Verfasst von: Hao | 19. August 2008

Gottes Wege sind unergründlich und wunderbar


Dienstag, 19.8.2008
Völker strömen zu deinem Lichte und Könige zu dem Glanz, der über dir aufstrahlt. Jesaja 60,3

Unser Heiland Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. 2.Timotheus 1,10

Ich finde es immer wieder neu großartig, dass die Bibel weltbewegende Dinge genau auf den Punkt bringt, so dass es keine weiteren Deutungsmöglichkeiten mehr gibt. So auch die heutige neutestamentliche Tageslosung.

Das sind unverbrüchliche Fakten: Der Tod ist durch Jesus entmachtet worden. An dessen Stelle glänzt seit dem Ostermorgen das neue Leben, welches alle Menschen scheinen will, die sich an dieses Evangelium binden, egal was auch kommen mag, egal was die Leute auch sagen mögen. Kürzer und knapper geht es wohl kaum. Und wie eiern wir Menschen oft rum, wenn wir nach bleibenden Wahrheiten suchen? Aber wie heißt es so schön, der Mensch glaubt bekanntlich alles, es darf nur nicht in der Bibel stehen.

Nach einer gut durchgeschlafenen Nacht weckt mich mein Handy um 7:30 Uhr. Wie schön, das Schwester Traudel am Abend den Hörer aufgelegt hat. hi hi hi…….

Am Vormittag werde ich von Brigitte und Rita nach einer kurzen Ausführung des Leihhundes zum gemeinsamen Frühstück in eine Eisdiele eingeladen. Danach wieder ein Ausflug in die Vergangenheit. Die Bever – Talsperre steht auf dem Programm, wo Brigitte, ich und der viermotorige Moritz es sich auf einer Bank gemütlich machen. Dort habe ich lange Mitte der 60ger Jahre als Rettungsschwimmer in der DLRG mitgearbeitet.

Heute um 14 Uhr ist es soweit. Mit einigem Herzklopfen mache ich mich auf den Weg um mich mit einem alten Freund aus der Hückeswagener Gemeinde zu treffen, den ich satte 35 Jahre nicht mehr gesehen hatte. 1972 haben wir eine dreimonatige Reise durch den Orient unternommen, eine Reise, die ich nie vergessen werde. Wir umarmen uns herzlich, als wir uns sahen und ließen in rund 80 Min. die Vergangenheit im Schnelldurchgang Revue passieren. Dem Mann, der sieben Sprachen fließend spricht, hätte ich stundenlang zu hören können. Er konnte die Länder nicht aufzählen, in denen er schon als Ingenieur und Berater gearbeitet hat. Kein Wunder, das solch ein Reisender zwischen den Kontinenten, seine beiden Frauen, sie kamen aus Madagaskar, im Flugzeug kennen gelernt hatte. Die Erste starb nach einer neunjährigen glücklichen Ehe. Seit langer Zeit lebt mein alter Freund schon auf Madagaskar, wo er mit seiner zweiten Frau ein Gästehaus führt. Doch das schönste an dem rüstigen 60jährigen Opa, ist die Tatsache, dass er heute, auch wenn er zwischendurch „einmal ausgesetzt hat“, was er sehr bedauert, immer noch treu seinen Weg mit Jesus geht. Es treffen sich also nicht nur zwei alte Freunde und Kumpel, sondern auch zwei Brüder.
Siegfried zeigt sich sehr betroffen über meine Lebenswege, besonders aber das letzte Jahr. Er musste schon vernehmlich schlucken, als ich in meiner Schilderung über meine Krankheit plötzlich meine Mütze abnahm. Bei diesem kurzen aber sehr intensiven Austausch, ist es dann mehr als selbstverständlich, dass wir vor dem Abschied die Hände falten. Gottes Wege sind unergründlich und wunderbar. Es ist eine gesegnete Zeit, die mich außerordentlich beeindruckt und wofür ich sehr dankbar bin. Zweifellos der absolute Höhepunkt des ereignisreichen Wochenendes.
Gegen 17 Uhr mache ich mich wieder auf den 320 Kilometer langen Heimweg zurück zu meinem Kobel, wo ich gegen 22 Uhr müde aber äußerst zu frieden und glücklich eintreffe. Zuvor liefere ich aber noch einen Drucker bei Schwester Traudel ab, den er mir für sie mitgegeben hat.
Dass ich heute den ganzen Tag meinen Aua – Schneidezahn nicht spüre, ist ein deutliches Zeichen für den gelungenen Tag.
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Responses

  1. Lieber Bruder, ich freue mich mit Dir über Dein Freundestreffen und die Bilder aus der Vergangenheit. Da bist Du ja wirklich nicht zu erkennen. Sicher werden sich die ersten zarten Härchen bald zeigen. Nur gut, dass du jetzt auch ohne sie der alte geblieben bist.
    Gruß Heinrich.


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