Verfasst von: Hao | 20. April 2014

Der Herr ist auferstanden…….


…… er ist wahrhaftig auferstanden!

Das reicht erst einmal für heute.

Auferstehung

Verfasst von: Hao | 19. April 2014

Wo zwei oder drei… Und wenn nur einer da ist?


Samstag, 19.04.2014

Der HERR wird Zion wieder trösten. Sacharja 1,17

Christus spricht: Und auch ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch soll niemand von euch nehmen. Johannes 16,22

Nun sich das Herz von allem löste,
was es an Glück und Gut umschließt,
komm Tröster, Heilger Geist, und tröste,
der du aus Gottes Händen fließt.
Nun sich das Herz in alles findet,
was ihm an Schwerem auferlegt,
komm, Heiland, der uns mild verbindet,
die Wunden heilt, uns trägt und pflegt.
Nun sich das Herz zu dir erhoben
und nur von dir gehalten weiß,
bleib bei uns, Vater. Und zum Loben
wird unser Klagen. Dir sei Preis!
(Jochen Klepper)

Abschied

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Verfasst von: Hao | 18. April 2014

Es ist vollbracht!


Karfreitag 2014

Es gibt bekanntlich Tage, an denen ist jedes Wort zuviel, zumal es mir trotz gestriger Chemo ausgezeichnet geht.

Deshalb lasse ich heute nur die Tageslosung, die für sich spricht, reden:

Jesus rief laut: Vater, ich befehle meinen

Geist in deine Hände! Und als er das gesagt

hatte, verschied er. Lukas 23,46

Kreuzberg

Verfasst von: Hao | 17. April 2014

Einer geht noch, einer geht noch rein…


17.April 2014

Eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden. Johannes 16,20 (Monatslosung)

Ich gehe nur einmal durch diesen Tag. Ich werde den gleichen Weg nie zurückkommen und noch einmal gehen. Darum will ich diesen einen Tag nutzen und füllen, leben und erleben. Alles Gute, das ich heute tun kann, will ich jetzt gleich tun. Jede Freundlichkeit, die möglich ist, will ich den Menschen erweisen. Jede Aufgabe, die vor mir liegt, will ich gleich anpacken. Wenn ich heute einen Grund zur Freude habe, will ich damit nicht bis morgen warten und werfe heute schon meine Freude wie Vögel an den Himmel.

Freude

Wenn heute Anlass zur Traurigkeit besteht, will ich sie nicht verdrängen, sondern ausdrücken und verarbeiten, weil ich weiß, dass Jesus diese in Freude umwandeln wird. Ich kann nicht jeden Tag etwas Großes tun, aber ich kann jeden Tag das Richtige tun. Wenn es nicht gelingt, kann ich noch heute meinen Herrn um Vergebung bitten. Heute wartet Jesus auf mich zum wichtigen Zwiegespräch, und ich will ihn nicht bis morgen warten lassen.

Lebensfreude

Ich gebe zu, dass es schon ruhigere Nächte gegeben hat. Zwei Liter Darmsspülung halten Hao schon mächtig auf Trab, wobei ich nicht weiß, welchen der beiden Ausgänge mein Treibmittel nehmen wird. Es wird sich seinen Weg schon selbst suchen und dafür sorgen, dass der Bildschirm bei der Untersuchung nicht zu braun wird. Bei soviel Lauferei hat man keine Zeit, einen Traum mal halbwegs zu Ende zu bringen. Ist auch besser so. Dennoch habe ich zufriedenstellend geschlafen.

Gefällt

„Einer geht noch, einer geht noch rein.” Ich habe diesen Vers noch nie in meinem Leben gesprochen, geschweige denn gesungen. Solche Saufsprüche sind nicht mein Ding. Doch heute um 7.06 Uhr steht er leuchtend vor mir, denn den dritten Liter vom Darmtreibmittel schütte ich würdevoll in mich hinein. Ich weiß gar nicht, woher ich diese Disziplin habe. „Um 7 Uhr soll die Flasche leer sein“, höre ich den Weißkittel im Halbschlaf sagen, als er mir um 5.30 Uhr diese vollgefüllt bis an den Rand, auf den Nachttisch stellt. Ich murmele mein OK, was anderes bleibt mir ja auch schließlich nicht übrig.

