Verfasst von: Hao | 27. Januar 2012

Ich hab noch einen Koffer in Berlin…

Freitag, 27.1.2012

Mose sprach: HERR, habe ich Gnade gefunden in deinen Augen, so wollest du, Herr, mitten unter uns einherziehen. 2.Mose 34,9

Die Gott vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch verherrlicht. Römer 8,30

Gottes Wille uns Menschen zu lieben zeigt sich in einer großen Vielfalt je nach den Menschen und Situationen. Und zu allererst zeigt er sich in den Gaben, die Gott seinen Geschöpfen schenkt. Eine der größten Gaben, die die Menschen von ihm empfangen haben, ist die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, frei zu handeln. Diese Gabe ist wesentlich, weil Gott von uns eine liebende Antwort auf seine Liebe ersehnt. Würden wir zu bestimmten Entscheidungen gezwungen, stünde dies mit seinem Plan in vollkommenem Widerspruch, würde dies die Liebe unmöglich machen.

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Verfasst von: Hao | 26. Januar 2012

Die Kraft der Schwachheit

Donnerstag, 26. Januar 2012

Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht. Psalm 46,2-3

Paulus schreibt: Wenn ich schwach bin, so bin ich stark. 2.Korinther 12,10

Eine solche Sicht hebt unser gängiges Denk- und Verhaltensmuster komplett aus den Angeln. Schwachheit ist plötzlich kein Makel, sondern Voraussetzung dafür, dass Gottes Kraft zur Entfaltung kommen kann. Paulus bringt es auf den Punkt: „Wenn ich schwach bin, bin ich stark.“

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Verfasst von: Hao | 25. Januar 2012

Geistliche Rechtrückanstalt

Mittwoch, 25. Januar 2012

Naaman sprach: Dein Knecht will nicht mehr andern Göttern opfern, sondern allein dem HERRN. 2.Könige 5,17

Jesus Christus ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. Kinder, hütet euch vor den Abgöttern! 1.Johannes 5,20-21

Abgötter gibt es an jeder Ecke unseres (frommen) Lebens. Meistens sehen wir diese in unfrommen Ecken. Doch dass sie auch aus ganz normalen Bereichen kommen können, sollte hier nicht verschwiegen werden. Alle Anbetung von Göttern außer dem „Vater Jesu Christi“ wird als Abgötterei bezeichnet. – Wer den „Vater und den Sohn“ leugnet, der ist nicht im rechten Glauben. Wer ihn aber als Anlass sieht „über Leichen zu gehen“, wird den Kürzeren ziehen.

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Verfasst von: Hao | 24. Januar 2012

Glück, Pech und Streitigkeiten

Dienstag, 24. Januar 2012

Der HERR wird seinen Engel vor dir her senden. 1.Mose 24,7

Der Engel sprach zu Petrus: Gürte dich und zieh deine Schuhe an! Und er tat es. Apostelgeschichte 12,8

Nicht immer gehen wir Menschen Wege, bei denen Gott uns einen Engel als Führer schickt. Aber auch wenn er da ist, heißt es noch lange nicht, dass wir ihm folgen.

Möge ein Engel dich heute ins Licht führen
und dich vor allem Dunklen bewahren.
Möge er die Ängste aus dir vertreiben
und dich mit Zuversicht erfüllen.
Möge er deine Sorgen tragen helfen
und deine Schritte leicht machen.
Möge er dich innen erwärmen
und außen beschützen.
Möge er dir alle Selbstzweifel nehmen
und dir Gewissheit schenken,
dass du unendlich geliebt bist.
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Verfasst von: Hao | 23. Januar 2012

Augen auf!

Montag, 23. Januar 2012

Ich will den HERRN loben in den Versammlungen. Psalm 26,12

Lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen. Hebräer 10,24-25

Aufeinander achtgeben, zur Liebe anreizen und in der Gemeinde bleiben. Die neue alte Marschrichtung zur gelungenen Ewigkeit. Dazu muss man allerdings die Augen öffnen.

Menschen reisen durch die ganze Welt. Sie tauchen in Malaysia, baden in der Karibik, surfen vor Hawaii. Sie staunen über die sieben Weltwunder und besuchen die Kulturhauptstädte Europas. Sie bewundern die Gipfel der Berge und die ungeheuren Tiefen der Meere. Sie feiern Karneval in Rio und lernen in Australien, wie man mit leerem Beutel große Sprünge macht. Sie sind von Löwensafari und Kameltour in Afrika begeistert. Sie bestaunen die Länge der Ströme, die Weite der Ozeane, die Tiefe des Kosmos – und leben doch achtlos aneinander vorbei! Lies mehr …

Verfasst von: Hao | 22. Januar 2012

Ich bin (leider) nicht allein…

Sonntag, 22. Januar 2012

Du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, HERR, mein Gott! Jona 2,7

Christus Jesus ist in die Welt gekommen, die Sünder selig zu machen, unter denen ich der erste bin. 1.Timotheus 1,15

Ein Kaufmann braucht sich nicht besonders anzustrengen, um Bankrott zu machen. Er braucht nur einige Zeit sein Geschäft zu versäumen, seine Kunden schlecht zu bedienen, bei seinen Einkäufen nachlässig zu sein, dann ist es schon passiert. – Ein Landwirt braucht kein Unkraut auf dem Acker zu säen, um die Ernte zu verderben. Der Acker bringt das Unkraut von selbst hervor. Der Bauer braucht nur untätig zu sein, und es geht mit seiner Wirtschaft ganz von selbst abwärts.

Ein Angestellter braucht sich keine großen Dinge zuschulden kommen zu lassen, um seine Anstellung zu verlieren. Wenn er seine Arbeit nachlässig tut, wird er bald entlassen sein.

