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Dienstag, 24. Februar 2009 |
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Versammle mir das Volk, dass sie meine Worte hören und so mich fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden und ihre Kinder lehren. |
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Jesus lehrte des Tags im Tempel. Und alles Volk machte sich früh auf zu ihm, ihn im Tempel zu hören. Lukas 21,37.38 |
„U-Boot Christen“, so nennt man in Insiderkreisen eine Personengruppe. Die Menschen tauchen plötzlich auf, sind voll dabei, weil sie meinen, alles nachholen zu müssen, was sie in der Vergangenheit verpasst haben. Danach tauchen sie dann wieder für unbestimmte Zeit ab, als wenn nichts gewesen wäre, um dann wiederum nach Monaten zu sagen: „Hoppla, jetzt komme ich.
Wo laufen sie denn? Natürlich in Jerusalem. Ob es wohl auch U-Boot Christen waren?
Toll, wenn sich Menschen schon am morgen auf den Weg machen, in den Tempel „laufen“, um Jesus zu hören. Aber irgendwann ist auch die läng
ste Predigt, der längste Gottesdienst zu Ende. Geschafft. Und dann? Abtauchen?
Bilden wir uns doch nicht ein, dass der Gottesdienst mit dem Amen zu Ende ist. Ne, dann geht es erst einmal los. Das Amen und der Segen ist nicht das Ende sondern das Startzeichen, der Beginn, dann fängt er erst einmal an, der Gottesdienst. Und dann laufen wir…. Sollten wir eigentlich.
Im Gottesdienst hat Gott uns gedient, nun wird der Spieß umgedreht, wir sind gefragt. Und schon befinden wir uns in einem Dauergottesdienst, der nicht in einer Kirche stattfindet.
Ob das die Frühaufsteher, die damals zu Massen in den Tempel strömten, wohl genau so gesehen haben? Jedenfalls in dem Moment, an dem sie Jesus ans Kreuz geschrieen haben, wohl nicht. Der Dienst Gottes an uns, und als unsere Antwort das Dienen bei Gott: Das ist der richtige Weg zur Dauer- und Christenfreude, besonders in der Passionszeit, in der Gottes Sohn nun wirklich „Dauerstress“ hatte.
Fazit: Da kann ich nur noch singen:
Könnt ich’s irgend besser haben
als bei dir, der allezeit
soviel tausend Gnadengaben
für mich Armen hat bereit?
Könnt ich je getroster werden
als bei dir, Herr Jesu Christ,
dem im Himmel und auf Erden
alle Macht gegeben ist?
Und dann? Dann laufen wir, laufen aus den sonntäglichen hinein in den „alltäglichen“ Gottesdienst. Wenn dann als Ergebnis die Erkenntnis steht, dass das wahre Leben der Christen ein einziger Gottesdienst ist, freuen sich alle: Unser Schöpfer, die Menschen, mit denen wir zu tun haben und, nicht vergessen, wir selbst.
Wo laufen sie denn? Schau in den Spiegel und Du hast die Antwort! Sitzt Du noch oder läufst Du schon?
So langsam finde ich mein Rentnerdasein richtig Klasse, werden jetzt die Tage immer länger. Ich hätte auch keine Zeit mehr für die Arbeit. Da ist mein Blog, der täglich gepflegt werden will, die Passionsmails, die morgen starten werden, brauchen auch einige Zeit, meine Homepage bellt nach mir, geschweige dann die anderen Dinge, die es zu erledigen gilt. Das Beantworten der vielen Mails, die im Rahmen der Anmeldung geschrieben wurden, schaffe ich schon gar nicht mehr zu beantworten. Ausgelastet bis zum Rande. Ach ja, da ist ja noch der Hao und sein Privatleben… Da war doch mal was…
Würde ich doch noch einmal so richtig arbeiten. Dann hätte ich auch wenigstens mal Zeit für mich
. Aber klagen, ne, das will ich schon gar nicht mehr zulassen. In den nächsten 14 Tagen werde ich mir aber doch einmal eine private Auszeit nehmen, jedenfalls am Tage: Stichwort Cebit 2009. Schließlich muss ich mir mal wieder einen Durchblick verschaffen, damit meine „Fernwartungen“ noch besser werden. Schließlich will ich auch mal wieder neu das Staunen lernen. Ich freue mich schon sehr darauf.

Lieber Hans Otto,
vor Jahren sagte mir ein lieber Bruder; das heißt nicht Rentner, das heißt Renntmehr (als vorher) Wie gut, dass Du kein U. Boot Christ bist und Zeit für Deinen Blog, die Advents- und Passiosandachten hast, sonst würde mir echt was fehlen. Ein ganz dickes Danke!
Der Herr segne Dich und schenke Dir immer gute Ideen und Gedanken.
Heinrich.
Von: Heinrich Opaterny am 26. Februar 2009
um 21:50
Danke, lieber Heinrich, den kannte ich auch noch nicht.
Von: Hao am 27. Februar 2009
um 18:06