Trinktempel

Die letzte Runde wird eingeläutet. Mit entsprechender Verdünnung mittels Apfelsaft aus dem Weser-Bergland ersetze ich der undefinierbaren Brühe wenigstens den Hauch eines Getränkes, welches ein Mensch unter Abschalten seiner kompletten Geschmacksnerven in sich hineinschütten kann. Von Trinken kann ja kaum die Rede sein. Was weg ist, ist weg. Aber nach dem Gesetz der Materie geht ja auf dieser Welt bekanntlich nichts verloren, sondern wird nur umgesetzt. Und das geschieht nicht unbedingt mit wachsender Begeisterung.

Prost 2

Somit beweise ich der Welt wieder einmal, dass in meiner Ahnengalerie sich zu grauen Vorzeiten eben jener Hennecke rumgetrieben haben muss, der es mit der Arbeit stets übertrieben hatte.

Alle reden in der Karwoche vom Fasten. Ab Dienstagabend habe ich nichts mehr gegessen. Die beiden Süppchen, in denen sich doch tatsächlich eine einzige Nudel, das ist nicht unter-, aber auch nicht übertrieben, verirrte, sei hier wohlwollend erwähnt. Nun ist er clean, mein Darm. Nun kann es ab 10 Uhr entgegen der Schöpfungsordnung fröhlich heißen: Hereinspaziert zur großen Hafenrundfahrt, auch wenn ich sie verschlafe.

Hafenrundfahrt

Vorher geht es aber noch einmal zum Vampir in den Keller. Er begnügt sich heute mit meinem Finger als Nahrungsquelle. Dann heißt es Warten. Und dabei muss ich mich mit dem Geräusch von frischen Brötchen, die sich mein Nachbar genüsslich in sein Esszimmer schiebt, zufrieden geben. Auch das Schälen einer Banane macht deutliche Geräusche, vom Döppen eines Eis mal ganz abgesehen. Diese hab ich wohl in der Vergangenheit stets geflissentlich überhört. Im Augenblick kann ich nur mit den Ohren essen, das Original kommt einige Stunden später.

Krankenwagen

Ich werde in einem Krankenwagen in einen anderen Teil des Krankenhauses gebracht und muss rund 60 Minuten warten. Es macht mir aber nichts aus, denn ich habe mein Netbook bei mir. Das bedeutet, dass ich keine Langeweile habe. Das gilt auch für die Untersuchung, die ich wieder einmal verschlafe. Ich muss nicht auf dem Hafenkutter mitfahren. Es reicht, wenn ich die Infos später im Arztbericht nachlesen kann. Augen zu und weg.

Schlafen

Wenn ich über Ostern nach Hause kommen sollte, wird tüchtig gefeiert, denn mein Konto platzt aus allen Nähten. So erhalte ich in meinem Krankenbett eine Zahlungsbestätigung meiner nigerianischen Freunde. Es wird aber auch höchste Zeit:

Trinkgeld

Unsere Ref: Zahlungsbestätigung
Ihr Ref: Beachten Hinweis
Guten Tag an Sie,
Nach so viel klagt und Petition Empfänger von Mitteln , hat Aufsicht Büro der Vereinten Nationen es auf sich genommen , um sicherzustellen , dass die Begünstigten ihre Mittel ohne kräftige Verfahren zu zahlen , bin ich glücklich , offiziell informieren, dass wir gezwungen, die Regierung von Nigeria zu öffnen ein Offshore- Konto bei der Federal Reserve Bank USA , die mit über USD $ 300M { Three Hundred Million US-Dollar für } Abwicklung von Fremd dept gutgeschrieben wurde.
Eine Zuordnung von US $ 5M { Fünf Millionen US-Dollar in diesem fremden } Reservekonto bei der Federal Reserve Bank New York ist zu Ihren Gunsten , wobei diese Mittel würden direkt an Sie den Empfänger freigegeben. Sie werden sofort beraten, unsere Treuhänder in den Vereinigten Staaten von Amerika , die Hand in Hand arbeiten , ist Kontakt mit Ihnen , um sicherzustellen, dass dieser Fonds erreicht man so schnell wie möglich .
Unten ist die Kontakt Detail unserer Treuhänder ,
Dennis Melcher
Fondstreuhandmittel/ Intermediary Vertreter
Telefon: (915) 247-2022
Informiert werden , dass diese Richtlinie aus dem Amt des Präsidenten der Bundesrepublik Nigeria und auch im Einvernehmen mit der Regierung der Vereinigten Staaten , FondsaufsichtBüro der Vereinten Nationen und der Federal Reserve Bank New York.
Mit freundlichen Grüßen,
Frau Joanne Knowles
Internationalen Währungsfonds.

