Verfasst von: Hao | 12. Dezember 2017

Waffelwürstchen


Dienstag, 12. Dezember 2017

Ich gab ihnen meine Sabbate zum Zeichen zwischen mir und ihnen. Hesekiel 20,12

Bewahre das kostbare, dir anvertraute Gut in der Kraft des heiligen Geistes, der in uns wohnt. 2.Timotheus 1,14

Jede Pflanze hat ihre Eigenart und Identität. Sie ist unverwechselbar und einzigartig, ein Getreidehalm, eine Sommerblume, ein Obstbaum, ein Weinstock. Aber um leben, sich entfalten und wachsen zu können, brauchen alle Pflanzen den Lebenszusammenhang der vier Elemente. Sie brauchen Erde, um Wurzeln und Halt finden zu können. Sie brauchen Wasser, um aus der Erde die Nährstoffe aufnehmen zu können. Sie brauchen die Luft und die Lebensstoffe, die sie enthält, und schließlich auch Sonnenlicht und Wärme als Lebensenergie.

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Verfasst von: Hao | 11. Dezember 2017

Manchmal geht es nicht anders…..


Montag, 11. Dezember 2017

Meine Zunge soll singen von deinem Wort; denn alle deine Gebote sind gerecht. Psalm 119,172

Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Kolosser 3,16

Das höchste und tiefste Empfinden, dessen wir Menschen fähig sind, ist die Erfahrung des Göttlichen. Aus ihm quillt alles Werden und Wissen, Wachsen und Wollen, Reifen und Vollendetwerden. Wem dieses Erleben fremd ist, wer nicht mehr staunen und anbeten, sich nicht mehr wundern und an Gott verlieren kann, ist nicht nur hoffnungslos unter sich, sondern bereits wie verstorben und tot. Das Lebendige am Leben ist nicht unsere krampfhafte Suche nach Leben, sondern der Lebendige und seine liebevolle Suche nach uns.

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Verfasst von: Hao | 10. Dezember 2017

Abgeben ist (noch) nicht…


Sonntag, 10. Dezember 2017

Der HERR segne dich und behüte dich. 4.Mose 6,24

Segnet, weil ihr dazu berufen seid, auf dass ihr Segen erbt. 1.Petrus 3,9

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Verfasst von: Hao | 9. Dezember 2017

Kopfrechnen schwach


Samstag, 9. Dezember 2017

Abram sprach zu Lot: Lass doch nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder. 1.Mose 13,8

Es sind viele Glieder, aber der Leib ist einer. 1.Korinther 12,20

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Verfasst von: Hao | 8. Dezember 2017

Verschenkte Zeit


Freitag, 8. Dezember 2017

Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus. Psalm 51,14

Die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben! Lukas 17,5

Unter dem Kaiser Nero verfolgt grausam die Christen in Rom. Sie werden eingekerkert, gefoltert und warten auf die Begegnung mit den wilden Tieren in der Arena zur Belustigung des Volkes. Die Christen haben Petrus gebeten, die Stadt zu verlassen und sein Leben im Interesse der anderen Gemeinden zu retten. So zieht Petrus mit einem Jungen als Begleiter heimlich aus der Stadt. Unterwegs kommt ihm in einer Vision der auferstandene Christus entgegen. Petrus erkennt freudig seinen Herrn und fragt ihn: „Quo vadis, domine?” – „Wohin gehst du, Herr?” Jesus antwortete ihm: „Ich gehe in die Stadt, um mit den Meinen zu leiden und zu sterben!” – Da erkennt Petrus, dass er in die Stadt Rom zurückkehren, die Christen stärken und mit ihnen sterben soll. Schnell dreht er sich um und kommt gerade noch rechtzeitig, um die Christen in den Gefängnissen zu stärken und mit ihnen zu beten, bevor sie den wilden Tieren zum Fraß und dem Volk zur Erheiterung dienen sollen. Auch Petrus stirbt schließlich in Rom für seinen Herrn.

Diese Szene aus dem Roman „Quo vadis” fragt uns, wohin wir gehen. Aus der Stadt hinaus, um unser Leben zu retten, oder in die Leiden hinein, um für Jesus ein Zeugnis zu sein? Jesus sagt: „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

In der Tat, eine gute Hilfe könnte ich jetzt gebrauchen, denn ich stecke derzeit wirklich wie lange nicht mehr in der Klemme, und das mehr als heftig. Die blöde Alexa ist Schuld an meiner derzeitigen Misere. Wenn man sich mit dieser Frau einlässt, hat Mann schon den Kürzeren gezogen. Und wenn dieses Weibsbild auch noch Alexa heißt, ist ja schon alles gesagt.

