Christus spricht: Ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden. Johannes 10,16
Mein mormonischer Freund schlägt bei dieser neutestamentlichen Bibelstelle immer einen Purzelbaum, denn das ist (s)ein biblischer Beweis, das Jesus auch in Amerika war, um den Ureinwohnern das Evangelium zu predigen. Und jener Joseph Smith hat mit der genialen Übersetzerbrille der Menschheit dieses mitgeteilt. Ich schlage auch einen Purzelbaum über die unendliche Liebe meines Herrn. Seine Liebe ist wirklich grenzenlos. Mein Mosche von gestern hat es mir angetan. Einfach gelassen, nicht lässig (!!!!) durch diese Welt gehen, den Irrenden lieben, aber den Irrtum hassen. Je länger ich lebe, umso mehr bin ich darüber erschrocken, dass es überall immer wieder Menschen gibt, die Person und Sache nicht unterscheiden können. Lies mehr…
Der HERR sprach zu Mose: Du sollst alles reden, was ich dir gebieten werde. 2.Mose 7,1.2
Wenn sie euch überantworten werden, so sorgt nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Matthäus 10,19
Man kann es sich gar nicht so richtig vorstellen, dass man nur wegen seines Glaubens verfolgt wird. Das Dritte Reich ist doch schon lange vorbei und die DDR existiert auch bereits 20 Jahre nicht mehr. Warum sollte ich mir denn da Gedanken machen? Ziel verfehlt? Von wegen. Lies mehr…
Mittwoch, 25. November 2009
Nicht werde jemand unter dir gefunden, der Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt. Denn wer das tut, der ist dem HERRN ein Gräuel. 5.Mose 18,10.12
Simon, der Zauberer, wurde gläubig und ließ sich taufen und hielt sich zu Philippus. Und als er die Zeichen und großen Taten sah, die geschahen, geriet er außer sich vor Staunen. Apostelgeschichte 8,13
Aus einer Mail eines Christen an eine Wahrsagerin:
„Der Herr Jesus Christus starb für Ihre Sünden am Kreuz. Gott vergibt Ihnen alle Sünden, die Sie bereuen! Allerdings muss ich Ihnen mitteilen, dass Esoterik dem Herrn wahrhaft ein Gräuel ist. Denn in keinem anderen ist das Heil als in Jesus Christus. Der einzige wahre Weg in das ewige Leben ist der, durch Jesus Christus. Esoterik ist eine Lüge des Satans. Ich meine mit Jesus aber nicht den Jesus der Esoterik, sondern den Jesus Christus der Bibel, den Sohn des lebendigen Gottes. Der Weg der Esoterik führt – auch wenn er Friede wünscht – in die Verdammnis. Daher mein dringender Aufruf: Bekehren Sie sich zu Jesus Christus, denn er ist die Wahrheit, der Weg und das Leben. Niemand kommt zu Gott, den Vater außer durch IHN. Er ist die Tür in das Himmelreich. Durch ihn steht die Himmelspforte offen. Lies mehr…
Das Andenken des Gerechten bleibt im Segen. Sprüche 10,7
Für mich liegt bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben. 2.Timotheus 4,8
Unter dem römischen Kaiser Marc Aurel breitete sich die Christenverfolgung bis nach Kleinasien aus. Im Jahr 167 wütete sie in Smyrna, wo Bischof Polykarp der christlichen Gemeinde vorstand. Er war ein Schüler des Apostels Johannes und damals 90 Jahre alt. Sein Aufenthalt in einem nahegelegenen Landhaus wurde verraten und Polykarp gefangengenommen. Nachdem er seine Häscher reichlich bewirtet und sich eine Stunde im Gebet gestärkt hatte, wurde Polykarp vor den Statthalter geführt und unter wildem Geschrei des Volke verhört. Lies mehr…
Montag 23. November 2009
Er ist nahe, der mich gerecht spricht; wer will mit mir rechten? Jesaja 50,8 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der gerecht macht. Römer 8,33
