Der HERR sprach: Ich habe vergeben, wie du es erbeten hast. 4.Mose 14,20
Christus spricht: Was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, damit der Vater verherrlicht werde im Sohn. Johannes 14,13
Ein Junge kommt eines Tages zu seinem Vater und bekennt ihm kleine Fehler. Der Vater verspricht ihm, dass damit alles gut ist. Dann beten sie zusammen. Der Junge betet: „Vater im Himmel, lass mich so groß und stark werden wie mein Vater. Du kannst mir alle Schwächen vergeben. Ich bitte dich darum!” Lies mehr…
Ich bin, ehe denn ein Tag war, und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will´s wenden? Jesaja 43,13
Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt. Offenbarung 4,8 1.
Gott ist gegenwärtig, lasset uns anbeten und in Ehrfurcht vor ihn treten. Gott ist in der Mitten. Alles in uns schweige und sich innigst vor ihm beuge. Wer ihn kennt, wer ihn nennt, schlag die Augen nieder; kommt, ergebt euch wieder.
Gott ist gegenwärtig, dem die Cherubinen Tag und Nacht gebücket dienen. Heilig, heilig, heilig! singen ihm zu Ehre aller Engel hohe Chöre. Herr, vernimm unsre Stimm, da auch wir Geringen unsre Opfer bringen. Lies mehr…
Gott, der du die Erde erschüttert und zerrissen hast, heile ihre Risse; denn sie wankt. Psalm 60,4 Die Apostel wurden erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Apostelgeschichte 2,4
Wie oft habe ich das mir in den letzten Monaten sagen lassen: „Du hasst die Charismatiker“. Und dann wurde drauf geklopft, dass die Fetzen flogen und mir Hören und Sehen verging. Dass ich mir dabei nur einige Tiernamen zuzog, war nur die erste Stufe der Verbalinjurien. Das Ende der Beschimpfungskette verschweige ich besser.Lies mehr…
Meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet. Jesaja 61,10
Paulus schreibt: Ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Galater 3,27
„Ein Zar lag schwerkrank danieder und versprach: ‚Die Hälfte meines Reiches will ich dem geben, der mich wieder gesund macht!’ Da versammelten sich alle Weisen des Landes und beratschlagten, wie sie den Zaren heilen könnten. Aber niemand wusste Rat. Nur ein Weiser erklärte: ‚Wenn man einen glücklichen Menschen findet, ihm sein Hemd auszieht und es dem Zaren anlegt, dann wird der Zar genesen.’ Daraufhin schickte der Zar Boten aus, die in seinem weiten Reich einen glücklichen Menschen suchen sollten. Aber es gab keinen einzigen Menschen, der mit allem wahrhaft zufrieden und deshalb glücklich gewesen wäre. Der eine war zwar gesund, aber in seiner Armut unglücklich. Und wenn einer gesund und reich war, dann war die Ehe unglücklich oder seine Kinder waren nicht geraten. Kurz – alle hatten einen Grund, sich über etwas zu beklagen.Lies mehr…
Du bist mein Gott von meiner Mutter Schoß an. Psalm 22,11
Paulus schreibt: Ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus. Galater 3,26
Es war schon eine sehr harte Zeit, als ich im vergangenen Jahr an den Rollstuhl gefesselt im Geiste mich schon in einem Altenheim sah, um mit Gudrun, die ich mit folgendem Lied ganz lieb grüße, ein Wettrennen mit zwei AOK-Choppern zu machen.Fast zwei Monate ging im wahrsten Sinn des Wortes bei mir gar nichts mehr. Was war das für eine Besserung, als ich die ersten „Ausflüge“ in einem Rollstuhl machen konnte.
Welch eine Besserung, als ich meinen Bewegungsradius dann noch mit zwei Krücken vergrößern konnte.
Und dann doch tatsächlich der erste Spaziergang durch die Stadt. Ich atmete wieder Leben, auch wenn es noch langsam, sehr langsam vorwärts ging und ich bei jeder Sitzgelegenheit eine Pause machen musste.
Ich will euch heimsuchen, spricht der HERR, nach der Frucht eures Tuns. Jeremia 21,14
Lasst uns Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Galater 6,9
Blätter am Baum haben ihre Bedeutung und einen Sinn. Aber das letzte Ziel eines Baumes ist die Frucht. Jede Verästelung und Entfaltung eines Lebens hat ihre Bedeutung und einen Sinn, aber das höchste Ziel des Lebens ist die Ausreifung zur Frucht für Gott.
