Verfasst von: Hao | 24. Mai 2017

Angekommen


Mittwoch, 24. Mai 2017

Jene, die fern sind, werden kommen und am Tempel des HERRN bauen. Sacharja 6,15

Hananias betete: Herr, ich habe von vielen gehört über diesen Saulus, wie viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem angetan hat. Doch der Herr sprach zu Hananias: Geh nur hin; denn dieser ist mein auserwähltes Werkzeug, dass er meinen Namen trage vor Heiden und vor Könige und vor das Volk Israel. Apostelgeschichte 9,13.15

Das war vielleicht ein langer Tag… Oder sollte ich schreiben, „eine lange Nacht“. Es kommt auf die Sicht an, und die ist bekanntlich stets unterschiedlich. Um 8.13 Uhr fährt der Bus, der mich zum Bahnhof bringt. Ich kann mitten in der Nacht aufstehen, aber die letzten Minuten werden immer, ja immer hektisch, was ich auch mache. Der Bus rollt schon an, die letzten Meter muss ich sogar laufen. Hab ich wirklich nichts vergessen? Natürlich, meine Baskenmütze ist nicht am Mann. Irgendwie dumm gelaufen, ich fühle mich etwas nackig oben herum. Damit muss ich nun leben, wenigstens bis Sonntag.

Am Bahnhof in Potsdam werde ich schon erwartet. Nachdem ich die durchaus leckeren Reste der Konfirmation des Vortages genüsslich verspeist habe, arbeiten Koni und ich die Zeit auf, in der wir nicht zusammen waren, und das ist immerhin über ein halbes Jahr. Dass dieses seine Zeit braucht, genauer gesagt bis um 1.30 Uhr, versteht sich von selbst. Meine Nacht ist kurz, aber ich kann über einen bestimmten Zeitraum auch mal auf den geregelten Schlaf verzichten. Die Kirchentagszeit fällt darunter.

Dennoch bin ich um 9 Uhr wieder fit, während Koni noch tief in Morpheus Armen schlummert, was mich aber nicht unbedingt stört, ich kenne schließlich meine Pappenheimer.

Von daher beschäftige ich mich am Morgen mit mir selbst und mit der Schwiegermutter meines Freundes, einer älteren, aber durchaus drahtigen und äußerst quirligen junggebliebenen strengen Katholikin, die mir eine hochinteressante Gesprächspartnerin ist. Es gibt doch immer noch Menschen, die älter und vor allen Dingen fitter sind als ich. Na ja, alles kann Mann auch nicht haben. Am Nachmittag geht es denn nach Dahlem, wo ich in einer Schule auf die Kirchentagsgruppe stoße, mit der ich schon in Stuttgart zusammen war. Auch wenn man sich zwei Jahre nicht gesehen hat, man kennt sich eben. Kurz die Örtlichkeiten auskundschaften, sich ein Schlafplätzchen suchen, die Luftmatratze in Kampfstellung bringen und sich dann ins Gewühl stürzen. Mehr am morgigen Tag.

Verfasst von: Hao | 23. Mai 2017

Innehalten


Dienstag, 23. Mai 2017

So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten. 5.Mose 7,9

Jesus betet: Das ist das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Johannes 17,3

Wir müssen mithalten, wenn sich alles weiter entwickelt. Im Beruf darf man den Anschluss nicht verpassen. In der Erziehung und Beziehung verändern sich innere Einsichten und äußere Umstände. Wir müssen mithalten, um dran zu bleiben. Sonst sind wir übermorgen von vorgestern.

Weiterlesen…

Verfasst von: Hao | 22. Mai 2017

Angezogenes Mädchen


Montag, 22. Mai 2017

Wer seinen Nächsten verachtet, versündigt sich; aber wohl dem, der sich der Elenden erbarmt! Sprüche 14,21

Seht zu, dass keiner dem andern Böses mit Bösem vergelte, sondern jagt allezeit dem Guten nach füreinander und für jedermann. 1.Thessalonicher 5,15

Die Eltern eines von der israelitischen Armee getöteten Palästinenserjungen haben der Transplantation seiner Organe an kranke Israelis zugestimmt. Zwei zwölfjährigen jüdischen Kindern wurden das Herz, die Leber, eine Lunge und eine Niere des neunjährigen Ali Mohammed Jawarish übertragen.