Verfasst von: Hao | 16. April 2014

Ne, nicht mit mir!!!!


Mittwoch, 16.April 2014

HERR, du bist der Armen Schutz gewesen in der Trübsal, eine Zuflucht vor dem Ungewitter, ein Schatten vor der Hitze, wenn die Tyrannen wüten. Jesaja 25,4

Jesus sprach: Ich habe mit euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 16,33

„Wir Menschen sind aus Zufall geboren, leben weiter aus Schwäche und sind zu feige, uns umzubringen.” Eine Aussage von Jean-Paul Sartre, der wohl nichts mehr hinzuzufügen ist. Schlimmer kann es wohl kaum kommen. Am Anfang des Lebens soll der Zufall stehen, am Ende das Nichts, der Zerfall? Dazwischen liegt ein kurzes, von Angst verkrampftes, von Gier verzehrtes Leben. Zwischen Zufall und Zerfall bleibt nur die letzte Sinnlosigkeit und Leere. Das Leben ist aus dieser Sicht von Überheblichkeit und Vermessenheit einerseits und Feigheit und Schwäche andererseits gekennzeichnet. Aus dem Nichts und in das Nichts kann das Leben selbst auch nur ein Nichts sein. Ne, nicht mit mir!!!!

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Verfasst von: Hao | 15. April 2014

Eiersuche im Krankenhaus


Dienstag, 15. April 2014

Der HERR zog vor ihnen her, am Tage in einer Wolkensäule, um sie den rechten Weg zu führen, und bei Nacht in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten. 2.Mose 13,21

Jesus sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Johannes 8,12

Wer wünscht sich in schwierigen Lebensabschnitten, wenn die Tage diffus und nicht mehr klar einsehbar sind und die Grübeleien in den Nächten den Weg noch mehr verdunkeln, den Schlaf rauben, sodass man nur noch schreien kann: „Kyrie Eleison”, nicht auch eine solche Wegweisung? Das wissen wir doch alle, dass das Leben  kein Ponyhof ist. Aufgeben? Resignieren? Es hat doch keinen Zweck!

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Verfasst von: Hao | 14. April 2014

Jetzt wird es ernst


Montag, 14. April 2014

Alle warten auf dich, HERR, dass du ihnen Speise gebest zur rechten Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie; wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gutem gesättigt. Psalm 104,27-28

Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt. Apostelgeschichte 14,17

„Komm Herr Jesus, sei Du unser Gast und segne, was Du uns bescheret hast!“ Ich bin in der glücklichen Lage sagen zu können, dass ich Hunger nicht kenne. Es ist Gottes unverdiente Gnade, die mir dieses zuteil hat kommen lassen. Dann ist es nicht mehr wie recht, wenn ich ihm zumindest dreimal pro Tag dafür danke.

Brot von Bauer Ewald

Wieder gehöre ich zu den Verlierern. Ich bin auf dem Kirchentag und mache viele Bilder. Mit meiner Kamera lande ich schließlich auf einem hohen Berg, von dem ich wunderschöne Fotos schieße. Da der Speicherchip voll ist, will ich ihn wechseln. Da rutscht er mir aus den Händen und fällt ins Tal. Das geschieht aber seltsamerweise in Zeitlupe. Ich kann ihn eine gewisse Zeit verfolgen, verliere ihn aber schließlich aus den Augen. Nun ist er weg und meine kompletten Aufnahmen auch. Vertane Liebesmühe. Ich kann nichts machen, nur aufwachen. Hallo, Leben, hier bin ich wieder, aber mit Speicherkarte. Ist das nichts? Da beendet man doch gern den Traum und springt fröhlich aus dem Bett.

