Sonntag, 22. Januar 2012
Du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, HERR, mein Gott! Jona 2,7
Christus Jesus ist in die Welt gekommen, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin. 1.Timotheus 1,15
Ein Kaufmann braucht sich nicht besonders anzustrengen, um Bankrott zu machen. Er braucht nur einige Zeit sein Geschäft zu versäumen, seine Kunden schlecht zu bedienen, bei seinen Einkäufen nachlässig zu sein, dann ist es schon passiert. – Ein Landwirt braucht kein Unkraut auf dem Acker zu säen, um die Ernte zu verderben. Der Acker bringt das Unkraut von selbst hervor. Der Bauer braucht nur untätig zu sein, und es geht mit seiner Wirtschaft ganz von selbst abwärts.
Ein Angestellter braucht sich keine großen Dinge zuschulden kommen zu lassen, um seine Anstellung zu verlieren. Wenn er seine Arbeit nachlässig tut, wird er bald entlassen sein.
Niemand braucht etwas Besonderes anzustellen, um sein Leben zu verlieren. Es ist nicht nötig, dass man ein Verbrechen begeht, oder die Achtung der Menschen verliert. Das Verderben kommt ganz von allein, wenn man gar nichts tut und sich treiben lässt.
Wenn man die Bibel liegen lässt, wenn man das Beten aufgibt, wenn man sich aus der Gemeinde fernhält, wenn man dem wildwachsenden Unkraut im Herzen untätig zusieht, verliert man ganz von selbst die persönliche Beziehung zum Leben. Wenn man nicht auf Jesus hört und seine Liebe ausschlägt, genügt das vollständig, um Gottes Heil zu versäumen und ewig verloren zu gehen. Es geht alles automatisch, wenn man sich Jesus nicht anvertraut.
Ich dachte, dass ich heute einmal länger schlafen könnte, doch da hab ich wohl offensichtlich auf das falsche Pferd gesetzt. Natürlich will ich heute einmal richtig ausschlafen, doch wie soll ich das machen, wenn der Körper eine andere Sprache spricht? Zur Kantatenzeit werde ich wach. Na, dann brauche ich auch auf diese musikalische Köstlichkeit nicht zu verzichten. Das war wohl nichts mit dem Ausschlafen.
Gestern hatte ich stellenweise den Eindruck, dass ich zu schnell den Predigttermin zurückgegeben hätte. Doch heute Morgen ist mir klar, dass meine Entscheidung von gestern richtig war, denn mit der Stimme haut es noch lange nicht hin. Sonst hätte ich mich auch kräftig geärgert.
Manchmal kommt der Trost, dass man im fortschreitenden Alter einiges vergisst, von einer Seite, bei der Mann es nun wirklich nicht für möglich gehalten hätte. So geschehen heute:
„Ich vermisse noch das Netzteil für das gekaufte Netbook.“ Ich werde telefonisch von meinem Blaukittel ermahnt. Nun habe ich ein Problem. Ich grabe meinen Kobel um: Kein Erfolg. Ich rufe bei der Käuferin meines zweiten Netbooks an. Vielleicht habe ich dort zwei Netzteile gelassen: Fehlanzeige. Das Teil bleibt verschwunden.
Ich suche weiter, habe aber keinen Erfolg. Dann spreche ich noch einmal mit dem Blaukittel. In einem „mühevollen Verhör“ taste ich mich sprachlich an die verschiedenen Stecker heran, die Schwester Jutta findet. Dann taucht eine seltsame Schnur auf, die von ihr als „Scasi-Stecker” identifiziert wird, was aber nicht stimmt. Diese Schnur sorgt dann dafür, dass es im Kopf meiner Gesprächspartnerin “rappelt”. „Ja, ich kenne sie, ich hab das Netzteil in meine alte Schultasche gelegt. Das hatte ich total vergessen, bitte entschuldigen Sie!“ Bin ich froh, dass ich nicht allein und der einzige Mensch bin, der auch schon einmal Dinge vergisst.



da denke ich doch , du schläfst Dich gesund und schon ist da wieder der neue Beitrag – danke
vergesslich sind auch schon die jungen Leute…
mein Sohn hat gerade die Türen in seiner Kellerwohnung zugemacht und beide Schlüssel steckten noch innen.
Gut, dass Mama einen Bekannten anruft, der mit seinem Schlüsseldienst sofort zur Stelle ist….
Von: Hase am 22. Januar 2012
um 16:21
Frau macht die Rechnung immer ohne den Mann….
Von: Hao am 22. Januar 2012
um 17:03
Man(n) kann nie wissen…..
Von: Hase am 22. Januar 2012
um 19:37