Montag, 23. Januar 2012
Ich will den HERRN loben in den Versammlungen. Psalm 26,12
Lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen. Hebräer 10,24-25
Aufeinander achtgeben, zur Liebe anreizen und in der Gemeinde bleiben. Die neue alte Marschrichtung zur gelungenen Ewigkeit. Dazu muss man allerdings die Augen öffnen.
Menschen reisen durch die ganze Welt. Sie tauchen in Malaysia, baden in der Karibik, surfen vor Hawaii. Sie staunen über die sieben Weltwunder und besuchen die Kulturhauptstädte Europas. Sie bewundern die Gipfel der Berge und die ungeheuren Tiefen der Meere. Sie feiern Karneval in Rio und lernen in Australien, wie man mit leerem Beutel große Sprünge macht. Sie sind von Löwensafari und Kameltour in Afrika begeistert. Sie bestaunen die Länge der Ströme, die Weite der Ozeane, die Tiefe des Kosmos – und leben doch achtlos aneinander vorbei!
Da sitzt ein Junge stundenlang am Fenster seines Zimmers und schaut sehnsuchtsvoll hinaus. „Wovon träumst du, was wünschst du dir?”, fragt der Vater. „Ich habe mir nur sehnlichst gewünscht, dass mich mal jemand bemerkt!” Vielleicht sollten wir beim Sehen in Zukunft mal etwas genauer hinsehen, auch in der Gemeinde.

Alfred hat mir wieder einmal geschrieben. Von Zeit zu Zeit meldet sich der alte Lenneper, der seit 1964 schon in Düsseldorf lebt, um mich mit Kleinigkeiten aus der alten Heimat zu erfreuen.
Heute nun erhalte ich neben vielen Bildern der Röntgenstadt unaufgefordert ein Buch, welches ich schon lange lesen wollte. Besonders in der Zeit nach meiner Krebsgeschichte habe ich zahlreiche Menschen kennen gelernt, mit denen ich die größten Probleme hatte. Sie verband auf geheimnissvolle Art und Weise der Glaube, der aber mit einer solchen Intension gelebt wurde, dass es mir schon verdächtig vorkam. Auf der einen Seite wurde mir mit frommen Frasen fast die Luft genommen. Auf der anderen Seite musste ich die wenige Luft, die mir noch verblieb, anhalten, wenn ich diesen Personenkreis einmal an Hand ihrer Aussagen über längere Zeit an Hand ihrer “Predigten” an und in ihrem Leben beobachtete.
Da ich alle Vorkommnisse schriftlich fixiert habe, wollte ich mich immer schon einmal in der entsprechenden Fachliteratur schlau machen. Und da fange ich bei Reinholt Ruthe an. “Wenn die Seele schreit” heißt sein Buch, mit dem ich mich in der nächsten Zeit beschäftigen werde. Mich hat immer schon interessiert, wie sich der Glaube in Verbindung mit psychischer Erkrankung bzw. umgekehrt auswirkt. Ich bleibe am Ball.
Am Ball bin ich auch in Sachen Netbook geblieben. Heute nun schieße ich einen Volltreffer. Nachdem
ich meine beiden Notebooks verkauft habe, schlage ich heute Dank der Ebay-Kleinanzeigen in Braunschweig zu. Nun habe ich ein neueres Gerät, mehr Speicherplatz und brauche auch keinen UMTS-Stick mehr, weil dieser schon eingebaut ist. Wenn die Zeit reicht, werde ich es mir morgen holen.

Ich habe auch ein interessantes Buch zu dem Thema” Wenn die Seele schreit” gelesen, es behandelt das Thema wahrscheinlich etwas anders wie Reinhold Ruthe, ist ein anderer Ansatz was einem in der Gemeinde pssieren kann “Sie wollen nur dein Bestes, wie man Enttäuschungen und Verletzungen in der Gemeinde überwinden kann”.
Ich habe auch schon Geschwister erlebt, die durch gesetzlichen Druck in der Gemeinde psychisch krank geworden sind.
Es ist tragisch dass solche Dinge oft totgeschwiegen werden, das ist nicht im Sinne Jesu, der die Menschen an Leib und Seele frei machen wollte
Von: Sigrun am 23. Januar 2012
um 21:20
Das Schlimmste ist aber, dass keiner der Beteiligten es merkt.
Von: Hao am 23. Januar 2012
um 21:27
danke für Deinen neuen Beitrag
und die schönen Bilder……..
Oh, ich bin gespannt auf Deine Ergebnisse bezüglich des Buches……
und :
Augen auf !
Von: Hase am 23. Januar 2012
um 21:38
Reinhold R. – den habe ich doch auch mal vor x Jahren in w. gehört. War das in meiner Heimatgemeinde? Ich weiß das nicht mehr genau. Doch jetzt sing ich das Holzmichellied…
Von: theomix am 23. Januar 2012
um 21:42
Ja, er kommt ja aus unserer Ecke. Hab ihn mal in Remscheid erlebt. Damals hat er richtig meinen Glauben durcheinander gewirbelt. Dabei sind etliche morsche Zweige abgefallen….
Von: Hao am 23. Januar 2012
um 21:48