Verfasst von: Hao | 29. Juli 2014

Das Früstück ist wieder da…


Dienstag, 29. Juli 2014

Du sollst das Recht nicht beugen und sollst auch die Person nicht ansehen und keine Geschenke nehmen; denn Geschenke machen die Weisen blind und verdrehen die Sache der Gerechten. 5.Mose 16,19

Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander annehmt, und die Ehre, die von dem alleinigen Gott ist, sucht ihr nicht? Johannes 5,44

Der gesündeste Sport ist das rechtzeitige Aufstehen von den Mahlzeiten.
Der schwierigste Sport ist, über den eigenen Schatten zu springen.
Der erhebendste Sport ist, zu Gott seine Hände aufzuheben. (1.Timotheus 2,8)
Der befreiendste Sport ist, alle Sorgen auf Jesus zu werfen. (1.Petrus 5,7)
Der sozialste Sport ist, wenn einer des anderen Last trägt. (Galater 6,2)
Der dümmste Sport ist der wöchentliche Kniefall vorm „Heiligen Blechle”.


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Verfasst von: Hao | 28. Juli 2014

Jetzt kommen die harten Sachen…


Montag, 28. Juli 2014

Tut nicht Unrecht den Witwen, Waisen, Fremdlingen und Armen! Sacharja 7,10

Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut’s nicht, dem ist’s Sünde. Jakobus 4,17

Rabbi David von Lelow berief einst ein Treffen aller Häupter der jüdischen Gemeinden aus seiner Stadt und der Umgebung zu sich ein. In einer ausführlichen Rede erinnerte er sie an die schwere Verantwortung, die sie mit ihrem Amt übernommen hatten – die Pflicht, für die Witwen und Waisen, die Armen und Bedürftigen, die Leidenden und Ermatteten zu sorgen. Am Ende berichtete er von einer Unterhaltung, die er einmal mit einem alten Gemeindevorsteher geführt hatte.

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Verfasst von: Hao | 27. Juli 2014

Pipi sammeln


Sonntag, 27. Juli 2014

Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken. 1.Mose 2,3

Es ist noch eine Ruhe vorhanden für das Volk Gottes. Denn wer zu Gottes Ruhe gekommen ist, der ruht auch von seinen Werken so wie Gott von den seinen. Hebräer 4,9-10

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Verfasst von: Hao | 26. Juli 2014

Auskehren, um einzukehren


Samstag, 26. Juli 2014

Unrecht Gut hilft nicht; aber Gerechtigkeit errettet vom Tode. Sprüche 10,2

Zachäus trat vor den Herrn und sprach: Siehe, Herr, die Hälfte von meinem Besitz gebe ich den Armen, und wenn ich jemanden betrogen habe, so gebe ich es vierfach zurück. Lukas 19,8

Bei Gott einkehren, bei mir auskehren. Sich vom Bösen abkehren, sich zum Guten hinkehren. Eine richtige Kehrtwende, also umkehren, sich bekehren. Den ganzen Kehricht nicht unter den Teppich kehren, nicht einfach nur das Oberste zuunterst kehren, alles zusammenkehren und dann den Kehraus damit.

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Verfasst von: Hao | 25. Juli 2014

Angeleint


Freitag, 25. Juli 2014

Mein Gott, betrübt ist meine Seele in mir, darum gedenke ich an dich. Psalm 42,7

Jesus sprach: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. Johannes 6,37

Not lernt beten. Auch die Hartgesottensten schaffen es im Bomben- und Granatenhagel, die Hände für ein Stoßgebet zu falten. Vergessen wir aber nicht, dass Not auch Fluchen lernt. Der Psalmist ist ehrlich und hat mit seiner Äußerung eigentlich einen Rüffel verdient.

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Verfasst von: Hao | 24. Juli 2014

Dennoch!


Donnerstag, 24. Juli 2014

Befreie, die zum Tod geschleppt werden, und rette, die zur Hinrichtung wanken! Wenn du sagst: Sieh, wir haben das nicht gewusst! – wird er, der die Herzen prüft, es nicht durchschauen? Sprüche 24,11-12

Jesus sprach: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan. Matthäus 25,45

Aus Tirana kommt er, einer meiner freundlichen Krankenpfleger. Fast 25 Jahre ist er schon in Deutschland. Ich spreche ihn an, denn auf einen persönlichen Kontakt in solchen Situationen, wie ich jetzt lebe, habe ich schon immer viel Wert gelegt. Wir reden im wahrsten Sinn des Wortes „über Gott und die Welt“. “Ich bin Mohammedaner, trage aber meinen Glauben nicht auf der Zunge, sondern im Herzen. Und das Herz sorgt dafür, dass ich Menschen wie Sie pflege, so gut ich es kann.”