Niemand braucht etwas Besonderes anzustellen, um sein Leben zu verlieren. Es ist nicht nötig, dass man ein Verbrechen begeht, oder die Achtung der Menschen verliert. Das Verderben kommt ganz von allein, wenn man gar nichts tut und sich treiben lässt.

Wenn man die Bibel liegen lässt, wenn man das Beten aufgibt, wenn man sich aus der Gemeinde fernhält, wenn man dem wildwachsenden Unkraut im Herzen untätig zusieht, verliert man ganz von selbst die persönliche Beziehung zum Leben. Wenn man nicht auf Jesus hört und seine Liebe ausschlägt, genügt das vollständig, um Gottes Heil zu versäumen und ewig verloren zu gehen. Es geht alles automatisch, wenn man sich Jesus nicht anvertraut.

Ich dachte, dass ich heute einmal länger schlafen könnte, doch da hab ich wohl offensichtlich auf das falsche Pferd gesetzt. Natürlich will ich heute einmal richtig ausschlafen, doch wie soll ich das machen, wenn der Körper eine andere Sprache spricht? Zur Kantatenzeit werde ich wach. Na, dann brauche ich auch auf diese musikalische Köstlichkeit nicht zu verzichten. Das war wohl nichts mit dem Ausschlafen.

Gestern hatte ich stellenweise den Eindruck, dass ich zu schnell den Predigttermin zurückgegeben hätte. Doch heute  Morgen ist mir klar, dass meine Entscheidung von gestern richtig war, denn mit der Stimme haut es noch lange nicht hin. Sonst hätte ich mich auch kräftig geärgert.

Manchmal kommt der Trost, dass man im fortschreitenden Alter einiges vergisst, von einer Seite, bei der Mann es nun wirklich nicht für möglich gehalten hätte. So geschehen heute:

„Ich vermisse noch das Netzteil für das gekaufte Netbook.“ Ich werde telefonisch von meinem Blaukittel ermahnt. Nun habe ich ein Problem. Ich grabe meinen Kobel um: Kein Erfolg. Ich rufe bei der Käuferin meines zweiten Netbooks an. Vielleicht habe ich dort zwei Netzteile gelassen: Fehlanzeige. Das Teil bleibt verschwunden.

Ich suche weiter, habe aber keinen Erfolg. Dann spreche ich noch einmal mit dem Blaukittel. In einem „mühevollen Verhör“ taste ich mich sprachlich an die verschiedenen Stecker heran, die Schwester Jutta findet. Dann taucht eine seltsame Schnur auf, die von ihr als „Scasi-Stecker“ identifiziert wird, was aber nicht stimmt. Diese Schnur sorgt dann dafür, dass es im Kopf meiner Gesprächspartnerin „rappelt“. „Ja, ich kenne sie, ich hab das Netzteil in meine alte Schultasche gelegt. Das hatte ich total vergessen, bitte entschuldigen Sie!“ Bin ich froh, dass ich nicht allein und der einzige Mensch bin, der auch schon einmal Dinge vergisst.

Verfasst von: Hao | 21. Januar 2012

Bellen oder predigen?

Samstag, 21.1.2012

Gott hat den Menschen aufrichtig gemacht; aber sie suchen viele Künste. Prediger 7,29

Christus spricht: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Johannes 8,31-32

Unser Auto läuft mit Kraftstoff. Mit guten Worten oder bösen Absichten ist es nicht zu bewegen, aber mit richtigem Benzin läuft es wie doll, Voraussetzung allerdings ist, dass man nicht gerade beim Tanken träumt. 

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Verfasst von: Hao | 20. Januar 2012

Freud und Leid

Freitag, 20.1.2012

HERR, du hast angefangen, deinem Knecht zu offenbaren deine Herrlichkeit und deine starke Hand. 5.Mose 3,24

Setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi. 1.Petrus 1,13

Wer immer nur Recht haben will, wird sich selber zerstören und auch die Netze des Lebens einreißen. Schon in der Fahrschule hat uns der Fahrlehrer im Blick auf unser Vorfahrtsrecht eingebläut: „Hier ruht Herr Knecht, denn er hatte Vorfahrtsrecht!” Wer nur auf sein Recht pocht, wird als erster unter die Räder kommen, nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch im viel schwierigeren Miteinander von Menschen im Alltag, in der Familie, am Arbeitsplatz und in der Gemeinde.

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Verfasst von: Hao | 19. Januar 2012

Liste oder Liebe?

Donnerstag, 19. Januar 2012

Abram sprach zu Lot: Lass doch nicht Zank sein zwischen mir und dir und zwischen meinen und deinen Hirten; denn wir sind Brüder. 1.Mose 13,8

Christus spricht: Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Matthäus 6,14

Wer in einer Beziehung anfängt zu rechnen: Vorzurechnen, aufzurechnen, abzurechnen, anzurechnen oder hochzurechnen, der hört auf zu lieben, und an die Stelle der Liebe tritt die Liste.

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Verfasst von: Hao | 18. Januar 2012

Staubtuch(an)wärter

Mittwoch, 18.1.2012

Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. Psalm 106,1

Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn. Kolosser 3,17

Schön wär´s. Alles, was wir tun, soll im Namen Jesu geschehen? Schön wär´s. Es ist aber nicht so. Wenn wir diese Messlatte an unser Leben legen, dann schneiden wir mehr als schlecht ab. Und? Was sollen wir nun machen? Etwa den ganzen Tag mit einem frommen Augenaufschlag nach oben schielen? Dann wird uns der nächste Laternenmast zum Verhängnis. So kann es nun nicht funktionieren.

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