, denn dafür ist er ja gekommen. Das sollte für uns Grund genug sein, sich nach diesem Feuer auszustrecken.

Draußen soll es derzeit sehr heiß sein. Allerdings merke ich nichts davon. Und dabei wird es wohl hoffentlich auch bleiben, denn wie ich heute erfahre, soll ich am Wochenende entlassen werden. Nur ein Satz, dann ist der Weißkittel wieder verschwunden. Nicht gerade ein feiner Stil und absolut patientenunfreundlich. Früher hätte ich mich beschwert, jetzt sage ich nur „ftftftftftftftft“.
Dann werde ich mir morgen mal meine Krankenakte geben lassen. Sollte da gemauert werden, wird der Hao bissig.

Verfasst von: Hao | 30. Juni 2015

Schutz und Schild


Dienstag, 30. Juni 2015

Du bist mein Schutz und mein Schild; ich hoffe auf dein Wort. Psalm 119,114

Der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen. 2.Thessalonicher 3,3

Nein, hier wird nicht für eine bekannte Autoversicherung geworben, die mir angeblich Schutz und Schild bietet. Gottes Schutz und Schild hat eine andere Qualität. Er rüstet uns aus mit seinem mächtigen Wort. Mit diesem Schutz sind wir bestens ausgerüstet für die großen und kleinen Tücken und Fallstricken des täglichen Lebens.  Lies mehr …

Verfasst von: Hao | 29. Juni 2015

Fremde oder eigene Gerechtigkeit?


Montag, 29. Juni 2015

Der HERR, dein Gott, wandelte dir den Fluch in Segen um, weil dich der HERR, dein Gott, lieb hatte. 5.Mose 23,6

Christus spricht: Ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette. Johannes 12,47

Das Urproblem von Martin Luther: Wie finde ich einen gnädigen Gott? Bei seinen jahrelangen theologischen Studien kam er immer nur bis zu dem strafenden und richtenden Gott. Seine oft lebensgefährlichen Selbstkasteiungen mussten mehrfach von seinem Beichtvater Johannes Bugenhagen unterbrochen werden, weil für den strenggläubigen Luther sonst akute Lebensgefahr bestand. Lies mehr …

Verfasst von: Hao | 28. Juni 2015

Leer- oder Lehrstunden?


Sonntag, 28. Juni 2015

Mach dich auf, Gott, und führe deine Sache. Psalm 74,22

Das Himmelreich gleicht einem Hausherrn, der früh am Morgen ausging, um Arbeiter für seinen Weinberg einzustellen. Matthäus 20,1

Zwangsbesuche im Krankenhaus sind für mich immer die wertvollsten Lehrzeiten meines Lebens und auf keinen Fall etwa Leerzeiten. Hier kann ich in eine Welt blicken, die ich zwar derzeit nur temporär kenne, der ich mich aber Tag für Tag permanent nähere, ob ich es will oder nicht.

Und dann denke ich an die Losung des Kirchentages: “Auf dass wir klug werden.“ Zum Klugwerden heißt auch alles genau zu sehen, was um mich herum so geschieht.

Mein Nachbar, Mitte 70, leidet plötzlich unter Schwindelgefühlen. Im Grunde ist er ein Pflegefall, liegt im Bett und kann nichts mehr allein verrichten. Mit dem fast tauben Mann ist eine Unterhaltung unmöglich. Mit Gott hat er wohl wenig am Hut, Fussballergebnisse, die seine Frau in ihn schreit, sind wichtiger. Zeitungslesen ist auch schon lange nicht mehr möglich.

Und dennoch: „In guten und in schlechten Tagen.” Bei dem alten Ehepaar sind die „guten“ Tage auf den ersten Blick schon lange vorbei, dennoch hält die rüstige Frau das Altarversprechen und umsorgt ihn mit aller nur erdenkbaren Liebe. Leben sie jetzt wirklich nur in den schlechten Tagen?

Ich jedenfalls wäre da nicht so voreilig mit einem zu schnellen Urteil. Was auch im Leben passiert: So lange ich noch mit dem Psalmisten beten kann: „Mach dich auf, Gott, und führe deine Sache“, geht es aufwärts, auch wenn Mann sich nur durchbeten kann.

Sonntag in meiner Situation ohne Kantate? Gibt es nicht? Gibt es leider doch. Ich liege hier so ungünstig, dass ich NDR3 nicht streamen kann. Auch wird der Sender nicht in die Krankenhausanlage eingespeist. Das gleiche gilt auch für den ERF. Da muss ich eben durch.