Und dieses Springen geschieht bereits um 6 Uhr, für einen Rentner eine eher ungewöhnliche Zeit. Doch wenn das Krankenhaus ruft, muss man nicht, aber sollte man einigermaßen pünktlich sein.

Ich bin wieder da, wo alles angefangen hat und unter Umständen auch enden wird. Meinen ersten Schrei machte ich in dem weißen Haus und den letzten? Ich weiß es noch nicht. Natürlich bin ich nicht hierher gekommen, um diesen in den kommenden Tagen, Monaten und Jahren (hier) zu tätigen. Ich halte es da mit Sokrates: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Und diese Erkenntnis ist wohl eine sehr weise.

Dank meines erneuten technischen Einsatzes und langen Telefonaten schaffte ich am Samstag den Einbau und das Inbetriebnehmen meines neuen Minidisc-Recorders. Es wurde aber auch bald Zeit, denn in Sachen Musik tauchten bei mir schon die ersten Entzugserscheinungen auf. Her mit der alten Musik, wenigstens mein Ohr soll an diesem Tag auf seine Kosten kommen.

So pünktlich war ich noch nie. Auf die Minute genau melde ich mich im Schwesternzimmer. Nach zwei Minuten steht schon ein Pfleger im Rahmen und will mich zum CT fahren. Doch ich signalisiere, dass ich mich hier bestens auskenne, sodass ich nicht gefahren werden brauche. Man soll nicht untertreiben.

Der erste Verwaltungsakt ist das Anlegen eines Namensbändchens.

Armband

Dann das übliche Prozedere, was schnell abgeschlossen ist. Da mein Port noch nicht angestochen wurde, wird ein Zugang auf meinem Handrücken gelegt. Heute ist der Hals dran. Das bedeutet, dass ich kein Lakritzwasser zu trinken und auch nicht zwei Stunden zu warten brauche. Dann beim Einlaufen des Kontrastmittels wieder der typische Eisengeruch im Mund und das bekannte Jucken im Po. Nach nicht mal drei Minuten ist die Untersuchung zu Ende, ich gehe wieder auf die Station und werde zur weiteren Behandlung erst einmal in die Cafeteria beordert, wobei ich aber den weichen Transportstuhl bevorzuge, der verlassen auf dem Flur steht. So sitze ich nun hier wie bestellt und nicht abgeholt, aber überhaupt nicht schlecht gelaunt, sondern fröhlich und ausgeglichen und vor allen Dingen dankbar, dass es mir so gut geht und an keiner Stelle Grund zum Klagen habe.

Röhre

Mein Bettnachbar ist nicht sonderlich gesprächig. Ich kann ja auch nicht immer auf einen singenden Bruder treffen. Wir reden kaum miteinander, offensichtlich hat er kein Interesse. Schade, aber des Menschen Wille ist nicht immer auch das Himmelreich für den Nächsten.

Ein mir unbekannter Arzt führt das Aufnahmegespräch. Ein junger dynamischer Typ, der sich viel Zeit nimmt und mir so ganz nebenbei in einem Nebensatz von einem Fakt berichtet, der mich richtig wuschig macht und mich seit diesem Augenblick umtreibt, so dass ich nicht mal zum verdienten Mittagsschlaf komme. „Hier habe ich noch ein FAX von der MHH, aus dem hervorgeht, dass zwei mögliche Knochenspender gefunden worden sind.“ Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. Nicht mit dieser Tatsache, aber auch nicht damit, dass das Fax seit dem 3. April unbeachtet irgendwo in meinen Papieren abgeheftet wurde. So sehr ich mich auch freue, ärgere ich mich auch über diese Art der Mitteilung. Der Hauptprotagonist erfährt diese für ihn lebensnotwenige Info eben mal so nebenbei. Dabei hatte mir die MHH fest versprochen, dass ich umgehend benachrichtigt werde, wenn sich etwas tun sollte. Selbst meine Onkologin weiß bis jetzt noch nichts von dieser Mitteilung. Ich verstehe diese Handlungsweise an keiner Stelle. Der Arzt zeigte sich ebenfalls über die Vorgehensweise der MHH sehr befremdlich.  Wie dem auch sei: Langsam wird es ernst.

