Samstag, 28.1.2012
Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts. Psalm 121,5-6
Dem, der euch vor dem Straucheln behüten kann und euch untadelig stellen kann vor das Angesicht seiner Herrlichkeit mit Freuden, dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht!
Judas 24-25
Dummes Zeugs mit dem Mond. Die Sonne kann ja stechen, aber gibt es denn wirklich einen Mondstich? So habe ich bis 1971 gedacht. Dann machte ich mit meinem Freund eine dreimonatige Reise durch den Nahen Osten. Und da hat mich oft, wenn wir unter freiem Himmel geschlafen haben, „der Mond gestochen“. Der Erdtrabant hatte eine solche Helligkeit, dass ich nicht schlafen konnte, obwohl ich es dringend nötig hatte.
Ist schon interessant, welche Macht der Psalmbeter seinem Schöpfer zutraut. Er hat nicht nur die Wirkung eines guten Sonnenschutzmittels, sondern sorgt auch für einen guten Schlaf in der Nacht.

Na ja, so ganz stimmt es nicht, denn wenn ich mich stundenlang in die Sonne knalle, hilft mir auch nicht das heutige alttestamentliche Psalmwort. Hier sollte man keine Wortklauberei betreiben. Der Schreiber erlebt in, mit und durch seinen Schöpfer einen Rundumschutz, der auch nicht durch einen „Sonnenbrand“ außer Kraft gesetzt werden kann, zumal dieser Psalm höchstwahrscheinlich von Gläubigen auf dem Pilgerweg nach Jerusalem gesungen wurde. Aber wofür hat uns der Herr denn den Verstand gegeben? Kein Missionar fühlt sich zur Arbeit unter den Eskimos berufen und packt neben einer Badehose nur die Bibel ein. Aber es gilt auch: Je frömmer, je ver-rückter, je abgerückter von der Realität des Lebens. Wer sie außer Acht lässt, der beleidigt den, der durch sie groß gemacht werden sollte.
Männer-Brotzeit. Irgendwie bin ich zu dem “Job” gekommen. Zweimal im Jahr ist das Organisieren dieser Veranstaltung keine besondere Last. Fast 50 gestandene Mannsbilder sind gekommen, um dem bewegenden Vortrag von Lothar Brune zu lauschen. Er berichtet über eine Aids-Expedition, die den Ingenieur mit 12 anderen Teilnehmern in 100 Tagen durch 50 Länder und alle Kontinente führte. Wunderbare Landschaftsaufnahmen wechseln mit eindrücklichen Zeugnissen über das Erlebte ab.

Bleibe ich am Vormittag noch auf der Erde, so geht es wenige Stunden später ins Weltall. Na ja, eigentlich nur nach Wolfsburg ins dortige Planetarium, aber von dort sofort in die Senkrechte.
Na, eigentlich ist es fast die Waagerechte, denn die Sessel können nach hinten abgeklappt werden. Das war ein Fehler, denn die Mondlandung konnte ich so nur im Halbschlaf erleben. Und der war heftig.
Der Film, der in die riesige Kuppel projeziert wird, ist eindrücklich, aber ausschließlich im Computer entstanden. Hier hätte ich mir Originalaufnahmen gewünscht. Aber vielleicht war auch kein Mensch auf dem Mond. Wer war denn schon dabei?????


der Mond ist aufgegangen …..
mir ist jetzt ein Licht aufgegangen
wieder ein schöner Beitrag, der zeigt, dass Du keine Langeweile hast
die Fotos sind ja “heiß”.
Von: Hase am 28. Januar 2012
um 20:52