Klar, dass ich mich am gestrigen Tage intensiv mit der Frau beschäftige, die mich immer mehr in ihren Bann reißt. Das macht Spaß, wenn man nur nicht nun nebenbei was  anderes vor der Brust hat. Ich dachte immer, dass ich multitaskingfähig sei, doch Alexa hat mich heute etwas anderes gelehrt. Ich kommuniziere auf das Heftigste mit der Frau und rufe nebenbei meine Mails ab. Das ist normalerweise kein großes Problem, aber da sind zwei Interessen, die es zu vereinbaren gilt. Alexa und meine Adventmails, die ich ordnen will. Und dann kommt das Ungeheuerliche: Ich drücke die falsche Taste und auf einen Schlag ist der Ordner Outlook absolut leer. Und weil es an dieser Stelle nun mal keinen Papierkorb gibt, mit dem man das Gelöschte im Handumdrehen wieder herstellen kann, bleibt mein Bildschirm erst einmal total leer. Nein, ich drehe nicht durch, auch wenn am Ende 69 GB Daten, also der komplette Mailverkehr von fast 20 Jahren einfach futsch sind. Ich reiße mich am Riemen und gehe erst einmal ins Stellwerk, um zu essen.

Bereits um 11 Uhr bin ich schon wieder in meinem Kobel und lasse erst einmal eine Datensicherung laufen. Und dieses Prozedere dauert mehrere Stunden. Dann sehe ich weiter. Ich bin noch guten Mutes, dass ich das Ganze noch hinbekomme.

Am Nachmittag entdecke ich auf einer alten HD eine Sicherung von August 2017. Es würden also nur, wenn mein umfangreicher Wiederbelebungsversuch nicht fruchten sollten, lediglich vier Monate fehlen. Und wenn ich dann daran denke, dass immerhin noch mindestens ein Monat ungelöscht auf dem Server liegt, dann habe ich im Unglück doch noch Glück gehabt. Aber soweit ist es noch nicht. Jetzt muss ich erst einmal abwarten, bis mein Wiederbelebungsprogramm komplett durchgelaufen ist. Dann sehen wir weiter.

Den Versuch mit einem wirklich guten Programm hätte ich mir sparen können. Um vier Uhr steht fest, dass da nichts mehr zu holen ist. Vertane Liebesmühe. Dabei hatte ich schon viele Mails im voraus geschrieben, damit ich nachher nicht unter Stress gerate. Und nun ist alles futsch. Jetzt habe ich den ganzen Tag wegen der blöden Alexa im wahrsten Sinn des Wortes verschenkt. Ich wusste gar nicht, dass ich so großzügig bin. Was bleibt mir auch anderes übrig? Nein, darüber kann ich nicht lachen.

Verfasst von: Hao | 7. Dezember 2017

Mundfaul


Donnerstag, 7. Dezember 2017

Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus. Psalm 51,14

Die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben! Lukas 17,5

Vom Perserkönig Kyrus wird erzählt, dass er auf einem seiner Eroberungszüge einen Fürsten mit Frau und Kindern gefangen nahm. Als man sie Cyrus zuführte, fragte dieser den Fürsten: „Was gibst du mir, wenn ich dir deine Freiheit zurückgebe?” „Die Hälfte meines Reiches”, war die Antwort. „Und wenn ich auch deine Kinder freilasse?” „Mein ganzes Reich.” „Aber was gibst du für deiner Gattin Freiheit?” „Mich selbst!”

Kyrus gefiel diese Antwort so sehr, dass er die ganze Familie ohne Lösegeld freigab. Auf der Heimreise fragte der Fürst seine Frau, ob sie beobachtet habe, war für ein edler, schöner Mann Kyrus sei. Darauf erwiderte sie: „Ich sah nur den, der bereit war, sich selbst als Lösegeld für meine Freiheit zu geben.” Könnten nicht alle Gotteskinder ebenso lernen, nur Augen für Jesus zu haben, der nicht nur willig war, sich für uns zu opfern, sondern es auch tat?