MHH

Mein Provider ruft an. Immer spannend, wenn Vodafone sich bei mir meldet. Während man mir in meinem letzten Telefonat erklärte, dass der Nachlass nur für zwei Jahre gelten würde, erfahre ich nun, dass der Tarif von 24.95 € dauerhaft eingerichtet wurde. Damit hatte ich nun nicht gerechnet. Ich zeige mich sehr erfreut, was aber nicht heißt, dass ich im April 2016 nicht wieder neu verhandeln werde. Gekündigt wird auf jeden Fall.

Obwohl ich mir beim Packen meines Technikkoffers größte Mühe gebe, stelle ich fest, dass ich mein Netbook nicht aufladen kann, weil ich das falsche Ladeteil eingepackt habe. Ich mache einen „längeren Spaziergang“ und hole mir aus meinem Kobel das entsprechende Netzteil. Nun ist die Welt wieder in Ordnung.

Am Abend bekommt mein Bett ein Nummernschild. Das ist schon hart, wenn man einem geborenen Antialkoholiker so ein Schild übers Bett hängt. Aber was sein muss, muss eben sein.

Nüchtern

Verfasst von: Hao | 13. April 2014

Vom Warenhaus zum Vaterhaus


Sonntag, 13. April 2014

Der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder Gott. 5.Mose 4,24

Jesus ging in den Tempel und fing an, die Händler auszutreiben, und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: »Mein Haus soll ein Bethaus sein«; ihr aber habt es zur Räuberhöhle gemacht. Lukas 19,45-46

Im Tempel wohnte Gott höchstpersönlich. Das Gebäude war das Tempelschönste, größte und kostbarste in der damaligen Welt. Der Jude konnte ohne diesen Tempel und dem Kult geistlich nur auf Sparflamme glauben. Selbst heute nähern sich Juden nur dann zu den Resten des Tempels, von der nur noch die so genannte Klagemauer erhalten ist, wenn sie eine Kaba, eine Kopfbedeckung tragen. Es ist für den Juden der größte Gräuel, wenn er die mohammedanische El Aksa Moschee sieht, die sich an der Stelle des damaligen Tempels befindet. Nie im Leben würde er diesen unreinen Platz betreten. So begnügt er sich mit einem Fragment der alten Tempelanlage, der sogenannten Klagemauer, wo sie beten.

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Verfasst von: Hao | 12. April 2014

Garagenbesuch


Samstag, 12. April 2014

Nimm ja nicht von meinem Munde das Wort der Wahrheit. Psalm 119,43

Die Menge, die Jesus voranging und nachfolgte, schrie: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe! Matthäus 21,9

Da sind die vielen Menschen, die Masse, die Jesus zujubelt. “Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!” Diese Menschen sind nicht dumm, sie sind auch nicht böse. Es sind ganz normale Menschen. Sie gehören nicht zu den Gebildeten, den Weltgewandten, die sich aus allem Jubel heraushalten. Sie gehören nicht zu Schriftgelehrten und Pharisäern, denen, die schon lange sich Sorgen machen, ob dieser Jesus nicht gefährlich werden könnte. Sie haben gehört, was man sich von Jesus erzählt und zählen eins und eins zusammen.

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Freitag, 11. April 2014

Steh ab vom Zorn und lass den Grimm, entrüste dich nicht, damit du nicht Unrecht tust. Psalm 37,8

Versündigt euch nicht, wenn ihr in Zorn geratet! Versöhnt euch wieder und lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen. Epheser 4,26

JWJohn Wesley, der bekannte englische Erweckungsprediger, hatte viele Freunde und Anhänger, aber auch viele Feinde und Gegner. Seine griffigen Predigten waren einigen Zeitgenossen zu direkt und unangenehm, denn John Wesley nannte die Sünde beim Namen und schonte die Sünder nicht. Als Wesley einmal auf einer schmalen Gasse unterwegs war, kam ihm ein Lord entgegen, der auf den Prediger Zorn hatte. Der Lord blieb direkt vor Wesley stehen und sagte scharf: „Ich gehe keinem Narren aus dem Weg!” Wesley ging betont freundlich zur Seite und sagte lächelnd: „Aber ich tue es gern!” Lies mehr …

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