Ich habe von einem Menschen gehört, der hat einen „Stein der Weisen“ auf seiner Fensterbank liegen. Ein ganz gewöhnlicher Stein und doch ein besonderer. Immer wenn es in der Familie kriselt und jemand meinte den anderen wegen offensichtlicher Fehler und Versagen zu beschuldigen und zu verurteilen, wurde der Stein genommen und umgedreht, um ihn anschließend wieder hinzulegen. Auf der Unterseite stand mit dickem Filzstift die Worte Jesu geschrieben: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie!” Lies mehr…
Immer dann, wenn der November mit seinen kalten Tagen kommt, wenn ich anfange zu frieren, wenn die stillen Sonntage mein Nachsinnen anregen, gehen meine Blicke nicht nur weit voraus, sondern auch in die Vergangenheit. In solchen Augenblicken muss ich an den Schuster Voigt denken, vielleicht besser bekannt als „Hauptmann von Köpenick“. Neben sehr vielen wichtigen Passagen des Streifens, die mir immer wieder unter die Haut gehen, ist es wohl eine Szene, die ich als eine Sternstunde des deutschen Films bezeichnen möchte. Jener Schuster Voigt erhält mit Brief und Siegel die amtliche Ausweisung. Wie er darauf zu seinem Schwager Friedrich reagierte, der gerade von einer Reserveübung unbefördert wieder nach Hause kam, liest sich wie folgt: Lies mehr…
„Weihnachten kann es eng für Sie werden!“ Dieser Satz, den mir die Ärztin bei der Diagnose Lymphdrüsenkrebs im Juli 2007 sagte, hat sich bei mir unendlich tief eingeprägt. Ich werde ihn nicht mehr los, er gehört zu mir. Den Begriff „Enge“ kann ich nun nicht mehr verdrängen.
Enge ist bekanntlich ambivalent. Zwei Menschen, die sich lieben, rücken sehr gern eng aneinander. Sie ist sogar eine Voraussetzung für das Gelingen der Liebe und allen Lebens in dieser Welt. Wer sehnt sich nicht danach? Manchmal muss man Enge zulassen, auch wenn man es überhaupt nicht will, wenn man sich auch noch so sträubt.
Doch Enge kann auch als Bedrohung empfunden werden. Das Versagen eines Fahrstuhls, nimmt einem förmlich die Luft zum Atmen, kann sogar tödlich sein. Im Mittelalter fesselte man oft einen Mörder an das Opfer, wobei es nicht lange dauerte, bis der Täter durch die Enge und das Leichengift qualvoll starb.
Das Gegenteil von Enge ist die Weite. Das erste Mal erfuhr ich diese, als ich mit meinen Eltern 1960 für einen Tag an die Nordsee fuhr. So weit habe ich noch nie in meinem Leben sehen können. Unvergesslich ist mir dieser Eindruck.
Auch im Glaubensleben haben wir es mit Enge und Weite zu tun. Ich persönlich komme aus einer ganz engen Freikirche, der „Versammlung“, die einen anderen Frömmigkeitsstil stets mit missionarischem Eifer bekämpfte. Diese Lehre, die oft leer war von Gottes Liebe, hat mich lange geprägt. Natürlich habe ich der Gemeinde, die es schon lange nicht mehr gibt, auch unendlich viel zu verdanken, das darf und will ich nicht verschweigen. Doch mit der Enge hatte ich spätestens da Probleme, als ich merkte, dass Gott die enge Pforte, nicht noch enger gemacht hat, wie sie schon ist.
Schritt für Schritt zeigten mir die Blicke über den geistlichen Gartenzaun, wie viele Geschwister ich hier auf dieser Erde eigentlich habe.Es dauerte viele Jahre, bis ich verstand, dass der Herr meine Füße „auf weiten Raum“ stellen will. Und dann erfuhr ich, dass Umarmen viel leichter und angenehmer ist als das Abwehren von Nähe. Wenn nur, wie bei einem Zirkel, ein Fuß fest am Kreuz verankert ist, kann man mit dem anderen einen großen Kreis schlagen.