Treue Pflege

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Verfasst von: Hao | 23. Juli 2014

Jetzt geht`s zur Sache…


Mittwoch, 23. Juli 2014

Seid nicht halsstarrig, sondern gebt eure Hand dem HERRN und kommt zu seinem Heiligtum. 2.Chronik 30,8

Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth. Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen! Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh es! Johannes 1,45-46

Einer sagt´s dem Anderen. Das hat nichts mit Geschwätzigkeit zu tun. Hier ist nicht eine wie auch immer geartete Redseligkeit gemeint, es geht um mehr, viel mehr. Wenn die ersten Christen ihre Klappe gehalten hätten, keine Kreuzschnäbel gewesen wären, würden wir heute noch unter der Wotanseiche sitzen und unsere Hilfe von Elfen und Trollen erwarten. Philippus hat kapiert, dass gerade in dem entdeckten Jesus nicht nur sein Heil, sondern das der ganzen Welt liegt.

Weltenhand Lies mehr …

Verfasst von: Hao | 22. Juli 2014

Vorbereitete Verhältnisse


Dienstag, 22. Juli 2014

Unsre Missetaten stellst du vor dich, unsre unerkannte Sünde ins Licht vor deinem Angesicht. Psalm 90,8

Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt. 1.Johannes 1,8-9

„Wenn wir uns mal streiten”, erzählt ein Mann seinem Freund, „wird meine Frau immer gleich historisch.” – „Du meinst hysterisch”, wirft der Freund ein. „Nein, historisch”, sagt der Ehemann, sie hält mir jeden Fehler, jede Lieblosigkeit, jedes falsche Wort aus zehn Jahren Ehe vor!”

Streit

Wo Menschen miteinander leben in Ehe, Familie, Nachbarschaft und Gemeinde, werden sie auch aneinander schuldig. Gerade in der Liebe werden Menschen verletzlich und verletzt. Es gibt keine Ehe, keine Erziehung, keine Familie ohne Kränkung und Verletzung. Das war damals bei Josef und seiner großen Familie so, und das ist heute bei uns und unseren kleinen Familien so.

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Die Brüder des Josef sind wie gelähmt in ihrer Furcht vor den Folgen ihrer Bosheiten. Sie fürchten, da der Vater gestorben ist, die Rache und Vergeltung des Josef. Aber Josef wird nicht „historisch” und rechnet ihnen die Bosheiten nicht nach. Josef lässt keinen Raum für Rache und Vergeltung. Dabei wird die Schuld der Brüder nicht verdrängt oder verschwiegen. Nein, sie wird benannt und bekannt. Josef sieht über das Böse nicht hinweg. Aber er sieht über den Untaten der Brüder die Guttaten Gottes. Josef kann Gottes gute Absichten über den bösen Absichten der Brüder erkennen. Darum vergibt er die Schuld und versöhnt sich mit seinen Brüdern. Er vergibt gleichsam die Bewältigung der Schuld an Gott. Josef weiß, wer sich an die Stelle Gottes setzt, sich rächt und anderen vergilt, zerstört sich selbst, den anderen und die Beziehung. Wenn er hingegen die Kränkung, die er empfing, an Gott vergibt, entsteht ein Raum der Heilung. Gott kann die Brüder vom Bösen heilen, ihn vom Gift der Rache befreien und die Beziehung wiederherstellen.

Drache und Kreuz_14

Der Tag fängt mit einem traurigen Anruf an. Ich erfahre, dass am Wochenende Horst heimgegangen ist. 84 Jahre wurde der Bruder aus Salzgitter alt, mit dem ich so manches alte Heilslied in meiner Braunschweiger Chemozeit gesungen habe. Nun ist der Beatenbergbruder beim Herrn. Gern würde ich am Dienstag bei der Beerdigung sein, aber ich habe leider einen triftigen Grund dieser fern zu bleiben. Wie ich mich darüber ärgere.

horst-und-ich

Jetzt wird es ernst. Nur noch eine Nacht in meinem Kobel. Ich weiß, dass es gut ausgehen wird, auch wenn ich diesen nicht mehr betrete. Ich komme in vorbereitete Verhältnisse und bin dankbar über die Ruhe, die mich erwartet, so oder auch so.

Ein Besuch beim Zahnarzt steht an. Schnell hat er das Problem erkannt und entsprechend reagiert. Nun bin ich wieder etwas bissig.,

Wartezeit

Der Tag ist bestimmt durch diverse Putz- und Aufräumaktionen. Nein, das Haus ist noch lange nicht keimfrei, aber auf den ersten Blick schon recht sauber. In den Vorgarten schaffe ich es nicht mehr. Meine Rückenschmerzen und das Wetter machen einen deutlichen Strich durch die Rechnung. Dann hole ich es eben nach, wenn ich dazu die Gelegenheit habe.