Im Augenblick machen mir Streptokokken mein Leben schwer. Sie sind die Ursachen für die Schweinereien, die sich derzeit in meiner Lunge abspielen.Viel machen kann ich nicht. Hoffen, beten und harren ist angesagt. Ich weiß ja, dass ich nicht zum Narren werde….

Verfasst von: Hao | 26. Juni 2015

Nur ein wenig geringer!


Freitag, 26. Juni 2015

Du hast den Menschen wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt. Psalm 8, Vers 6

Aus freiem Willen hat Gott uns geboren durch das Wort der Wahrheit, damit wir gleichsam die Erstlinge seiner Geschöpfe seien. Jakobus 1,18

Es gibt Zeiten, da habe ich den Eindruck, dass ich ein großer Versager bin. Es fängt an, dass über Nacht plötzlich die Kräfte nicht mehr da sind. Du wachst auf und weißt nichts mehr. Ist es schon wieder so weit? Dabei hatte ich mir doch so viel vorgenommen. Und Du hängst dann im Krankenhaus und jemand sagt mir: „Ich bin heute in die offene Kirche gegangen und habe an dich gedacht.“ Oder da spricht ein 13jähriger Junge unverblühmt ins Ohr: „Hao, ich bete für Dich.“ Oder ein Dritter, der knallhart sagt: „Du kannst dich wehren wie Du willst, ich bestelle jetzt einen Krankenwagen.“ Nicht zu vergessen der Besuch des Kuchenmannes mit seinen leckeren frischgebackenen Mitbringseln. Lies mehr …

Verfasst von: Hao | 25. Juni 2015

Heilsame Gnade Gottes


Donnerstag, 25. Juni 2015

Jauchzet, ihr Himmel; freue dich, Erde! Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden. Jesaja 49,13

Es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen. Titus 2,11

Die heilsame Gnade Gottes kann unendlich viele Gesichter haben. Eins davon sieht so aus. Mehr davon siehe unten.

Da habe ich doch tatsächlich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. „Mit meinem Husten ist soweit noch alles in Ordnung.“ Das sagt mir zumindest der Arzt in der MHH. Doch ein Kollege in Gifhorn ist da wohl ganz anderer Meinung.

Nein, am Anfang bin ich noch nicht skeptisch, doch als ich heute den ganzen Tag nicht aus dem Bett komme und gegen 17 Uhr nicht mehr den Wochentag kenne, wird mir schon etwas mulmig, zumal auch noch mein Router ausgefallen ist.

Da ruft mein Freund an. Ich erzähle ihm von meiner zeitlichen Desorientierung, er tippt auf einen leichten Schlaganfall, da er die gleichen Symptome hatte. Ich wehre mich vehement, doch zum Glück setzt er sich durch und bestellt einen Krankenwagen. Die Untersuchungen starten umgehend. Morgen wissen wir mehr.

Verfasst von: Hao | 24. Juni 2015

Wenn “Otto” wirbelt


Mittwoch, 24. Juni 2015

Der HERR harrt darauf, dass er euch gnädig sei. Jesaja 30,18

Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer immer auf meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich einkehren und das Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir. Offenbarung 3,20

Ein Londoner Polizist ging eines Abends durch die Straßen seines Bezirks, als er laute Geräusche aus einer Mülltonne hörte. Er dachte an eine Katze und wollte sie verjagen. Doch statt der Katze zog er einen zerlumpten Jungen aus der Mülltonne. „Lass mich los, das gehört mir!”, schrie der Junge. Der Polizist brachte das Kind zu irischen Nonnen, die streunende Kinder versorgten. Dort fand sich der Junge in einer Gruppe Gleichaltriger wieder, die auf ihr Abendessen warteten. Bevor der Junge an dem festlich gedeckten Tisch Platz nehmen durfte, musste er gebadet und neu eingekleidet werden. Während des Bades hielt der Junge die Hand geschlossen und sagte immer wieder: „Das gehört mir!” Schließlich gelang es der Schwester, die Hand zu öffnen, und fand darin eine schmutzige, vertrocknete Brotrinde. Der Junge wollte sein in der Tonne gefundenes Essen festhalten, und unten im Saal war ein sättigendes Mahl bereitet.