In der vor uns liegenden Adventszeit zeigt uns Gott selbst, welch große Kreise er mit seiner Liebe geschlagen hat. Heute leben wir noch in der Enge und Begrenztheit des Todes. Der letzte Sonntag im Kirchenjahr spricht eine überdeutliche Sprache. Am Totensonntag wird es eng, sehr eng, da geht nichts mehr. Menschen ohne Hoffnung sehen nur einen Punkt, Christen setzen aber noch einen drauf und machen einen Doppelpunkt, denn der Bräutigam ist schon unterwegs, um die Braut heim zu holen. Deshalb wird auch heute in unseren Kirchen eins meiner vielen Lieblingslieder gesungen: „Wachet auf, ruft uns die Stimme!“
Nur noch wenige Tage, dann haben wir einen Christenspaß, weil wir uns nicht mit dem Heidenspaß, sprich „Weihnachtsrummel“, abzugeben brauchen, denn Gottes Sohn wird Mensch. Jesus hat die Menschen in die Weite gestellt. Das bedeutet: Solange ich lebe und schreiben kann, braucht Ihr nicht auf die Passions- und Weihnachtsmails zu verzichten. Das bin ich meinem Lebensretter bis zum letzten Atemzug schuldig. Weihnachten ist ein Fest der Weite und nicht der Enge. Das wird so bleiben, auch wenn es vielleicht meine letzten Adventsmails sind, die ich verschicken kann.
Und weil in diesen Tagen die Türe zum Himmel sich immer mehr öffnet, biete ich auch in diesem Jahr wieder meinen virtuellen Adventskalender an.Wer vom 1. Advent bis zum Weihnachtsfest jeden Tag ein Türchen aufmachen will, der braucht mir nur ein Signal zu geben. Schon ist er in der Verteilliste aufgenommen. Natürlich können auch andere Personen benannt werden, von denen Ihr meint, dass sie eine irdische Weite bekommen sollen, die sich zur himmlischen Weite ausdehnen wird.Schickt mir einfach die Adressen und schon geht es am ersten Advent los! Wie im letzten Jahr gilt: Wer sich nicht meldet, bekommt auch keine Post, auch wenn er schon im letzten Jahr dabei gewesen war. Basta!Aus organisatorischen Gründen bitte nicht im Blog, sondern über meine Mailadresse, Naschalnik@gmx.de, anmelden.
Wenn Ihr einen Beitrag habt, den ich verarbeiten soll: Mache ich gern: Einfach zuschicken.
Alle Mails sind auch in diesem Jahr wieder mit einer passenden Musik unterlegt. Ich mache aber darauf aufmerksam, dass sie nur über Outlook bzw. Incredimail ihren kompletten visuellen und akustischen Inhalt entfalten werden. Weitergabe erwünscht.
“Wachet auf,” ruft uns die Stimme
Der Wächter sehr hoch auf der Zinne,
“Wach auf du Stadt Jerusalem!
Mitternacht heißt diese Stunde!”
Sie rufen uns mit hellem Munde:
“Wo seid ihr klugen Jungfrauen?
Wohlauf, der Bräutigam kommt,
Steht auf, die Lampen nehmt!
Halleluja!
Macht euch bereit zur Hochzeitsfreud;
Ihr müsset ihm entgegengehen!”
Zion hört die Wächter singen,
Das Herz tut ihr vor Freuden springen,
Sie wachet und steht eilend auf.
Ihr Freund kommt vom Himmel prächtig,
Von Gnaden stark, von Wahrheit mächtig;
Ihr Licht wird hell, ihr Stern geht auf.
Nun komm, du werte Kron,
Herr Jesu, Gottes Sohn!
Hosianna!
Wir folgen all zum Freudensaal
Und halten mit das Abendmahl.
Gloria sei dir gesungen
Mit Menschen- und mit Engelzungen,
Mit Harfen und mit Zimbeln schön.
Von zwölf Perlen sind die Tore
An deiner Stadt, wir stehn im Chore
Der Engel hoch um deinen Thron.
Kein Aug hat je gespürt,
Kein Ohr hat mehr gehört
Solche Freude.