Weiterlesen…

Verfasst von: Hao | 21. Mai 2017

Weiter so !!!


Sonntag, 21. Mai 2017

Pflüget ein Neues und säet nicht unter die Dornen! Jeremia 4,3

Stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
Römer 12,2

Ein reicher Mann hat sich eine wunderbare Villa bauen lassen. Er bezieht sein Traumhaus mit all den herrlichen Räumen und Schätzen. Doch da mischt sich in seine Freude die Wehmut über die Vergänglichkeit des Lebens, und er denkt: „Wenn ich jetzt noch dreihundert Jahre leben könnte!”

Weiterlesen…

Verfasst von: Hao | 20. Mai 2017

Die richtige Weisheit


Samstag, 20. Mai 2017

Der HERR sprach zu Salomo: Bitte, was ich dir geben soll! Salomo sprach: Du wollest deinem Knecht ein gehorsames Herz geben, dass er dein Volk richten könne und verstehen, was gut und böse ist. 1.Könige 3,5.9

Wem es unter euch aber an Weisheit fehlt, der erbitte sie von Gott, der allen vorbehaltlos gibt und niemandem etwas zum Vorwurf macht: Sie wird ihm zuteil werden. Jakobus 1,5

Die Legende erzählt, dass der König einst den alten und gelehrten Mönch Paulinus in seiner Zelle besuchte, um sich bei ihm Rat zu holen. Staunend stand der König vor der Fülle dicker Bücher und Folianten. „Ich beneide dich, Paulinus“, sagte er, „dass es dir vergönnt ist, die göttliche Weisheit in all diesen gelehrten Werken einzufangen.“
„Du irrst“, entgegnete der Mönch, und er führte den König in den Stall, wo der Bruder Stallmeister seine Arbeit für ein kurzes Gebet unterbrochen hatte. „Aus diesen gefalteten Händen“, sagte Paulinus, „strömt Gottes Kraft in unsere Welt – nicht aus meinen Büchern.“

Weiterlesen…

Verfasst von: Hao | 19. Mai 2017

Energieausgleich


Freitag, 19. Mai 2017

Ist denn die Hand des HERRN zu kurz? 4.Mose 11,23

Was Gott verheißt, das kann er auch tun. Römer 4,21

„Irgendeinen Halt braucht der Mensch”, sagen wir. – Zwei Jungen unternahmen eine Paddelbootfahrt auf dem Rhein. Sie gerieten in einen gefährlichen Strudel. Ihr Boot wurde mit unheimlicher Gewalt herumgewirbelt und von starken Kräften in die Tiefe gezogen. Die Jungen kämpften um ihr Leben und schrien um Hilfe. Vom Ufer aus wurde der Unfall beobachtet. Männer eilten herbei und warfen ein Rettungsseil in den Fluss. Jeder der beiden Jungen suchte in seiner Todesangst nach einem Halt. Der eine Junge klammerte sich an das Boot, wurde mit ihm in die Tiefe gezogen und ertrank. Der andere griff nach dem Seil und wurde an das rettende Ufer gezogen.

Weiterlesen…

Verfasst von: Hao | 18. Mai 2017

Ich hab´s gewagt


Donnerstag, 18. Mai 2017

Der HERR verschafft den Unterdrückten Recht, den Hungernden gibt er zu essen. Psalm 146,7

Die Jünger sprachen zu Jesus: Wir haben hier nichts als fünf Brote und zwei Fische. Und er sprach: Bringt sie mir her! Matthäus 14,17-18

Luther sagt zu unseren Versen: „So dient uns das heutige Evangelium dazu, dass wir den lieben Herrn Jesus Christus als gnädigen Vater und Herrn erkennen sollen, der uns an Leib und Seele gern helfen will. Für solche Lehre sollen wir Gott heute danken und bitten, dass er uns durch Christus mit seinem geistlichen Segen versorgen wolle.“


Ich hab´s getan, ich hab´s wirklich getan. Nach langem Überlegen stelle ich meinen Festnetzvertrag auf Kabel um. Die Versuchung ist einfach zu groß. Deutlich mehr Leistung für das gleiche Geld. Über die Schnelligkeit bin ich mehr als verwundert. Zwischen der Auftragserteilung und dem ersten Anruf eines Technikers vergehen nur acht Minuten. Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Am Montag wird der Mann kommen, um sich die Örtlichkeiten anzusehen. Ich glaube nicht, dass er die erforderliche Leitung in mein Arbeitszimmer für 50 Euro legt.

