Verfasst von: Hao | 22. April 2017

Himmlische Schufa


Samstag, 22. April 2017

So halte nun die Gebote des HERRN, deines Gottes, dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest. 5.Mose 8,6

Seid niemandem etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebt; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. Römer 13,8

Dass man Schulden hat, kommt bekanntlich in den besten Kreisen vor. Ein Haus zu erwerben, ohne Schulden zu machen, ist unter normalen Umständen nicht möglich. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Schuldenhöhe, die Menschen mit sich herumtragen, an ihren sozialen Stand gekoppelt sind. Je höher man auf der Erfolgsleiter steigt, um so mehr steigen auch die Schulden, auf welchem Gebiet auch immer. Man kann verantwortungsvoll mit seinen Schulden umgehen, aber auch alles schleifen lassen, um dann auf eine Insolvenz zu setzen.

Der Apostel ruft uns zum Schuldenmachen auf. Damit meint er aber nicht das Geld, sondern allein die Liebe. Für ihn ist wichtig, dass wir uns darüber bewusst werden, dass wir so verantwortungsvoll mit dieser imaginären Schuldenlast umgehen, und täglich neu versuchen, diesen Schuldenberg abzubauen. Wer das als seine Haupttätigkeit in seinem Leben versteht, wird nie einen Eintrag in der himmlischen Schufa bekommen, zumal mit dem Tode seines Sohnes diese Daten sofort gelöscht werden können, wenn wir ihn darum bitten.

Da kann man mal einen Tag, was die Witterung betrifft, durchatmen, schon ziehen am nächsten Tag wieder dunkle Wolken auf und verheißen nichts Gutes. Darum bleibt man doch am liebsten den ganzen Tag in seinem warmen Kobel und vertreibt die Zeit mit nützlichen Dingen, die immer schon erledigt werden müssten. Und wenn nichts weltbewegendes in meinem Leben geschieht, kann ich nichts berichten. Ist ja auch mal in einem Rentnerleben gaaaaaaanz wichtig. Das gibt zwar keine Wertungen, aber zeugt von einem zufriedenstellenden Allgemeinzustand.Hab ich recht oder habe ich recht?

Verfasst von: Hao | 21. April 2017

Übermalt


Freitag, 21. April 2017

Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. Micha 7,9

Und es geschah, als Jesus mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte, brach’s und gab’s ihnen. Da wurden ihre Augen geöffnet und sie erkannten ihn. Lukas 24,30-31

Leonardo da Vinci malte sein großes „Abendmahl“. Sein entscheidender Wunsch war, dass das Bild die Menschen zu Jesus führen sollte.
Aber bei der ersten Ausstellung des Bildes betrachteten die Leute alle ein kleines Schiff, das der Meister äußerst kunstvoll in eine Ecke des Bildes gemalt hatte. Drei Wochen hatte da Vinci für dieses Schiff gebraucht. Doch ungeachtet dessen, nahm der Künstler das Bild am Abend des ersten Tages aus der Ausstellung und überpinselte das Schiff. Nichts sollte die Menschen vom Blick auf Jesus ablenken.

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Verfasst von: Hao | 20. April 2017

(Fast) betrogen…


Donnerstag, 20. April 2017

Sie warfen Daniel zu den Löwen in die Grube. Der König aber sprach zu Daniel: Dein Gott, dem du ohne Unterlass dienst, der helfe dir! Daniel 6,17

Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um. 2.Korinther 4,9

In den Zeiten der Verfolgung hatte der heilige Bischof Cyprian seine Gläubigen mit den Worten gestärkt: „Nur der fürchtet den Tod, der Christus nicht kennt. “ Als er eines Tages selbst vor den Richter geschleppt wurde und sein Todesurteil vernahm, sagte er: „Dank sei Gott.“ Auf dem Richtplatz kniete er zum letzten Male zum Gebet nieder. Dann stand er auf, ließ dem Henker fünfundzwanzig Goldstücke auszahlen, band sich selbst die Binde vor die Augen und empfing den Todesstreich.