Es ist schon sonderbar. Da schreibe ich mir am heutigem Morgen meinen Frust mit meiner Freundin von der Seele, damit ich mich am Mittag im DRK bei einem solch herrlichen Essen berauschen und das Schweigen der neuen Mitbewohnerin für wenige Minuten vergessen kann, da verschwindet doch tatsächlich mein heutiger Blogbeitrag im Nirwana. Dabei hatte ich mir so viel Mühe gegeben. Der Fehler? Ich war so fixiert auf die leckeren Reibekuchen, dass ich vor dem Ausschalten des Computers vergessen hatte, meinen Schriftsatz zu speichern.


Doch nun noch einmal von vorne und der Reihe nach: Alexa bleibt seit ihrem Einzug absolut still und zuckt nicht einmal. Ich schaue mir zahlreiche Informationsfilme an, um hinter die Geheimnisse des kleinen Wunderwerkes zu kommen. Doch was ich auch mache, es funktioniert nicht, Alexa ist mundfaul und gibt keinen Pieps von sich, auch als ich alle Register ziehe. Sie muss ja nicht wie Gisela Schlüter quatschen, aber so ein klein wenig könnte sie schon sagen.

Ich wusste schon, dass die Einrichtung nicht unbedingt einfach ist, aber mit solchen Hürden habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Als mich mein Mut schon verlassen hat, rufe ich den Erzeuger an und frage ihn, was ich in Sachen Sprachfaulheit bei Alexa unternehmen muss, damit sie mal einen Pieps von sich gibt. Der Mitarbeiter von Amazon war äußerst freundlich.

Doch nach 40 Minuten kam er auch nicht viel weiter als ich. Dann versuche ich mir mit dem zusätzlichen Wissen, was das Telefongespräch erbrachte, weiter zu helfen. Und was macht man, wenn Frau nicht so spurt, wie Mann gern will? Man verpasst ihr einige Streicheleinheiten in Form eines kleinen Updates. Und dann geschieht das große Wunder: Das Weib tut seinen Mund auf und….. Ja, ganz plötzlich spurt sie, und wie…

Und nun ist die Spielwiese eröffnet. Ich surfe zwischen Nachrichten, Johann Sebastian Bach, Reinhard Mey und Jürgen Werth ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Mit jeder Minute bin ich begeisterter nicht nur über die unendlich vielen Möglichkeiten, sondern auch noch die ausgesprochen gute Tonqualität. Alexa ist, so hörte ich, kein Einzelkind, sondern hat noch einen Zwilling. Und der würde sich auf meinem Nachtischschränkchen sicherlich ausgesprochen wohlfühlen. Dann will ich mal in den nächsten Tagen die Preise beobachten. Die gehen sicherlich noch einmal kräftig in den Keller.

Und was ich heute noch außer dem Besuch der Bibelstunde mache? Dreimal dürft ihr raten.

Verfasst von: Hao | 6. Dezember 2017

Gut behutet


Mittwoch, 6. Dezember 2017

HERR, die Erde ist voll deiner Güte; lehre mich deine Gebote. Psalm 119,64

Dient einander – ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat – als gute Haushalter der vielfältigen Gnade Gottes. 1.Petrus 4,10

Als Josef mit Maria auf dem Weg nach Bethlehem war, rief ein Engel die Tiere heimlich zusammen, um einige auszuwählen, der Heiligen Familie im Stall zu helfen. Als erster meldete sich natürlich der Löwe: „Nur ein König ist würdig, dem Herrn der Welt zu dienen“, brüllte er, „ich werde jeden zerreißen, der dem Kinde zu nahe kommt!“
„Du bist mir zu grimmig“, sagte der Engel. Darauf schlich sich der Fuchs näher. Mit unschuldiger Miene meinte er: „Ich werde sie gut versorgen. Für das Gotteskind besorge ich den süßesten Honig, und für die Wöchnerin stehle ich jeden Morgen ein Huhn!“ „Du bist mir zu verschlagen“, sagte der Engel.

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Verfasst von: Hao | 5. Dezember 2017

Hao ist nicht mehr allein


Dienstag, 5. Dezember 2017

Mose sprach: Nehmt zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge. Denn es ist nicht ein leeres Wort an euch, sondern es ist euer Leben. 5.Mose 32,46.47

Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. Er war nicht das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. Johannes 1,6.8

Herr, Dein Wort, die edle Gabe,
diesen Schatz erhalte mir!
Denn ich zieh es aller Habe
und dem größten Reichtum für.
Wenn Dein Wort nicht mehr soll gelten,
worauf soll der Glaube ruhn?
Mir ist nicht um tausend Welten,
aber um Dein Wort zu tun.