Ist das eine Freude: Zuerst bekomme ich zum Geburtstag eine verspätete Mail und dann sogar noch einen längeren Anruf von meinem Lebensretter. Da kommt Freude auf, echt.

Bevor ich am Montag Richtung Kirchentag verschwinde, muss ich noch einmal predigen. Zeit habe ich ja. Deshalb ist heute auch mal wieder Schreibtischarbeit angesagt.

Nun ist es amtlich, meine Heizung hat eine Macke. Ich kann kein warmes Wasser erzeugen. Den Grund habe ich schon gefunden. Die Wärmepumpe funktioniert nicht , weil sie nicht mehr mit Strom versorgt wird. Mein Stromprüfer lügt nicht. Eine Reparatur wird sich wohl nicht mehr lohnen, aber 6000 Euro für eine neue Heizung ist auch nicht unbedingt mein Ding. So schließe ich 220 Volt an die Pumpe an und… und ich habe wieder warmes Wasser. Manchmal ist eine Lösung ganz einfach, auch wenn sie nicht unbedingt ideal ist.

Verfasst von: Hao | 17. Mai 2017

Vertrauen ist gut, nachfragen ist besser…


Mittwoch, 17. Mai 2017

Wie könnt ihr rechten mit mir? Ihr seid alle von mir abgefallen, spricht der HERR. Jeremia 2,29

Wenn doch auch du erkenntest an diesem Tag, was zum Frieden dient. Lukas 19,42

Nicht wo der Himmel ist, wohnt Gott, sondern wo Gott sich zeigt, ist ein Stück Himmel. Nicht wenn Menschen sich lieben, ereignet sich Gott, sondern wenn Gottes Liebe Platz nimmt, werden sich Menschen lieben. Nicht die sind Gottes Kinder, die Frieden machen, sondern wenn Menschen mit Gott versöhnt und vertöchtert sind, werden sie auch miteinander Frieden finden.

Weiterlesen…

Verfasst von: Hao | 16. Mai 2017

Mit Zitronen gehandelt


Dienstag, 16. Mai 2017

Der HERR lässt es hören bis an die Enden der Erde: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt! Jesaja 62,11

Auf alle Gottesverheißungen ist in Jesus Christus das Ja. 2.Korinther 1,20

Es war in Amerika in der guten alten Zeit, als eine Grundschullehrerin zu Beginn der Religionsstunde ihre Klasse fragte: „Wer von euch möchte später einmal in den Himmel kommen?” Alle Kinder der Klasse streckten den Arm. Nur Charlie nicht. Da wandte sich die Lehrerin erstaunt an ihn: „Nun Charlie, möchtest du nicht?” Der Junge antwortete: „Natürlich will ich in den Himmel kommen, aber doch nicht mit dem Haufen da!”

Weiterlesen…

Verfasst von: Hao | 15. Mai 2017

Rückbau


Montag, 15. Mai 2017

Weil die Elenden Gewalt leiden und die Armen seufzen, will ich jetzt aufstehen, spricht der HERR, ich will Hilfe schaffen dem, der sich danach sehnt. Psalm 12,6

Sollte Gott nicht Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen? Lukas 18,7

Einst regierte im Orient ein gütiger König. Er hatte ein Herz für die Armen und half mit Almosen, wo er konnte. Jede Woche kamen zwei Bettler an sein Palasttor und baten um ein Brot. Der eine Bettler pries laut den König und seine Güte. Der andere nahm still den Laib Brot und dankte Gott. Dem König missfiel das, und er stellte den Bettler zur Rede. Aber der sagte nur: „Wäre Gott nicht so gut zu dir, könntest du mir auch nichts geben! Gott gehört die Ehre.”

Weiterlesen…

Older Posts »

Kategorien