Des jauchzen wir und singen dir
Das Halleluja für und für.
Ewigkeitssonntag, 22.11.2009 Wenn mein Geist in Ängsten ist, so nimmst du dich meiner an. Psalm 142,4 Als der Herr die Witwe sah, jammerte sie ihn und er sprach zu ihr: Weine nicht! Lukas 7,13
Tränen über den eigenen Schmerz sind wichtig und richtig. Wir haben sie alle geweint und gespürt, wie gut es tut, sich ausweinen zu können. Aber es gibt noch andere Tränen, die Tränen über das Verlorensein der Menschen und die Not ihres Lebens. „Sie gehen hin und weinen und streuen ihren Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben.” (Psalm 126,6) Jesus weinte über Jerusalem und ließ seinen Tränen über den Unglauben der Menschen seinen Lauf: „Wenn doch auch du erkenntest zu dieser Zeit, was zu deinem Frieden dient! Aber nun ist es verborgen vor deinen Augen.” (Lukas 19,41) Lies mehr…
Wenn mein Geist in Ängsten ist, so nimmst du dich meiner an. Psalm 142,4
Als der Herr die Witwe sah, jammerte sie ihn und er sprach zu ihr: Weine nicht! Lukas 7,13
Es war ein warmer Sommertag im Jahr 1945. Die Pracht der Sonne wollte gar nicht passen zu all dem Elend, das über Deutschland gekommen war. Mein Bruder und ich ahnten als kleine Kinder nichts von der schweren Last unserer Mutter, der mühevollen Sorge um das tägliche Brot und der bangen Gewissheit über das Schicksal unseres Vaters in russischer Gefangenschaft. Wir verloren uns an die kleinen Freuden eines sommerlichen Sandkastens. Wir Kinder hatten die Mutter, uns lachte die Sonne, wir fühlten den Sand. Wir entbehrten nichts. Lies mehr…
Die da lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich. Daniel 12,3
Die Apostel hörten nicht auf, alle Tage im Tempel und hier und dort in den Häusern zu lehren und zu predigen das Evangelium von Jesus Christus. Apostelgeschichte 5,42
Der Evangelist Moody hat einmal in einzigartiger Weise die Liebe Jesu dargestellt. Er schildert ein Zwiegespräch zwischen dem Auferstandenen und Petrus. Petrus fragt: „Ist es wirklich deine Meinung, Herr, dass wir das Evangelium allen Menschen predigen sollen? Auch diesen Sündern, die dich gemartert haben?” „Ja, Petrus”, antwortet der Herr, „bietet denen zuerst das Evangelium an. Macht euch auf die Suche nach jenem Mann, der mir ins Gesicht gespuckt hat. Lies mehr…
Im Juli 2007 stellte man bei mir Lymphdrüsenkrebs im fortgeschrittenen Stadium fest. Mir wurde nur noch eine Lebenszeit von rund sechs Monaten gegeben, denn " im Dezember 2007 könnte es sehr eng für sie werden".
Ein Darmverschluss erforderte eine Notoperation. Dann eine Chemo mit acht Durchgängen, gefolgt von einer Hochdosis-Chemo, einer achtmaligen Ganzkörperbestrahlung und einer Knochenmarktransplantation. Verbunden mit einer "himmlischen Chemo" bin ich heute wieder hergestellt, der Krebs ist verschwunden.
Mit dem Blog verarbeite ich nicht nur meine Krankheit und das plötzlich eingetretene Rentnerleben. Ich schreibe ihn vor allen Dingen zur Ehre meines Herrn, der sich im wahrsten Sinn des Wortes als mein Heiland erwiesen hat. Nur ihm habe ich mein neues Leben zu verdanken.
"Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl." Die Bibel, Psalm 139, Vers 14
Meine Devise: Es geht aufwärts!
Der Blog beginnt am 8. Juli 2007 und wird täglich gepflegt. Bilder gibt es derzeit erst ab 10.2008 zu sehen. Beim Anklicken werden sie in Originalgröße gezeigt.