Dass es in unserem Leben einmal Herbst wird, die Schönheit verwelkt, der Schmuck abfällt, der Lebensraum kahler und enger wird, ist eigentlich nicht traurig. Bedrückend aber wäre ein Herbst ohne Früchte und Ernte. Wenn ein Leben zur Neige geht und keine Frucht für Gott und sein Reich gewachsen ist, das wäre traurig. Lies mehr…
Wo sind denn deine Götter, die du dir gemacht hast? Lass sie aufstehen; lass sehen, ob sie dir helfen können in deiner Not! Jeremia 2,28
Wir wissen, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns den Sinn dafür gegeben hat, dass wir den Wahrhaftigen erkennen. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben. 1.Johannes 5,20
Eigentlich ganz praktisch: Je nach Lust, Laune und Bedürfnis, schaffe ich mir einen eigenen Gott. Ich programmiere ihn mit den beiden Hauptsätzen: „Ich bin gut“ und „Ich bin der Größte“. Weil ich dafür sehr wenig Speicherplatz brauche, lasse ich mir noch einige andere Freundlichkeiten einfallen: „Was ich sage, ist immer richtig“ incl. aller meiner Vermutungen, die ich über andere Menschen haben. Logisch, mein Fremdbild ist immer richtig, auch wenn alle Fakten dagegen sprechen. Wenn dann der kleine Speicher meines kleinen Gottes voll ist, kann ich mit dem Leben sorgenfrei anfangen. Den Freifahrschein für die abstrusesten Gedanken über andere habe ich ja in der Tasche. Ähm… Doch das kleine Möchtegerngöttchen ist weniger als nichts, kann nicht mal selbständig aufstehen und wirken. Aber eins hat er auf Lager: Durch sein pseudoreligiöses Auftreten führt er Menschen an der Nase herum und knebelt seine „Gläubigen“ immer weiter. Auch der schönste Rausch mit einem selbst erschaffenen Bastelgott wird ein jähes Ende haben, nämlich dann, wenn der “echte Gott” auf den Plan tritt, um den Menschen die Augen zu öffnen.Mein Diascanner versagt seinen Dienst. Weil ich mir schon vor Jahren angewöhnt habe alle Quittungen in eine große Kiste zu packen, habe ich auch keinerlei Probleme, den entsprechenden Kaufnachweis zu finden. Bei einer Garantie von zwei Jahren ist das Problem schnell geklärt. So fahre ich heute Morgen nach Braunschweig, weil ich den Scanner dringend benötige. Diese Fahrt verbinde ich mit dem Besuch bei einem bekannten Funkamateur, der mir anderthalbe vollwertige PCs schenkt. Sie sind zwar nicht auf dem neuesten Stand, aber als Ersatz für eine Schreibmaschine noch ausgezeichnet zu gebrauchen. Allerdings muss man Geduld haben, denn das Teil hat schon mehrere Jahre auf dem Buckel. Dazu gibt es ebenfalls kostenlos ein langes Pläuschchen über Computer, Amateurfunk und weitere interessante Themen.
Dann geht es in meinen Lieblingsladen, wo ich der Verkäuferin die Schamröte ins Gesicht steigen lasse, was ich aber nicht beabsichtige. Weil bei Schwester Jutta wieder mal der Tee flog, musste sie sich von ihrer Tastatur verabschieden. Ich besorgte ihr eine Neue. Doch die Freude währet nicht lange, fehlte doch tatsächlich das „ß“. Zuerst stritt ich dieses ab, denn ich hatte bei meinem letzten Besuch kein „ß“ mitgehen lassen.
“Unsere Tastaturen sind vollständig und weisen keine Fehler auf“. Die Verkäuferin ist sich ihrer Sache zu 100 Prozent sicher. “Es fehlt aber ein Buchstabe“, meine ich. „Kann nicht sein, wir haben in den letzten Wochen bereits über 500 Tastaturen verkauft und niemand hat sich beschwert”.Es entwickelte sich ein Rechtfertigungsgespräch, weil die Verkäuferin mir einfach nicht glauben wollte. Dann nehme ich eine neue Tastatur aus dem Regal, und bitte sie mir zu zeigen, wo sich auf dieser Tastatur das “ß” befinden würde. Und dann ist sie da, die Schamröte. Auf meine Frage, ob denn die 500 Käufer Analphabeten gewesen wären, zuckt sie nur mit den Schultern. Auf die Bitte, diese Tastaturen nicht mehr an ahnungslose Kunden zu verkaufen, reagiert mein Gegenüber mit einer Ablehnung. „Es hat sich bisher noch keiner beschwert, sie sind der Erste“. Nun werden weitere Kunden an der Nase rumgeführt, denn Geld stinkt bekanntlich nicht.
Sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben. Sacharja 12,10
Pilatus spricht: Seht, das ist euer König! Sie schrien aber: Weg, weg mit dem! Kreuzige ihn! Johannes 19,14-15
„Ex ungue leonem” – „An der Klaue erkennst du den Löwen!” sagten die Lateiner und meinten damit: An den Händen erkennt man einen Menschen. Babyhände, Mutterhände, Künstlerhände, Arbeiterhände, betende Hände, schlagende Hände, Bauernhände, Arzthände sprechen vom Menschen und sagen viel über seine Lebensart. Auch aus der Handschrift eines Menschen kann die Wissenschaft der Graphologie auf den Charakter schließen. Selbst im Bereich des Okkulten meint man, aus der Hand eines Menschen sein Geschick erkennen zu können. Lies mehr…
Wer es noch nicht gemerkt haben sollte: Ich bin mit den Losungen einen Tag im vorraus. Ab Morgen geht es wieder “normal” weiter.
Fast hätte ich es vergessen, wenn mich der Weißkittel gestern nicht noch einmal daran erinnert hätte, dass ich heute wieder meinen Port durchspülen lassen muss.
Pünktlich nehme ich mein „Date“ wahr. Schon komisch, wenn ich in einem Bereich bin, in dem vorher das Leben pulsierte, bzw. Menschen, die mit dem Leben kämpfen. Nun sind die Räume verwaist, die Krankenzimmer sind leer geräumt. Es sieht alles so unwirklich aus.
Mein Port hat immer noch einen akzeptablen Rücklauf, womit nicht nur Schwester Jutta zufrieden ist.
Weil ich endlich mal meinen kleinen Mitbewohner in meinem Körper etwas besser kennen lernen möchte, frage ich nach einem Muster von meinem eingebauten Begleiter. Lies mehr…
Ich preise dich, HERR; denn du hast mich aus der Tiefe gezogen. Psalm 30,2
Ein Mensch lag achtunddreißig Jahre krank. Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett und geh hin! Und sogleich wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett und ging hin. Johannes 5,5.8-9
Aus einem Nachkriegsbericht:
Es war ein warmer Sommertag im Jahr 1945. Die Pracht der Sonne wollte gar nicht passen zu all dem Elend, das über Deutschland gekommen war. Mein Bruder und ich ahnten als kleine Kinder nichts von der schweren Last unserer Mutter, der mühevollen Sorge um das tägliche Brot und der bangen Gewissheit über das Schicksal unseres Vaters in russischer Gefangenschaft. Wir verloren uns an die kleinen Freuden eines sommerlichen Sandkastens. Wir Kinder hatten die Mutter, uns lachte die Sonne, wir fühlten den Sand. Wir entbehrten nichts. Lies mehr…
Im Juli 2007 stellte man bei mir Lymphdrüsenkrebs im fortgeschrittenen Stadium fest. Mir wurde nur noch eine Lebenszeit von rund sechs Monaten gegeben, denn " im Dezember 2007 könnte es sehr eng für sie werden".
Ein Darmverschluss erforderte eine Notoperation. Dann eine Chemo mit acht Durchgängen, gefolgt von einer Hochdosis-Chemo, einer achtmaligen Ganzkörperbestrahlung und einer Knochenmarktransplantation. Verbunden mit einer "himmlischen Chemo" bin ich heute wieder hergestellt, der Krebs ist verschwunden.
Mit dem Blog verarbeite ich nicht nur meine Krankheit und das plötzlich eingetretene Rentnerleben. Ich schreibe ihn vor allen Dingen zur Ehre meines Herrn, der sich im wahrsten Sinn des Wortes als mein Heiland erwiesen hat. Nur ihm habe ich mein neues Leben zu verdanken.
"Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennt meine Seele wohl." Die Bibel, Psalm 139, Vers 14
Meine Devise: Es geht aufwärts!
Der Blog beginnt am 8. Juli 2007 und wird täglich gepflegt. Bilder gibt es derzeit erst ab 10.2008 zu sehen. Beim Anklicken werden sie in Originalgröße gezeigt.