NachbarnDer Abend wird mit einem leckeren Abschiedseis von Anne eingeläutet. Wir sitzen noch einige Zeit zusammen und machen uns Gedanken. Verstehen können es die beiden nicht, dass ich keinerlei Angst vor dem habe, was mich erwartet. Und wenn ich dann von meiner christlichen Hoffnung anfange, kommt immer ein lautes und deutliches „Aber“. Und gerade vor diesem „Aberglauben“ will uns die Bibel doch schützen. Scheinbar kann man sich einen Glauben ohne „Aber“ nicht vorstellen.

Vor der Chemo

Um den Aberglauben geht es auch in der Diskussion der gestrigen „Undercover-Sendung“ von RTL. Nun dreht eine ehemalige Mitarbeiterin von Astro-TV auf und versucht nicht nur die Sendung madig zu machen, sondern auch die Seriosität der Esoterik wieder herzustellen. Hier die interessante Diskussion, in der ich auch vertreten bin.

So wird es morgen aussehen, wenn ich mir in der MHH eine Parkkarte holen werde.

Verfasst von: Hao | 21. Juli 2014

Der “Sausack” aus Köln


Montag, 21. Juli 2014

Er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er gedenkt daran, dass wir Staub sind. Psalm 103,14

Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns. 2.Korinther 4,7

Erfüllung ist möglich
Siehe, Herr,
ich bin ein leeres Gefäß,
das bedarf sehr,
dass man es fülle.
Mein Herr, fülle es,
ich bin schwach im Glauben;
stärke mich,
ich bin kalt in der Liebe.
Wärme mich und mache mich heiß,
dass meine Liebe herausfließe
auf meinen Nächsten.

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Verfasst von: Hao | 20. Juli 2014

Hao und das Ottoneum


Sonntag, 20. Juli 2014

In der Zeit meiner Not suche ich den Herrn; meine Hand ist des Nachts ausgereckt und lässt nicht ab. Psalm 77,3

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. Matthäus 5,4

Einer ist dir nahe, wo immer du bist,
dessen Aug dich leitet, der nie vergisst.

Einer kennt dein Sehnen, alle deine Pein,
weiß um deine Tränen und dein Einsamsein.

Einer hilft dir tragen alle deine Last,
hält an allen Tagen dich in Lieb umfasst.

Ihm kannst du vertrauen in der größten Not,
der für uns besiegte Finsternis und Tod.

Nie trägst du vergebens zu ihm all dein Leid,
Segen hat dein Heiland stets für dich bereit.

Segen

Mir bleibt aber auch gar nichts erspart. Ich weiß, dass schon lange mal wieder ein Besuch in Kassel ansteht, aber dass mich da jemand mit dem Krankenbett durch die Stadt fährt, muss doch wohl nicht sein, oder?

Kassel

Ich drücke im Krankenhausfahrstuhl auf den Knopf, um ins Erdgeschoss zu gelangen. Doch offensichtlich rutsche ich mit dem Finger ab. Und so fährt der Fahrstuhl von Hannover aus durch halb Hessen, um dann vor dem Ottoneum zu landen. In dem Naturkundemuseum sind doch nur tote Gegenstände zu sehen. Aber will ich denn neben Goethes Elefant landen? Nein! So lasse ich mich wieder in die Gegenwart beamen, denn bei Christine will ich nicht in diesem Aufzug auftauchen….

Ottoneum

Getröstet werde ich durch die Bachkantate am 5. Sonntag nach Trinitatis: “Wer nur den lieben Gott lässt walten.” Ist das keine Ansage für die kommende Zeit?

Was helfen uns die schweren Sorgen?
Sie drücken nur das Herz
Mit Zentnerpein, mit tausend Angst und Schmerz.
Was hilft uns unser Weh und Ach?
Es bringt nur bittres Ungemach.
Was hilft es, daß wir alle Morgen
Mit Seufzen von dem Schlaf aufstehn
Und mit beträntem Angesicht des Nachts zu Bette gehn?

Das ist doch mal eine Ansage für die nächsten Tage, Wochen und Monate.

BEBLOCK220. Juli 1944: An diesem Tag kann ein Mensch mit Geschichtsbewusstsein nicht einfach zum Tagesgeschehen übergehen, sondern daran denken, was mutige Männer getan haben, um Deutschland noch mehr Blut zu ersparen. Nie werde ich vergessen, als ich zum April 1970 das erste Mal im Innenhof des Bendler-Blogs stand, wo die mutigen Männer erschossen wurden.

BEND5

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