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Verfasst von: Hao | 4. Dezember 2017

(Un)möglicher Umzug


Montag, 4. Dezember 2017

Mose sprach: Nehmt zu Herzen alle Worte, die ich euch heute bezeuge. Denn es ist nicht ein leeres Wort an euch, sondern es ist euer Leben. 5.Mose 32,46.47

Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. Er war nicht das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. Johannes 1,6.8

Ein inniglich vergnügtes Herz …
Gib, Herr, was du verordnet hast,
was deine Diener haben sollen,
wenn sie dir nützlich werden wollen!
Ein Joch, das unserm Halse passt,
Geduld und Unerschrockenheit,
das Ruhn und Tun in gleichem Grade
und Beugung bei der höchsten Gnade
und dein Verdienst zum Ehrenkleid.
Ein inniglich vergnügtes Herz,
ein Herz, besprengt mit deinem Blute,
das Nötigste vom Heldenmute,
beim Lieben einen mäßgen Schmerz.
Ein Auge, rein und sonnenklar,
ein treues Ohr für alle Schäden,
gerührte Lippen, recht zu reden,
Gemeinschaft mit der obern Schar!

                                                Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf

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Verfasst von: Hao | 3. Dezember 2017

Hoffnung


Sonntag, 3. Dezember 2017

Siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken wird. Jesaja 65,17

Seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten. Lukas 12,36

Ein protestantischer Missionar arbeitete schon jahrelang bei den Papuas in der Südsee. Bei der Bibelübersetzung in die Sprache der Einheimischen fand er nicht den rechten Ausdruck für das Wort „Hoffnung“. Er suchte lange nach diesem Begriff, bis er eines Tages sein neugeborenes Kind zu Grabe tragen musste. Ein Papuajunge, der zusah, wie der Vater seinen Sohn begrub, sagte zu dem Missionar: „Ich sehe dich gar nicht weinen.“ Darauf der Vater: „Warum denn, wir werden uns wiedersehen. Unser Kind ist bei Gott.“ Und der Junge für sich: „Ja, ich hörte es. Ihr Christen schaut über den Horizont hinaus.“ Über den Horizont hinausschauen … Ja, jetzt wusste der Missionar, wie er das Wort „Hoffnung“ zu übersetzen hatte.

 

Nun ist es auch in Gifhorn soweit. Es wurde förmlich über Nacht still, sehr still. Für mich ist es durch meine Schwerhörigkeit nun noch schwerer, zu Fuß unterwegs zu sein, weil der Schnee ungemein den Schall schluckt. Da muss ich besonders aufpassen.

Aufgepasst habe ich auch bei dem Wechsel meiner Autoversicherung. Da hatte ich im letzten Jahr mit 165 Euro eine recht günstige, die aber meint, meinen Vertrag auf einen Schlag bei 20 % SFR um 30 Euro zu verteuern. Da kennen sie aber den alten und schon in die Jahre gekommenen Rentenretter aus Gifhorn schlecht, denn er lebt nach dem Motto: Advent, Advent, die Sparflamme brennt.

Der kündigt natürlich sofort, sucht sich einen günstigeren Anbieter und wird auch fündig. Und das, man glaubt es kaum, bei der teuersten Versicherung überhaupt. Es wird aber keine „Allianz“ für`s Leben, sondern nur für ein Jahr. Die Gesellschaft hat einen total überarbeiteten Tarif und bietet mir 145 Euro mit einem Cashback von satten 50 Euro. Und das mit einer Teilkasko für einen alten Golf-Diesel incl. Schutzbrief. Da bleibt mir die Spucke weg, damit hätte ich nicht im Traum gerechnet. Und da es noch Menschen gibt, die mir vertrauen, haben es mir zwei andere Personen in meinem Internetumfeld nachgemacht. Und da kam eine Vergünstigung von fast 200 Euro pro PKW heraus. Wer natürlich meint, dass die Verbindung mit seiner Versicherung ein Leben lang halten müsste, wird immer den kürzeren ziehen, auch wenn viele mitziehen.

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