Müll

Wie oft handeln wir ebenso? Wir fürchten uns, den alten Kram loszulassen und glauben nicht den wunderbaren Verheißungen Gottes auf Lebensbrot und Wärme der Liebe und Erfüllung des Lebens. Wenn wir schließlich die harten Krusten unseres armen Lebens an Jesus abtreten, nimmt er uns mit zu einem wunderbaren Fest des Lebens, wo unser Lebenshunger gestillt und die Sehnsucht nach Geborgenheit erfüllt wird.

festgebunden

Danken macht Spaß, vor allen Dingen dann, wenn man einen fetten Grund dazu hat. Ich hab es es nicht wahrhaben wollen, aber ich war stolz darauf, dass ich den ersten Kirchentag nichts verloren hatte. Dachte ich, doch bei der heutigen Aufnahme meiner Veranstaltungstipps merke ich, dass mein Mikrofon verschwunden ist. Das ist mehr als ärgerlich. Ich suche meinen Wagen und meinen Koffer durch, aber ich finde nichts. Dann muss ich wohl mal in Stuttgart anrufen. Gedacht, aber nicht getan, denn ich entdecke vorher auf meinem Nachttisch einen Stoffbeutel mit dem gesuchten Utensil. Dann erklingt schon mal ein deutlich hörbares „Danke Jesus“.

Danke

Ich glaube, ich habe in den letzten Tagen einen großen, sehr großen Fehler gemacht. Da ist eben der Sommer eingezogen, da schießt Otto Sperrfeuer, das wie folgt einschlägt: „Das Regentief „Otto“ ist in der Nacht zu Donnerstag weiter Richtung Nordosten abgezogen. Dabei kamen noch einmal ergiebige Regenmengen zusammen. Den meisten Regen gab es in der Metropolregion in Mittel- und Oberfranken. Hier gab es Niederschlagsmengen über 70 Liter pro Quadratmeter. Am Großen Arber im Bayerischen Wald meldete der Regenmesser knapp 80 Liter. Auf der Zugspitze fiel die Temperatur so stark, dass es anfing zu schneien. Hier kamen in den letzen 48 Stunden 22 Zentimeter Neuschnee zusammen.“ Jetzt weiß ich nicht, wo ich mich überall entschuldigen soll. Ich denke, ich lasse das….

Sturm

Mein PKS feiert heute ein rauschendes Fest. Satte 28 Jahre ist sie mit ihrem Gerhard verheiratet. Die Tage waren wie in allen Ehen wechselhaft, doch sie freuen sich noch immer darüber, dass sie sich gefunden haben.

Gernreinsehgesicht

Zwar war nicht jeder Tag ein glücklicher, wie auf diesem Bild eindeutig zu erkennen ist, aber ihre Liebe hat gehalten, Und das ist schließlich die absolute Hauptsache.

E und GWas die Beiden heute vorhaben, kann ich nicht sagen, aber feiern werden sie schon, vielleicht etwas anders als andere in dieser Situation. Dem Has wird schon etwas einfallen.Hochzeit

Verfasst von: Hao | 23. Juni 2015

Die Arbeit ruft


Dienstag, 23. Juni 2015

Kehrt um, ihr abtrünnigen Kinder, spricht der HERR, denn ich bin euer Herr! Und ich will euch holen und will euch bringen nach Zion. Jeremia 3,14

Zu der Zeit kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste von Judäa und sprach: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Matthäus 3,1-2

Ja, auch diese Antwort steht in der Bibel, obwohl diese Aufforderung in der heutigen Zeit immer weniger gepredigt wird. Ich frage mich, ob dieser Ruf nur für die Ohren von „Ungläubigen“ gedacht ist? Müssen wir „Bekehrte“ an dieser Stelle wirklich immer auf „Durchzug“ stellen“. Das Überlegen lohnt sich…

Ohr Lies mehr …

Verfasst von: Hao | 22. Juni 2015

Ohne Wein und Korn


Montag, 22.Juni 2015

Du erfreust mein Herz, ob jene auch viel Wein und Korn haben. Psalm 4,8

Paulus schreibt: Ich habe gelernt, mir genügen zu lassen, wie’s mir auch geht. Philipper 4,11

Ich habe zwar inzwischen viel vom Wein gelernt, dennoch habe ich keinen einzigen Tropfen in meinem Kobel. Das gilt auch derzeit für das Korn, denn ich war noch nicht einkaufen. Dennoch bin ich derzeit froh und dankbar, weil Gott mein Herz erfreut, auch wenn man mir sagt, dass ich etwas für meinen Husten tun muss.

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