Dienstag, 31. Januar 2012
HERR, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade ist mein Trost: Errette mich! Psalm 109,21
Christus spricht: Ich gebe meinen Schafen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Johannes 10,28
Einem afrikanischen Christen wurde seine siebzehnjährige Tochter durch den Tod genommen. Trauer erfüllte die ganze Familie. Aber sie waren auch getröstet durch die Hoffnung auf ein ewiges Leben. Auf das Grab der Tochter setzte der Vater ein schlichtes Holzkreuz und schrieb die Worte darauf: „Der Tod hat keine Hände!” – Als der Missionar ihn fragte, was die Inschrift bedeuten solle, gab der Vater zur Antwort: „Ich weiß, dass mir der Tod mein Kind nicht wegnehmen und auf ewig festhalten kann, sondern ich werde es bei Jesus wiedersehen. Der Tod hat ja seit Ostern keine Hände mehr!”
Nein, der Tod hat keine Hände. Aber Gott hat starke Hände, die uns bis in Ewigkeit festhalten. Jesus sagt von Menschen, die ihm im Glauben gehören, dass niemand sie aus seiner Hand reißen kann. Mir reicht das!

Manchmal kommt der Mensch in ein Alter, da sollte er vorher besser nachdenken. Wenn es sich nur auf den technischen Bereich bezieht, dann ist das ja noch zu verkraften.
Eine solche „Kraft“ muss ich heute aufbringen, um klar zu sehen. Ein OM, der satte 20 Jahre älter ist als ich, bringt mich zwischen Tag und Traum auf die richtige Idee. Nun kann ich den Monitor in der Lautstärke verändern, allerdings auch bei höchster Stufe ist kaum etwas über die eingebauten Lautsprecher zu hören. So lasse ich den Ton über meine Anlage laufen, freue mich über das schöne Bild und bin den Umständen entsprechend zufrieden. Für 99 € ein 21 Zoll Monitor ist schon optimal. Hao, gibt Dich zufrieden und sei still.
Heute habe ich mir mal wieder leckere Sachen erarbeiten können. „Hilfe, mein Socken ist in den Ausguß gerutscht. Nun ist er verstopft.
Bitte helfen Sie mir. Ich hab zwar keine klempnerische Ausbildung, aber trotzdem nehme ich diese Herausforderung von Anna an. Wenig später fördere ich den Socken wieder an die Oberfläche. Doch mit dem Zusammenschrauben des Abflusses haut es nicht mehr hin. Die Dichtungen sind porös, und die veroxidierten Rohre sind nicht mehr zu gebrauchen.

Dann ein Besuch im Baumarkt. Baumarkt? Da muss ich doch an Reinhard Mey denken.
Aber ich kriege es zu Ende, denn 20 Minuten später ist wieder alles in Ordnung. Als direkten Lohn erhalte ich diese Köstlichkeiten. Mit einer Einladung zum Leberkäse in der nächsten Woche und dem Hinweis: “Sie sind ein Superbengel!” werde ich dankend entlassen.

„Ihre, weil Sein“. Über diesen Abschied muss ich immer wieder stolpern, weil er sehr, sehr viel sagt. Nein, kein: „Und Tschüss“, sondern: „Ihre weil Sein“. Gudrun verabschiedet sich immer mit diesen Worten. Und da kann ich nicht im nächsten Moment zum Alltag zurückkehren.
Gestern Abend entdecke ich noch eine Grußkarte von Gudrun. Ich habe schon oft von ihr berichtet. Sie gehört zu den ganz treuen Lesern meines Blogs. So sehe ich eine wunderschöne Grußkarte und lese mit großer innerer Freude:

“Das war ja echt lustig heute Morgen, als ich mir in Ihrem Blog selbst entgegen lachte. Wie wahr, ich kann es nur bestätigen und unterstreichen. Wie gerne wollte ich immer den “Rockzipfel” von Jesus berühren, bis ich bemerkte, ich bin ja “nur” ein “Gebet weit” von ihm entfernt. So berühre ich ihn immer und ich werde immer wieder “reichlich beschenkt”!!!!! Es muss nicht immer die körperliche Gesundheit sein; es ist einfach, das “dabei sein” unseres “Herrn” und “Heilandes” und das gibt mir immer wieder “neue Kraft” und “Durchaltevermögen”!!!! Diesen “Herrn” möchte ich gegen keinen anderen Herrn eintauschen.
In diesem Sinne schicke ich Ihnen liebe Grüße aus dem Schwarzwald!!! Ihre, weil seine Gudrun”
Wenn ich solche Zeilen lese, muss ich mich immer fremdschämen für die Menschen, die über solche treuen und aufrichtigen Christen wie Gudrun, die an den Rollstuhl gefesselt sind, das schlimme Urteil fällen, sie seien von Dämonen besessen.
Danke, liebe Gudrun, für die mutmachenden Zeilen. Sie atmen in jedem Wort und Gedanken Leid, aber auch ungeahnte Freude über die Nähe unseres Herrn.
Ach ja, seit heute gibt es eine neue Seite auf meiner Homepage.

ein berührender mutmachender Beitrag
danke Hao
und Danke an Gudrun
lieben Gruß , Erika
Von: Hase am 31. Januar 2012
um 22:56
Hallo Hao,
das Lied von Reinhard Mey “Männer im Baumarkt” habe ich auch auf dem PC. Ist echt lustig, aber irgendwie ist was Wahres dran. Komisch, es erinnert mich immer an meinen eigenen Mann. Und als ich ihm das mal vorgespielt habe, musste selbst er lachen… :-)))
Eine gute Nacht für Dich Hao
von Gaby.
Von: Gaby am 1. Februar 2012
um 01:01