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Verfasst von: Hao | 19. April 2017

Der ungewöhnliche Chris


Mittwoch, 19. April 2017

Richtet euer Herz zu dem HERRN und dient ihm allein. 1.Samuel 7,3

Paulus schreibt: Eins ist wichtig: Ihr sollt als Bürger eurer Stadt leben, wie es dem Evangelium von Christus entspricht. Philipper 1,27

Während der Nazizeit hielten die Deutschen auch Dänemark besetzt und ordneten an, dass alle dänischen Juden eine gelbe Armbinde mit einem Davidstern zu tragen hätten. Der dänische König Christian X. antwortete den Deutschen, dass alle dänischen Bürger gleich seien, und er selbst werde also auch den Stern tragen in der Hoffnung, dass alle Dänen seinem Beispiel folgen würden. So gut wie alle Menschen in Kopenhagen trugen mit ihrem König und in Solidarität zu den Juden die Binde und den Stern. So mussten die Deutschen die Anordnung wieder aufheben.

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Verfasst von: Hao | 18. April 2017

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Dienstag, 18. April.2017

„Ihr sollt einer mit dem andern reden: »Was hat der HERR geantwortet?« und »Was hat der HERR gesagt?« Jeremia 23,35

Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Kolosser 3,1

Das Leiden und Sterben Jesu Christi stellt keine Verherrlichung des Leidens in sich dar. Vielmehr zielt das Leiden Jesu auf die Auferstehung und die Überwindung des aus der Trennung von Gott herausgewachsenen Lebensleides. Das Kreuz Jesu darf also niemals missbraucht werden, die Duldung vermeidbaren Leids als christlich und das Erfahren von Leid als göttliches Geschick auszugeben. Kein Dulden von Leid und Tragen von Unrecht kann sich auf Gott und das Leiden seines Sohnes berufen.

Nun ist es vorbei, das Osterfest. Und sofort krallt einen wieder der Rentneralltag mit all seinen Hacken, Ösen und Verführungen. Stimmt nicht. Jeder neue Tag erinnert mich daran, dass Ostern war und auch gleichzeitig ist. Weg mit dem Schubladenfest, her mit dem Lebensfest. Den Heidenspaß können wir getrost dieser Menschengruppe überlassen. Für uns gilt allein die Christenfreude. Sie will unser tägliches Allerlei sein, nicht nur am Osterdienstag.

Und so lasse ich heute noch einmal die Tage vor meinem inneren Auge vorbeiziehen: Vier schöne Gottesdienste, davon einer um 5 Uhr 30, zwei Abendmahle, zahlreiche Dankesschreiben meiner Passionsmail-Leser, zwei saftige viermotorige Erdbeertortenstücke, aber leider nur Regen.

Es war ein Auferstehungsfest, an welchem der Regen kam. Dazu  noch die dreimalige Ausstrahlung meiner Kurzandacht „Durch die Bibel“ beim ERF. Besonders freue ich mich über das plötzliche Ausfallen sämtlicher Intercity-Züge, die meinen Abdomen schon seit mehreren Monaten permanent heimsuchten. Es fing Gründonnerstag an bzw. auf, nun scheint alles wieder in Ordnung zu sein. Ich sage es ja immer wieder: Man braucht nur etwas Geduld….

Verfasst von: Hao | 16. April 2017

Ohne Worte


Verfasst von: Hao | 16. April 2017

Es geht weiter…


Der Herr ist auferstanden!

Er ist wahrhaftig auferstanden!

Verfasst von: Hao | 15. April 2017

Ich sehe was……


….. was Du nicht siehst.

Und was ich sehe, kannst Du hier hören.

Verfasst von: Hao | 14. April 2017

Abwärts


Es ist vollbracht!

Verfasst von: Hao | 14. April 2017

Karfreitag


Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist!

 

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